Verabschiedung mit Handschlag: Hamburgs ehemaliger Erzbischof Ludwig Averkamp mit Wallfahrern aus dem Eichsfeld.
Doch Gott suche die Seinen. Jesus werde sie, ob Priester oder Laien, in der Stunde ihres Todes auf seinen Schultern in sein Reich tragen.
Während der Wallfahrt, deren geistliche Leitung bei Pfarrer Klaus Funke lag, kam auch Fußball zur Sprache. Einer der Franziskaner forderte die Pilger auf, der deutschen Mannschaft die Daumen zu drücken. Pfarrer Martin Karras, der mit einer Motorradgruppe angereist war, schimpfte dagegen: Wie könnten nur 22 erwachsene Männer einem Ball hinterher rennen?
Lob erhielt der Chor Concordia aus Bilshausen für seinen Gesang während der Marienfeier und Julia Jendrysik aus Rüdershausen für ihre Lesung. Von einem neuen „Stern am Lektorenhimmel“ sprach Franziskanerpater Benedikt. Hermann Friedericki, der seit 25 Jahren die Wallfahrt besucht, wurde geehrt. Zum Abschluss sang Michael Czech das Nothelferlied.
Die Wallfahrer aus Gieboldehausen kamen nach ihrer Rückkehr am Dienstagabend auf dem Friedhof zusammen. Sie entzündeten ewige Lichter auf den Gräbern. Weil Regen fiel, hielt Pfarrer Matthias Kaminski die Andacht in der Kapelle. 60 Christen zogen in einer Lichterprozession zum Vierzehnheiligen-Bildstock.