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Der Norden Jeder Zweite sieht hohes Risiko von Messerattacken
Nachrichten Der Norden Jeder Zweite sieht hohes Risiko von Messerattacken
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08:46 02.04.2018
In den vergangenen Monaten kam es in Deutschland zu mehreren Messerattacken unter Jugendlichen oder jungen Erwachsenen. Quelle: Uwe Dillenberg (Symbolbild)
Berlin/Hannover

 38 Prozent der Erwachsenen schätzen dieses Risiko als hoch ein, weitere 12 Prozent als sehr hoch. 34 Prozent gehen von einem geringen Risiko von Messerangriffen für junge Menschen aus, weitere 7 Prozent von einem sehr geringen Risiko.

Ob dieses Gefühl angesichts der tatsächlichen Entwicklung gerechtfertigt ist, lässt sich aktuell kaum sagen. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) spricht von „offenbar“ zunehmenden Messerattacken. Bundesweite Zahlen liegen im Gegensatz zu Schusswaffen aber nicht vor. Die GdP fordert deshalb, mit Messern begangene Straftaten für ganz Deutschland zu erfassen, um diesem Phänomen auf den Grund gehen zu können

In den vergangenen Monaten kam es in Deutschland zu mehreren Messerattacken unter Jugendlichen oder jungen Erwachsenen. In Burgwedel wurde eine 24-Jährige niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Der mutmaßliche 17 Jahre alte Täter sitzt in Untersuchungshaft. Die Dortmunder Polizei mahnte in einem Appell an Eltern, mit Kindern über das Thema zu sprechen. „Es gibt keinen Grund, Waffen mitzuführen, weder in der Schule, noch in der Freizeit!“, hieß es in einem etwa bei Facebook verbreiteten Schreiben, nachdem in Lünen ein 14-Jähriger und in Dortmund eine 15-Jährige getötet worden waren.

Von dpa

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