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„Rübenschnellwege“

Autofreier Sonntag auf Verbindungswegen

Aus dem Modellversuch ist längst ein eingefahrener Regelfall geworden. Der „Rübenschnellweg“ parallel zur ehemaligen Bahnstrecke zwischen Westerode und Germershausen wird an den Wochenenden von Frühjahr bis Herbst wieder zur Freizeitpiste.

Gelten ab morgen: Beschränkungen für Privatverkehr.

© Pförtner
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Auch der Verbindungsweg Esplingerode-Obernfeld wird an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 21 Uhr für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Die Beschränkungen gelten vom 21. März bis einschließlich 31. Oktober.

Die beiden Verbindungswege wurden erstmals vor neun Jahren für den motorisierten Privatverkehr gesperrt. Damit sollte Radfahrern, Inline-Skatern und Spaziergängern eine möglichst ungestörte und ungefährdete Nutzung der bei vielen Autofahrern als Schleichweg und Abkürzung beliebten Strecken ermöglicht werden. Nach Überwindung anfänglicher Bedenken und Konflikten mit der Landwirtschaft wurde die Sommer-Regelung vor drei Jahren zeitlich ausgeweitet. Eine räumliche Ausweitung war nicht durchsetzbar. Örtliche Vorstöße, auch den Verbindungsweg nach Rüdershausen in die Regelung einbeziehen, scheiterten. Anderen geht schon die bestehende Lösung zu weit. So forderte der Ortsrat Desingerode/Esplingerode/Werx-hausen im vergangenen Jahr, die Sonntagssperrung aufzuheben oder zumindest den Zeitraum der Sperrung einzuschränken.

Von dem autofreien Sonntag ist sowohl die Stadt Duderstadt als auch die Samtgemeinde Gieboldehausen betroffen. Die Ordnungsämter beider Kommunen appellieren sowohl an die Freizeitsportler als auch an die Landwirte, gegenseitig Toleranz zu üben. Besondere Rücksicht auf den landwirtschaftlichen Verkehr zu nehmen sei während der Erntezeit von Mitte Juli bis Mitte August. Privatfahrzeuge von Landwirten, die an den Sperrtagen zu ihren Feldern fahren, können beim Landvolk entsprechende Hinweisschilder erhalten. Das gilt auch für Angler, die an diesen Tagen nicht auf ihre Fahrzeuge verzichten können.

In der Samtgemeinde Gieboldehausen ist inzwischen eine politische Diskussion über das mit hohen Instandsetzungskosten verbundene Netz von Gemeindeverbindungsstraßen entbrannt. Die Verwaltung wurde jetzt im Bauausschuss beauftragt, rechtliche Möglichkeiten zur Aufhebung des bestehenden Status und Beschränkung auf land- und forstwirtschaftlichen Verkehr zu prüfen. Rüdershausens Bürgermeisterin Annegret Lange (CDU) sieht darin auch eine Chance, die Freizeitmöglichkeiten auf den Verbindungsstraßen auszuweiten.

Von Kuno Mahnkopf


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  • Weiler Blaukehlchen – 09.04.10
    Gibt es eigentlich auch einen Blauweiler? Oder einen Rotwal? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Rotweiler Butz S. – 22.03.10
    Habe meinen Kampfpinscher auch mal hinter einen Skater hergejagt. Der hat nur gelacht und seinen Nachbrenner eingeschaltet. Mein Kampfpinscher war seit dem nicht mehr gesehen. Ich glaube dein Rotweiler hat da auch keine Chance, diese Skater sind sauschnell. Und teilweise auch noch bis zur Unkenntlichkeit verkleidet. Manche tragen sogar Mützen in Form von Türmen auf dem Kopf. Manchmal fahren auch vier hintereinander fast eingehakt im Takt und der Erste von denen tutet wie ein Zug. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Ami-Sirene Spaziergänger – 22.03.10
    Schalte deine Sirene mal ein, wenn ich nächsten Sonntag dort mit meinem Rottweiler spazieren gehe. Schauen wir mal, ob er es auch so lustig findet. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Rollerblader J.M. – 22.03.10
    Seit dem mir zweimal Fußgänger vor die Rollerblades gelaufen sind, habe ich eine amerikanische Polizeisirene im Rucksack dabei. Einmal kurz betätigt, springen die Fußgänger wie von Zauberhand betätigt geleitet von allein an die Seite. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Die Rübenschleichwege und die Denuntianten,die immer gleich nach der Polizei schreien Old MacDonald – 21.03.10
    A.N. hat leider Recht mit dem, was er schreibt. Diese Denunziantenmentaliät ist auch im guten alten Eixfeld mittlerweise besonders bei den sich liberal wähnenden Kräften sehr verbreitet.
    Übrigens nur so zur Information wurde der Weg aus Mitteln des so gen. "Grünen Plans" errichtet, also aus der Kasse der Landwirtschaft, nicht aus dem Geldbeutel der Fahrradfahrer.
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  • Hallo Deutschland !! pepeshrek – 21.03.10
    Und so "kämpfen" Autofahrer gegen Rollerblader, Fußgänger gegen Radfahrer, Kinder gegen Erwachsene und alle fühlen sich im Recht.

    Da MUSS ja die Polizei regelnd eingreifen, damit das nicht ausartet !
    Sonst gibts noch Tote ! ;-))
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Rübenschnellwegsperrung am Sonntag Wolfgang H. – 21.03.10
    Ich finde, nicht die Autofahrer sind das Problem, sondern die rücksichtslosen Rollerblader, die meinen, daß sie Narrenfreiheit haben und fahren können wie die Wildsäue. Aber nicht mit uns. Wir machen uns immer einen Spaß daraus, besonders rücksichtslosen Rollerbladern im letzten Augenblick vor die Roller zu laufen. Da haben sich schon einige erschrocken, während sie wie ein Starfighter in Richtung Entwässerungsgraben flogen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Rübenschnellweg Ich – 21.03.10
    Ich find es ne Schweinerei,dass trotz Verbote dort immer wieder Autos fahren.Mein Sohn(7Jahre) landete dort schon wegen ein paar Jugendlichen,die scheinbar meinten sie seien die Helden der Nation,im Graben mit seinem Rad.Hab dann zawr mit den Jugendlichen gemeckert,aber mehr wie ein breites Grinsen kam da nicht rüber. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Der erhobene Finger A.N. – 20.03.10
    Der Deutsche hat das Überwachen eben im Blut.
    Wo auch immer Andere — seiner Meinung nach —unberechtigte Dinge tun, schreitet er maßregelnd ein und hebt mahnend den Zeigefinger, mit der Anzeige drohend. Der Blockwart schläft nie …
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Ruebenschnellweg Termi – 20.03.10
    Hoffentlich wird das auch die Polizei kontrollieren!!
    Hier fahren nur massenweise angebliche Landwirte und andere angebliche Berechtigte die einem regelrecht den Arsch abfahren und die Fussgaenger und Radfahrer dann auch noch anpoebeln wie bloed sie sind.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Irrungen und Wirrungen Fontane – 20.03.10
    Wenn man arme Verirrte treffen will, so muss man Sonntags auf diesen Strecken radeln oder skaten gehen. Bisweilen gibt es regelrechte Autoschlangen, vollbesetzt mit Anglern und Landwirten, die nach dem Rechten sehen wollen. Wer schnell von A nach B möchte, dem stehen genügend Alternativen zur Verfügung; lasst also den "Freizeitlern" diese Strecken!!!! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Rübenschnellweg Freizeitkünstler – 19.03.10
    Ich habe es erlebt, wie eine arme, etwas hilflos wirkende ältere Dame mit ihrem kleinen Auto sich an einem Sonntag auf dieser STrecke "verirrt" hatte zwischen Mingerode und Westerode und dann in hochaggressiver Weise von einem männlichen Fahrradfahrer gestoppt(er stellte sich mit bike mitten auf die Straße und ließ die arme Frau nicht durch) und dann regelrecht "zusammengeschissen" wurde. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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