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Der Norden Hannoverscher Bischof will nur noch elektrisch fahren
Nachrichten Der Norden Hannoverscher Bischof will nur noch elektrisch fahren
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11:45 02.01.2019
Landesbischof Ralf Meister setzt ein Zeichen für den Umweltschutz. Quelle: Tim Schaarschmidt
Hannover

Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister will umweltfreundlich ins neue Jahr starten. Künftig ist der evangelische Theologe mit einem Elektroauto unterwegs, das eigentlich schon im Herbst geliefert werden sollte. Er sei damit der erste deutsche Bischof mit einem E-Auto, sagte er am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Beim jährlichen bundesweiten Dienstwagencheck der Deutschen Umwelthilfe unter mehr als 40 leitenden Theologen war er vor wenigen Wochen mit seinem derzeitigen Audi Q7 Diesel/Elektro mit 225 Gramm CO2 pro Kilometer auf dem letzten Platz gelandet.

Bischof setzt auf Bahn- und Fahrradfahren

Dennoch solle dieser Schritt nicht überbewertet werden, unterstrich der Landesbischof: „Der beste Schutz für die Umwelt in Sachen Mobilität ist ein vollständiger Verzicht auf Verbrennungsmotoren und insgesamt auf Fahrzeuge, die allein genutzt werden.“ Die Zukunft werde sicherlich nicht nur in den Millionenmetropolen, sondern auch in den mittleren Städten im Carsharing liegen. „Der wichtigste Maßstab ist für mich, möglichst auf das Autofahren zu verzichten.“ Er nehme so oft wie möglich die Bahn und innerhalb Hannovers das Fahrrad.

Im Flächenland Niedersachsen zwischen Hannoversch Münden und Cuxhaven werde das elektrische Fahren eine spannende Herausforderung sein, betonte Meister. Er habe viele Touren, die deutlich mehr als 400 Kilometer ausmachten: „Das heißt, wir müssen so planen, dass sowohl die Ladezeiten als auch die Ladeorte berücksichtigt werden.“ In bestimmten Regionen werde die nächste Ladestation eben nicht zehn oder 20, sondern vermutlich 50 Kilometer entfernt sein. „Es ist eine Umstellung, aber ich bin sicher, dass sie gelingt.“

Von RND/epd

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