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Lindenallee Mingerode

Debatte um Dorfmitte


Bevor an eine Erneuerung des Treppenhauses der alten Schule Mingerodes gedacht werden kann, muss ein Nutzungskonzept für das Gebäude vorgelegt werden. 

Prägend für den Ortsteil: Lindenallee in Mingerode.

© OT

Mingerode. Zu diesem Schluss kam der Mingeröder Ortsrat bei seiner zweiten Sitzung. Deshalb votierten die Kommunalpolitiker dafür, das Projekt in den Etat für 2012 aufzunehmen. Die notwendigen Arbeiten in der Bachstraße und in der Hellbergstraße dagegen sollen auf spätere Jahre verschoben werden.

Einmütig sprach sich der Ortsrat unter Leitung von Ortsbürgermeister Manfred Görth (CDU) dafür aus, die örtliche Verwaltungsstelle unbedingt zu erhalten. Sie befindet sich derzeit in der Wohnung von Sieglinde Hegel. Günstiger sei es aber, die Verwaltungsstelle im Bereich der Kirche unterzubringen, wo schon andere Aktivitäten der Gemeinde angesiedelt seien. Auch müsse darüber nachgedacht werden, mit welchen neuen Aufgaben, beispielsweise im sozialen Bereich, die Verwaltungsstelle betraut werden könne.

Zustimmend äußerten sich die Ortsratsmitglieder auch zu einer Verschönerung der Lindenallee. Dazu sollte auch die Aufstellung einer Hundetoilette gehören, wie es sie in Duderstadt gibt. Die Stadtverwaltung argumentierte gegen diesen Vorschlag: In den Dörfern der Stadt sei der Außenbereich für Hunde meist problemlos zu erreichen, eine Hundetoilette nicht erforderlich. Die Ortsratsmitglieder folgten dem nicht und blieben bei ihrem Ansinnen.

Was die Einrichtung einer Krippengruppe im Kindergarten Westerode angeht – dort werden auch die Mingeröder Kinder betreut – war sich der Ortsrat einig, dieses Vorhaben zu unterstützen. Dafür müsse jetzt geklärt werden, wie groß der Bedarf für eine solche Gruppe ist. Wenn sich Eltern melden, sollte eine Krippengruppe möglichst in 2013 eingerichtet werden.

Sorgen bereitet vielen Mingerödern eine unzureichende Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen. Auch hierzu wurde vorgeschlagen, den konkreten Bedarf an solchen Anschlüssen zu ermitteln. Gegebenenfalls solle gemeinsam mit anderen Ortsteilen der Stadt eine Resolution an die Telekom zur Verbesserung der Anschluss-Situation auf den Weg gebracht werden.

Von Sebastian Rübbert

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