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Der Norden 39-Jähriger in Lüneburg erstochen – War es Notwehr?
Nachrichten Der Norden 39-Jähriger in Lüneburg erstochen – War es Notwehr?
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15:44 17.03.2019
Die Ermittler versuchen, den genauen Tatablauf zu rekonstruieren und festzustellen, ob der 44 Jahre alte Wohnungsinhaber aus Notwehr handelte. Quelle: Symbolbild/dpa
Lüneburg

Bei einer Auseinandersetzung in einer Wohnung in Lüneburg ist ein 39-Jähriger mit einem Messer getötet worden. Der 44 Jahre alte Wohnungsinhaber sitzt in Untersuchungshaft, er soll am Samstag mit einem Messer mehrfach auf den Mann eingestochen haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Demnach waren der 39-Jährige und ein weiterer Mann zuvor in die Wohnung des 44-Jährigen eingedrungen. Dieser setzte sich eigenen Angaben nach zur Wehr und rief dann selbst die Polizei. Der Notarzt konnte aber nur noch den Tod des 39-Jährigen feststellen. Alle drei Beteiligten gehören laut Polizei nach ersten Ermittlungen der Drogenszene an und sind polizeilich bekannt.

Fahndung nach zweitem Eindringling

Der zweite Angreifer flüchtete, die Beamten fahnden nach dem Mann. Der Leichnam sollte noch am Sonntag in der Rechtsmedizin obduziert werden. Gegen den 44-Jährigen erließ das Amtsgericht Lüneburg Haftbefehl wegen eines möglichen Tötungsdeliktes. Die Ermittlungen sowie die Rekonstruktion der Tatabläufe dauern an. Die Ermittler prüfen auch, ob der 44-Jährige möglicherweise in Notwehr gehandelt hat.

Von RND/lni

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