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Der Norden Mann aus Salzgitter stürzt von Kreidefelsen in den Tod
Nachrichten Der Norden Mann aus Salzgitter stürzt von Kreidefelsen in den Tod
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18:11 04.09.2017
Die Kreidefelsen auf der Ostsee-Insel Rügen Quelle: dpa
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Rügen

Er sei gegen Mittag mit seiner Ehefrau am Hochufer der Kreideküste spazieren gegangen, teilte die Polizei am Montag mit.

Dabei sei er offenbar zu nah an die Felskante geraten, habe den Halt verloren und sei dann in die Tiefe gestürzt. Was genau zu dem Unglück führte, konnte die Polizei noch nicht sagen.

Die Ehefrau stehe unter Schock und werde seelsorgerisch betreut, sagte der Behördensprecher. Von der Befragung der Frau und von weiteren Zeugen erhofften sich die Ermittler nähere Aufschlüsse. Unklar blieb zunächst auch, ob der Mann ausrutschte oder der Boden unter seinen Füßen nachgeben hatte. Vor allem nach Dauerregen war es am Kreidefelsen in der Vergangenheit immer wieder zu teils folgenschweren Küstenabbrüchen gekommen.

Die Polizei warnte erneut ausdrücklich davor, die ausgewiesenen Wanderwege in dem Gebiet des viel besuchten Nationalparks Jasmund zu verlassen. Erst im April war eine 20-jährige Urlauberin aus Hamburg ebenfalls an der Stelle abgestürzt und gestorben.

Der Bereich rund um den plateauförmigen Kreidevorsprung zwischen dem Königsstuhl und den Wissower Klinken ist nicht durch Absperrvorrichtungen gesichert. Im Park selbst gibt es laut Polizei zahlreiche Hinweisschilder, die Besucher vor dem Verlassen der offiziellen Wanderwege und den Abbruchkanten warnen.

dpa

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