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„Mohn trifft Hopfen“

Afghanen und Deutsche schließen Freundschaft


Mit einem publikumswirksamen Auftritt auf der Marktstraße haben Mitglieder des Internationalen Versöhnungsbundes am Sonnabend, 4. Juni, einen symbolischen Freundschaftsbund zwischen Afghanen und Deutschen geschlossen. Die Aktion, die das Motto „Mohn trifft Hopfen“ hatte und den Willen der Initiatoren zum Frieden zeigen sollte, war integriert in die Jahrestagung dieser Institution. Hierzu kamen rund 220 Teilnehmer ins Jugendgästehaus.

Symbolische Schlacht über der Brehme: Mitglieder des Internationalen Versöhnungsbundes bei ihrer spektakulären Aktion.

© Walliser

Zwei „Heere“ von jeweils 25 Personen stehen sich beiderseits der Brehme gegenüber. Langsam rücken sie vor. Einige reiten auf Holzböcken, andere schwingen Lanzen, Schilde und Banner. Nach angedeuteten Kämpfen beginnen die Widersacher ihre Böcke über dem Bach aufzustellen. Die Lanzenträger legen ihre Dachlatten längs darüber und die Schilde als Tischplatten darauf. Ein erbittertes Armdrücken beginnt, das sich zum Händedruck wandelt. Die Paare kommen ins Gespräch, neben afghanischen Gemüsefrikadellen werden dem Aktionsmotto entsprechend Mohnzopf, Mohnkuchen sowie alkoholfreies Bier aufgetischt.

„Wir wollten ein Symbol der Freundschaft setzen und zum Ausdruck bringen, dass wir den Krieg in Afghanistan ablehnen“, sagte Holger Klee, Geschäftsführer des Deutschen Zweigs im Internationalen Versöhnungsbund. „Afghanistan ist ein typisches Beispiel dafür, dass man mit Gewalt nichts erreichen kann“, bekräftigte Benjamin Pütter, der seit 35 Jahren zu den Mitgliedern gehört.

Auch Baz Mohammad Norestani beteiligte sich an der Aktion: „Das ist ein Beitrag zur Völkerverständigung“. Und während der frühere afghanische Fußball-Nationalspieler dies sagte, tanzten Bürger aus seinem Heimatland und aus Deutschland gemeinsam auf der Duderstädter Marktstraße.

Über das Interesse der Passanten freute sich Ahmadudin Wais, in Göttingen ansässiger Koordinator des Fachkräfteprogramms „Afghanistan Deutschland“. Es hat sich zum Ziel gesetzt, durch Dorfentwicklung und den Einsatz erneuerbarer Energien einen Beitrag zum Frieden zu leisten. „Wir bringen Helligkeit in das Dunkle“, so Wais, der daran erinnerte, dass 8000 Dörfer in Afghanistan ohne Elektrizität seien. Ein Modellprojekt, für das noch Kapital fehle, solle zeigen, wie das Vorhaben Arbeit schaffe und das Schul- sowie Gesundheitswesen verbessere.

Von Axel Artmann

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  • Freudolin Antifa – 07.06.11
    Freunschaftliche Begegnung mit einer Chauvi-Kultur, die auf Klerikalfaschismus und Geschlechterapartheid basiert und den Krieg für heilig erachtet? Lies doch mal Drachenläufer, bevor Du auswanderst und dich vor lauter Xenophilie als Darsteller in einem Djihad-Snuff-Video bewirbst (denk mal an den italischen Pro-Palästina-Aktivisten, der von Salafisten im Gaza-Streifen gefoltert und hingerichtet wurde). Vollbärtige Männer, die nichts anderes als Kriegshandwerk und Drogenhandel kennen, die Ungläubige schlachten und denen ihr eigenes Volk am Arsch vorbeigeht, können im katholischen, aber durchaus weltoffenen und von der liberalitas bavariae geprägten Eichsfeld ebensowenig punkten wie der pazifistisch-blauäugige Versöhnungsbund mit evangelischen Wurzeln.Und das ist auch gut so. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Freudolin aus Absurdistan – 07.06.11
    Den Afghanen und deutschen Gutmenschen geht es ums Geld. Sie brauchen für ihre Dorfprojekte noch KAPITAL! Den Artikel wohl nicht richtig gelesen!?
    Manche haben eben ganz klare Vorstellungen von Freundschaft.
    Mensch Freudolin, wie naiv bist eigentlich.
    Reden von Freundschaft und auf der anderen Seite werden unsere deutschen Soldaten in Afghanistan umgebracht! Wie krank ist denn das?
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Afghanen & DEUTSCHE ! Windhund – 06.06.11
    Hansi,

    Du hast sowas von Recht, dat jibbet fast nicht.

    Ein Israelisher Freund von mir hatte auch 2 Afghanen:
    Mona & Lucky, die konnten rennen!
    Das waren wirklich Kulturbereicherer!

    Wer mag schon GemüseZuchthausPralinen?
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  • Feindselige Stimmung Freudolin – 06.06.11
    Wenn der Inhalt der meisten der hier abgebildeteten Kommentare wieder gängige Lehrmeinung in unseren Landen werden sollte, wird's (wie damals) Zeit auszuwandern. Was spricht um Himmels Willen dagegen, wenn sich verschiedene Kulturen freundschaftlich begegnen? Die auch bei ähnlichen Themen zu beobachtende reflexartig einsetzende Fremdenfeindlichkeit bzw. das Herabwürdigen von Andersartigkeit in diesem Forum wirft kein gutes Licht auf den Eichsfelder Anreischke, oder? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Peinlich naiv! Hansi – 06.06.11
    Zeitgleich fand in Hannover die Trauerfeier für 3 Soldaten statt.

    Mein Vorschlag daher: Unsere Jungs raus aus Afghanistan und ALLE in Deutschland lebenden Afghanen zum Aufbau des Heimatlandes SOFORT AUSSCHAFFFEN!
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  • Freundschaft kalaschnik – 06.06.11
    Blut trifft Spinner - oder was?
    Deutsche sollen Geld geben!! - Wie abartig ist denn das!!
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  • Rauschgift trifft Bier? aesdora – 06.06.11
    Was soll denn mit dieser Aktion erreicht werden?
    Soll das den Krieg in Afghanistan beenden?
    Einige in Deutschland lebende Afghanen und deutsche "Gutmenschen" organisieren ein Modellprojekt " Dorfentwicklung und den Einsatz erneuerbarer Energien" in AFGHANISTAN, weil dort noch 8000 Dörfer ohne Elektrizität sein sollen. Und hierfür brauchen sie noch KAPITAL!! - Und die Realisierung dieses tollen Projekts geschieht natürlich unter dem Schutz des deutschen Militärs?
    Wie blöd sind wir eigentlich?
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  • Verständigung Ich – 06.06.11
    Moin,

    geht doch hier um Verständnis und Toleranz. Der erste Kommentar ist natürlich daneben, bzw. einfach nur dumm.
    Aber deine Antwort darauf hat auch nicht gerade was mit dem Grundgedanken der Aktion zu tun !!!
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Spinner x1990x – 06.06.11
    Und genau wegen euch Spinnern wird es wohl ewig Konflikte zwischen Bevölkerungsgruppen geben... -.-

    Ein Kommentar dämlicher und proletischer als der andere
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  • gelöscht gelöscht – 05.06.11
    An dieser Stelle wurde durch die Redaktion ein Kommentar gelöscht, da er nicht den Nutzungsbedingungen entsprach. Die Nutzungsbedingungen für Leserkommentare auf den Internetseiten des Tageblattes finden Sie hier: http://www.goettinger-tageblatt.de/Portal-Service/Nutzungsbedingungen. (pto) Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • gelöscht gelöscht – 05.06.11
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