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Der Norden Geschlecht „divers“: Nutzen Eltern in Niedersachsen die neue Option?
Nachrichten Der Norden Geschlecht „divers“: Nutzen Eltern in Niedersachsen die neue Option?
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12:09 16.04.2019
Männlich, weiblich oder doch divers? Quelle: Jan Woitas/dpa
Göttingen

Rund drei Monate nach der Einführung der offiziellen Geschlechtsbezeichnung „divers“ haben kaum Eltern in Niedersachsen ihre Neugeborenen entsprechend eintragen lassen. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in sieben niedersächsischen Städten hervor. In diesem Jahr sei bisher in Hannover, Braunschweig, Wolfsburg, Osnabrück, Oldenburg und Lüneburg kein Baby als divers gemeldet worden. Lediglich in Göttingen gab es einen Fall.

Nachweis und eidesstattliche Erklärung nötig

Der Bundestag hatte Mitte Dezember die Einführung einer zusätzlichen Geschlechtsbezeichnung beschlossen. Eltern können ihre Babys als divers eintragen lassen, wenn eine ärztliche Bestätigung der Intersexualität vorliegt. Auch erwachsene Intersexuelle haben die Möglichkeit, ihr Geschlecht in amtlichen Dokumenten nachträglich in „divers“ ändern zu lassen. Auch sie benötigen einen Nachweis oder eine eidesstattliche Erklärung. Diese Regelung gilt nicht für Transsexuelle.

Mehr lesen:  So soll Verwaltungssprache geschlechtergerecht werden

Von RND/dpa

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