In Aktion für den Verein: Mitglieder des Sportvereins Seeburg bessern beim ehrenamtlichen Arbeitseinsatz Bodenunebenheiten auf dem Sportplatz aus.
Zum Vereinsleben gehört auch der Einsatz der Mitglieder bei der Wartung und Erhaltung der Vereinseinrichtungen. So pflegen Sportvereine ihre Sportstätten – in diesem Falle der Sportverein Seeburg. Zum Ende der Sommerpause bringen die Mitglieder Sportplatz, Sporthaus und alles, was dazu gehört, auf Vordermann.
Thorsten Knüdel mäht die Böschung um den Sportplatz mit der Motorsense. Überpünktlich hat er damit begonnen. Weitere Vereinsmitglieder, zum Beispiel Dietmar Logis, Stefan Beuleke, Annabel Ulbrich und Sebastian Bode, sind um 10 Uhr ebenfalls schon am Werk. Etwa bereiten sie Wasser- und Stromversorgung für den Hochdruckreiniger vor. Damit wird Bode unter anderem die Pflasterung am Sporthaus und dessen Wände reinigen. Weitere Helfer kommen hinzu – mit ihren Autos, teils samt Anhänger – und auch mit Traktoren.
Beuleke hat einen Fendt-Trecker mit Frontlader mitgebracht. Mit dem Frontlader hebt er Bode hoch, so dass er die Wände des Sporthauses erst mit dem Besen abfegen und dann mit dem Hochdruckreiniger säubern kann.
Derweil ist Ulbrich damit zugange, die Bandenwerbung zu reinigen. Auch die Sponsoren werden also beim Arbeitseinsatz berücksichtigt. Dann kommen der Traktor mit Frontlader und ein Auto mit Anhänger und bringen Erde. Denn nicht nur umfasst der Arbeitseinsatz Mähen und Reinigen, sondern auch Ausbesserungen des Bodens gehören dazu. Beispielsweise kümmern sich die Sportler um die baulichen Hinterlassenschaften von Maulwürfen und Wühlmäusen.
Im Hintergrund sind derweil weitere Fahrzeuge angerollt – noch mehr Verstärkung. Die Mitglieder sind satzungsmäßig nicht zum Einsatz verpflichtet. Sie machen das gern, ehrenamtlich und sind mit Spaß dabei. Während der Arbeit wird geflachst, Erlebnisse werden ausgetauscht, man kennt sich. Die Arbeit läuft gut. Die gute Laune der Beteiligten ist der Schmierstoff dafür.
Fleißiger Einsatz ist auch eine absolute Notwendigkeit, denn Firmen zu beauftragen, könnte sich ein Verein nicht leisten. Abgesehen vom Arbeitseinsatz vor Saisonbeginn muss der Platz zwei mal wöchentlich gemäht werden. Das hatte einst Logis gemacht, Beuleke hat die Aufgabe jetzt übernommen.
Werkzeug wie etwa der Rasenmäher ist im Sporthaus vorhanden. Was zum Arbeitseinsatz benötigt wird, aber nicht vorhanden ist, bringen die Teilnehmer von zu Hause mit. „Etwa Fahrzeuge und die ein oder andere Schaufel“ nennt Ulbrich Beispiele. Zwischen den Autos schmückt inzwischen ein Oldtimer die Parkreihe der zahlreichen Helfer: ein Hanomag-Traktor.
Bianca Nordmann kümmert sich derweil um die weitere Ausstattung des Sportplatzes. Rund 20 Personen haben Zeit in den Sportverein von 1921 investiert – von morgens um 10 bis 14 Uhr nachmittags.