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Der Norden Niedersachsen zieht Waffen von Reichsbürgern ein
Nachrichten Der Norden Niedersachsen zieht Waffen von Reichsbürgern ein
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12:01 28.05.2018
Sichergestellte Waffen von Reichsbürgern in Wuppertal (Nordrhein-Westfalen). Quelle: dpa (Symbolbild)
Hannover

Seit November 2016 haben die Waffenbehörden Niedersachsens 51 Reichsbürgern die Waffenerlaubnis entzogen. 84 Waffen wurden eingezogen, zurückgegeben und unbrauchbar gemacht. „Aus meiner Sicht ist das eine wirkliche Erhöhung der Sicherheit hier in Niedersachsen“, sagte Landespolizeipräsident Axel Brockmann dem NDR.

In den vergangenen Jahren habe das Bewusstsein für die Gefährlichkeit und Bedeutung der Reichsbürger deutlich zugenommen, betonte Brockmann. Viele von ihnen hätten eine hohe Affinität zu Waffen. Aus diesem Grund überprüft das Land Niedersachsen seit Ende 2016 die Waffenerlaubnisse der im Land lebenden Reichsbürger.

Das entscheidende Stichwort bei dieser Prüfung lautete „waffenrechtliche Zuverlässigkeit“. Diese muss man haben, um eine Waffenerlaubnis zu bekommen – das Land Niedersachsen sieht sie allerdings bei Reichsbürgern, die das Rechtssystem der Bundesrepublik nicht anerkennen, nicht gegeben.

Aktuell leben nach Angaben der Sicherheitsbehörden 1.400 Reichsbürger in Niedersachsen. Etwa 120 davon haben noch eine gültige Waffenerlaubnis.

Von pb

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