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Der Norden Laura Pooth führt jetzt die GEW
Nachrichten Der Norden Laura Pooth führt jetzt die GEW
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00:17 28.09.2017
Von Saskia Döhner
Neu an der Spitze der GEW: Laura Pooth ist am Montag zur Landesvorsitzenden gewählt worden. Quelle: Tim Schaarschmidt
Hannover

Als ihre Stellvertreter wählten die 239 Delegierten Sabine Kiel (53) aus Laatzen bei Hannover und Holger Westphal (45) aus Osnabrück. Kiel erhielt 88,6 Prozent der Stimmen und Westphal 84 Prozent.

Pooth sagte nach der Wahl, das gute Ergebnis gebe ihr Kraft und Rückhalt: "Ich bin total begeistert." Die Mutter eines Sohnes, die jahrelang an einer Hauptschule gearbeitet hat, betonte, ihr Ziel sei eine sozial gerechte Gesellschaft. Nach der Bundestagswahl sei sie in ihrem Anliegen bestärkt worden. Das bedeute gleiche Bildungschancen, aber auch anständige Arbeitsbedingungen für die an Schule Beschäftigten, das betreffe Lehrer genauso wie Sozialarbeiter, Inklusionsbegleiter und pädagogische Mitarbeiter. "Es darf keine Zwangsteilzeit und immer nur befristete Verträge geben", sagte Pooth. Es gehe nicht darum, dass Lehrer einfach weniger arbeiten wollten. Es gehe darum, dass sie ihre Aufgaben schaffen wollten.

Sie sei stolz darauf, dass die GEW eine wichtige Rolle in der niedersächsischen Landespolitik spiele. Das sei nicht selbstverständlich.

Die Delegierten haben am Montag in einer Resolution mehr Personal gefordert. Einer "Unterrichtsgarantie" ohne zusätzliche Pädagogen, wie sie der CDU-Spitzenkandidat Bernd Althusmann verspreche, erteilten sie eine klare Absage. Die Absicht der FDP, Lehrerstunden aus dem Ganztag zu nehmen, weil der Pflichtunterricht Vorrang haben müsste, bedeute das Ende der Ganztagsschulen. Durch das Streichen von Stundenzuweisungen für Inklusion, Ganztag und Sprachförderung solle statistische Wert der Unterrichtsversorgung verbessert werden. "Wir brauchen keine Taschenspielertrick, sondern mehr Personal", heißt es in der GEW-Erklärung.

Vor den Augen seiner drei Kinder soll ein 32 Jahre alter Mann seine Ehefrau in Syke im Landkreis Diepholz getötet haben. Zum Auftakt des Prozesses am Montag vor dem Landgericht Verden kündigte die Verteidigung eine schriftliche Erklärung des Angeklagten an.

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