Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Der Norden Handwerker finden alte Bundeswehr-Granate auf Dachboden
Nachrichten Der Norden Handwerker finden alte Bundeswehr-Granate auf Dachboden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:47 16.05.2018
Diese Bundeswehr-Übungsgranate aus den 1960er oder 1970er Jahren fanden Dachdecker in Verden. Quelle: Polizei Verden
Anzeige
Verden

 In Verden haben Handwerker bei Dachdeckerarbeiten eine alte Bundeswehr-Granate gefunden. Die alarmierte Polizei machte ein Foto von der Granate und schickte es an die Bundeswehr, die daraufhin Entwarnung geben konnte. Bei dem Fundstück handele es sich um eine Übungsgranate aus den 1960er oder 1970er Jahren, von der keinerlei Gefahr ausgehen könne. Sie soll nun von der Bundeswehr bei der Polizei abgeholt und anschließend vernichtet werden.

Die Polizei wird nach eigenen Angaben keine Ermittlungen gegen den Besitzer des Hauses aufnehmen. Dieser wusste offenbar gar nichts von der Granate auf seinem Dachboden. Die Polizei wertet den Fall deshalb als sogenannten Dachbodenfund. Solche Fünde dürfen noch bis zum 1. Juli 2018 straffrei bei den niedersächsischen Waffenbehörden oder Polizeidienststellen abgegeben werden. Eine entsprechende Amnestieregelung trat am 5. Juli 2017 in Kraft. Bei einer vergleichbaren Aktion im Jahr 2009 wurden in Niedersachsen insgesamt 26.600 Waffen straffrei abgegeben.

Von pb

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

In Rotenburg ist ein Mann über den Zaun einer Kita geklettert und hat vor Kindern und Erzieherinnen ein Messer gezückt. Er forderte die Mitarbeiterinnen auf einen Notruf abzusetzen – und verschwand. 

16.05.2018

Seit Beginn des Jahres haben sich in Niedersachsens Haftanstalten fünf Insassen das Leben genommen. Die Zahl der Suizide ist in Gefängnissen höher als in der Gesamtbevölkerung. Die Niedersächsische Justiz will die Zahlen nun genauer analysieren. 

16.05.2018

Ein 23-Jähriger aus der Nähe von Hannover soll seinen schreienden Sohn zu Tode geschüttelt haben. Der Prozess gegen den Mann hat heute begonnen. Dieser bestreitet die Tat. 

16.05.2018
Anzeige