Beleben die Duderstädter Innenstadt: Straßenmusiker wie Yuriy Lelin (l.) und Dzmitrij Simon aus der Ukraine.
„Wie möchten Sie in Duderstadt im Jahr 2020 leben?“, „Was soll sich in Duderstadt ändern, was soll bleiben?“, „Was ist für ein attraktives Duderstadt von morgen zu tun?“ Um diese Ausgangsfragen dreht sich das Regiebuch für die zukünftige Stadtentwicklung in der Brehmestadt. Begleitet von Experten und Studierenden der Fachhochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) mit Sitz in Göttingen, sollen von der Bevölkerung Duderstadts wichtige Impulse für die Zukunftsplanung ausgehen.
Nach einem Auftakt-Workshop zum Thema Tourismus (Tageblatt berichtete), geht es nun um den Bereich Einzelhandel in der Innenstadt. Ein erster Schritt soll dazu dienen, mit Einzelhändlern und interessierten Bürgern gemeinsam die derzeitige Situation im Einzelhandel zu analysieren und Handlungsschwerpunkte für den weiteren Prozess zu erarbeiten. „Ganz auf die Zukunft der Einzelhändler zielt der Workshop ab,“ erläutern Projektleiter Sebastian Tränkner und Astrid Witte aus dem Fachhochschulteam um Professor Ulrich Harteisen.
Vom Einzelhandel und den Betreibern von Geschäften und Unternehmen hängt die Stadtentwicklung maßgeblich ab. „Was passiert mit den Geschäften und welche Strukturen zeichnen sich ab, wenn die Bevölkerungszahlen und somit auch Kundenzahlen noch weiter zurückgehen?“, ist nur eine von vielen wichtigen Fragen, die auf der Tagesordnung stehen. „Wie können Einzelhändler selbst zu einem attraktiveren Umfeld beitragen?“
Als „schönes Zeichen“ wertet Projektleiter Tränkner den Umstand, dass über die Zukunft des Einzelhandels im städtischen Couphus gesprochen wird. Gerade von dieser Stelle aus, an der künftig wieder Handel betrieben werden soll, sollen kreative Ideen und wichtige Impulse ausgehen.
Rund 160 Personen sind zum Auftakt-Workshop Einzelhandel eingeladen. Weitere Interessierte sind willkommen. Bürger können sich bis kommenden Montag, 15. März, anmelden unter: info@duderstadt 2020.de oder unter Telefon 0551/5032170.
Weitere Informationen über das gesamte Projekt unter www.duderstadt2020.de.
Kommentare
Geschultes Personal Laura – 14.03.10
Geschultes PersonalSolange die Einzelhändler meinen sie könnten alles mit 400,-Euro kräften abdecken solange wird sich an der Gesamtsituation nicht viel ändern!
Das zu ändern ist in erster Linie die Aufgabe der Politik vernünftige Rahmenbedingungen zu schaffen das der Beruf der Verkäuferin sich nicht nur für den Arbeitgeber lohnt sondern auch für die Beschäftigten.
Ich kann von einer 400,- Euro kraft nicht erwarten das sie sich nach der Arbeitszeit auch noch darum kümmert immer auf dem neuesten Stand zu sein da mann eh schamlos ausgenutzt wird, der Unternehmer verdient sich ne goldene Nase und wir arbeiten schon so viele Stunden wie eine Halbtagskraft nur für vfiel weniger Geld. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Zu "Kalle N." Itze – 11.03.10
Viel besser waren ja wohl "Kittekatt" und "Kalle Meikäm". Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenEinzelhandel in der Innenstadt Sven – 11.03.10
auf kurz oder lang werden natürlich einige Geschäfte in der Innenstadt schließen müssen.Aber woran liegt es Besucher sind doch da und der Tourismus wächst stetig. Vielleicht liegt es aber auch an den Einzelhändlern die schlecht geschultes Personal einstellen( selbst schon erlebt und maßlos drüber geärgert) und Verkäuferinnen die um fünf vor sechs genervt an die Uhr schauen.
Service ist für viele immer noch ein Fremdwort, aber nicht schlimm wenn Traditionsgeschäfte pleite gehen machen wir halt noch ein Cafe oder Asialaden auf. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Belebung der Innenstadt Kalle.N. – 11.03.10
Früher hatten wir Fränzchen Egert und Kullerbäckchen, die die Stadt belebten, heute machen das die russischen Schwarzmeerkosaken. So ändern sich die Zeiten. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenKommentar schreiben