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Der Norden 25-Jähriger in Salzgitter erschossen – 20-köpfige Soko ermittelt
Nachrichten Der Norden 25-Jähriger in Salzgitter erschossen – 20-köpfige Soko ermittelt
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19:44 27.01.2019
Polizisten sichern Spuren an einem Parkplatz in Salzgitter-Lebenstedt, auf dem ein 25-jähriger Mann durch Schüsse tödlich verletzt wurde. Quelle: dpa
Salzgitter

Nach dem gewaltsamen Tod eines 25-Jährigen in Salzgitter (Niedersachsen) sucht eine 20-köpfige Sonderkommission der Polizei nach dem Täter. Der schwer verletzte Mann lag am Samstagabend regungslos auf einem Parkplatz vor einem Wohnkomplex. Sanitäter versuchten, ihn zu reanimieren und brachten ihn in das Klinikum Salzgitter. Dort erlag der 25-Jährige den Schussverletzungen, wie die Polizei in Salzgitter mitteilte.

Kreidestriche markieren den Fundort eines erschossenen 25-jährigen Mannes. Quelle: dpa

Eine entscheidende Spur zum Täter gab es am Sonntag noch nicht. Die Polizei teilte lediglich mit, es gebe keine Hinweise, „dass das Tötungsdelikt im Zusammenhang mit einer Auseinandersetzung zwischen verfeindeten Familienclans begründet sein könnte“. Damit nahm die Polizei Bezug auf eine Schießerei, die sich in der Nähe des Tatorts vor einigen Jahren ereignet hatte. Die Ermittler hatten am Sonntag nach eigenen Angaben ebensowenig Hinweise auf eine Verbindung zu anderen Gewaltverbrechen in Salzgitter-Lebenstedt in den zurückliegenden Jahren.

Mehrere Tötungdelikte in den vergangenen Jahren

In Salzgitter-Lebenstedt hatte es in den vergangenen Jahre mehrere Tötungsdelikte gegeben. Erst im Mai 2018 war es dort zu tödlichen Schüssen gekommen, an denen eine 30-Jährige vor den Augen ihrer Kinder starb. Dabei handelte es sich um das tödliche Ende eines Sorgerechtsstreits zwischen der Frau und ihrem Ex-Partner. Im Mai 2016 wurde ein 58 Jahre alter Mann in einer Obdachlosenunterkunft getötet. Drei Monate zuvor war eine schwangere 18 Jahre alte Frau erstochen in ihrer Wohnung in Salzgitter-Lebenstedt gefunden worden. Bei dem Täter handelte es sich um den damals 19 Jahre alten Vater des ungeborenen Kindes, er wollte die Geburt verhindern. Der Mann wurde zu zwölf Jahren Haft verurteilt, ein Komplize bekam eine elfjährige Gefängnisstrafe.

Von RND/dpa

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