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38 Menschen seit Jahresbeginn ertrunken

Niedersachsen 38 Menschen seit Jahresbeginn ertrunken

In den ersten acht Monaten des Jahres sind in Niedersachsen 38 Menschen bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Das waren laut einer Bilanz der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG), die am Donnerstag vorgestellt wurde, genauso viele Badetote wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

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Ein Hinweisschild im Silbersee in Langenhagen – hier starb im Mai ein 20-Jähriger beim Baden.

Quelle: Silas Stein/dpa

Bad Nenndorf. In Bremen sank die Zahl von acht auf zwei. Niedersachsen ist damit das Land, in dem nach Bayern (62) die zweitmeisten Todesfälle zu beklagen sind.

Bereits Ende Mai war ein 20-Jähriger beim Baden im Silbersee in Langenhagen ertrunken. Ein 56 Jahre alter Familienvater aus Langenhagen war Ende Juli im Ostseebad Sellin auf der Insel Rügen bei einem Badeunfall verstorben. Anfang August wurde ein 19-jähriger Urlauber aus Niedersachsen mehr als vier Tage lang in Mecklenburg-Vorpommern vermisst. Es stellte sich allerdings heraus, dass er seinen eigenen Badetod inszeniert und sich während der Suche nach ihm in Dänemark aufgehalten hatte.

Bundesweit sind die tödlichen Badeunfälle nach DLRG-Angaben deutlich zurückgegangen. Bis Ende August ertranken 297 Menschen – 30 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dieser zweitniedrigste Wert seit der Erhebung sei aber kein Grund zur Entwarnung, der Rückgang liege eher am schlechten Wetter, hieß es. Denn im warmen Juni 2017 habe es mehr Todesfälle im Vergleich zu 2016 gegeben.

Die Unfallschwerpunkte liegen nach DLRG-Angaben weiterhin in den Binnengewässern. 240 Menschen starben in Flüssen, Seen, Teichen und Kanälen. Mit 25 Toten sei an Nord- und Ostsee bisher fast der Wert von 26 Opfern aus dem Gesamtjahr 2016 erreicht.

dpa/jos

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