Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Der Norden Beutet die Meyer-Werft rumänische Mitarbeiter aus?
Nachrichten Der Norden Beutet die Meyer-Werft rumänische Mitarbeiter aus?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:58 03.04.2018
Die Meyer Werft in Papenburg. Quelle: dpa
Anzeige
Papenburg

  Nach Vorwürfen über Ausbeutung bei einem Subunternehmen will die Papenburger Meyer Werft die Anschuldigungen aufklären. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hatte zuvor über einen rumänischen Mitarbeiter der Werkvertragsfirma berichtet, der sich über Arbeitszeiten von bis zu 15 Stunden täglich beklagt hatte. Der Arbeitgeber habe bei dubiosen Abrechnungen unter anderem Urlaubs- und Krankengeld einbehalten und Arbeiter in einer schimmeligen Sammelunterkunft untergebracht. 

Ein Werftsprecher kündigte am Dienstag an, die Zusammenarbeit mit dem Subunternehmen zu stoppen, falls die Vorwürfe zuträfen. Das Werkvertragsunternehmen mit seinen 15 Partnerfirmen habe bei Kontrollverfahren des TÜV Rheinland bisher alle geltenden Regeln zum Teil mehrfach nachgewiesen. Die Papenburger Werft werde die enge Zusammenarbeit mit den Behörden verstärken, um Missbrauch etwa bei den gesetzlich festgelegten Ruhezeiten der Arbeiter zu unterbinden. 

Von dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Kirchenglocke mit dem Hakenkreuz in Schweringen sorgte für Diskussionen. Die Gemeinde hatte im März entschieden, dass die Glocke  trotzdem wieder läuten soll. Nun haben Unbekannte das Hakenkreuz entfernt.

03.04.2018

Die Grippewelle hat die teils dramatische Situation in den Notaufnahmen noch verschlimmert. Projekte mit Hausärzten in den Kliniken zeigen erste positive Ergebnisse. Diese Lösungsansätze einfach auf andere Kliniken zu übertragen, scheint aber schwierig.

03.04.2018

„Post persönlich 2.0“: Bremer Postboten sollen künftig bei Senioren klingeln und nach dem Wohlergehen fragen. Auch Bargeldabheben ist geplant. Das Modellprojekt beginnt demnächst in ausgewählten Bremer Stadtteilen.

06.04.2018
Anzeige