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Kindergarten

Fachwerk soll Neubau weichen

Eine unerwartet starke Eigendynamik hat in Nesselröden der Beschluss zur Einrichtung einer neuen Krippengruppe im örtlichen Kindergarten bekommen.

Vom Abriss bedroht: unter Denkmalschutz stehendes Fachwerkgebäude im Ortskern von Nesselröden, das derzeit den Kindergarten beherbergt.

© Tietzek
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Inzwischen haben sich die Dinge so entwickelt, dass sich der Ortsrat für den Abriss des alten Fachwerkgebäudes, in dem bislang der Kindergarten untergebracht ist, einsetzt und für einen modernen Neubau an gleicher Stelle votiert. Alternativ, so beschloss das Gremium am Mittwochabend, könne der Neubau auch an anderer Stelle im Dorf entstehen. Die Kirche als Besitzerin des alten Fachwerkgebäudes müsse sich in diesem Fall Gedanken über die weitere Nutzung des ortsbildprägenden Gebäudes machen.

Zu diesem Beschluss des Ortsrates war es stufenweise gekommen: Ausgangspunkt der Überlegungen war eine Überprüfung des Gebäudes durch das städtische Bauamt. Damit sollten die Kosten für eine mögliche Sanierung ermittelt werden. Ergebnis: Die Bausubstanz ist marode, mindestens 400 000 Euro müssten für eine Sanierung aufgebracht werden. Stattdessen sollte ein Neubau in Erwägung gezogen werden. Diesem Vorschlag stimmte der Ortsrat schließlich auch zu.

In der Folge traten die staatliche und die kirchliche Denkmalpflege auf den Plan und einigten sich darüber, dass das unter Denkmalschutz stehende Fachwerkgebäude auf alle Fälle gerettet und saniert werden müsste. Im Ortsrat hatte sich die CDU-Fraktion mittlerweile aber schon mit dem Gedanken an einen Neubau angefreundet, der den Anforderungen einer modernen Kindergarten-Pädagogik gerecht wird.

Daran will die CDU mit Ortsbürgermeister Josef Nolte auch festhalten. Während der Ortsratssitzung wurde beschlossen, unter allen Umständen einen Kindergarten-Neubau durchzusetzen – entweder am alten Standort im Dorfmittelpunkt oder einem neuen Standort inerhalb der Gemeinde. SPD-Ratsherr Matthias Schenke enthielt sich.

Von Sebastian Rübbert


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  • Alternativen Mutter – 03.08.10
    Die Idee mit dem Pfarrhaus ist toll und kann ich nur unterstützen!
    Man sollte im Ortsrat ernsthaft darüber nachdenken.
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  • Kindergartenneubau noch Nesselröder – 03.08.10
    Ja der Jupp... wenn doch angeblich kein Platz für eine pädagogische Erziehung ist, dann können wir ja unsere Kinder später auf die totgelegt Straße an der unteren Mühle schicken. (War auch ein vorschlag von Jupp)Wenn der auch überflüssige Kreisel nach Werxshausen kommt ist doch auf der Straße genug platz. Der kann schnell mit einer Zeltplane überdacht werden. Ist billiger..
    Der Abriss des Kindergartens, das aufstellen der Klusen und der überflüssige Strßenumbau, das sind die letzten Denkmähler die sich Jupp noch setzen lässt. Und seine Marionetten spielen mit. Leider!
    hoffentlich ändert sich diese Verbohrtheit bald.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • hüh und hott ein ex-nesselröder – 02.08.10
    hier scheint mal wieder die Engstirnigkeit des Ortsrates die Oberhand zu haben... wieso gibts hier eigentlich nicht mehrere Alternativen zu dem Thema???

    Mein Vorschlag:
    -> der Pfarrer saniert sich den Kindergarten und zieht um
    -> der grüne grottige Flachbau wird abgerissen
    -> der Kindergarten macht sich im schönen grossen Pfarrhaus breit
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • @hass pepeshrek – 02.08.10
    Leute die die Finger in Wunden legen sind immer unwillkommen.

    Vermeintliches Nichtwissen enthebt einen nicht davon eine Meinung zu haben und diese auch zu äußern.

    Menschen, die ein Widerwärtigkeitsgefühl bereits im Namen tragen können das wohl (aufgrund Gefühlskälte?) nicht nachvollziehen.

    Das ich ein kleines Lichtlein bin und zuhaus wenig zu melden habe tut dem erforderlichen Widerspruch keinen Abbruch.

    Politiker beträufeln sich immer weniger mit dem Anschein der guten Tat, immer mehr wird dagegen sichtbar welchem Gott sie huldigen
    (Geld, Posten, Partei, Macht, Wiederwahl).

    ..vom kleinen Licht
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  • Abriss und Jupp Nesselröder – 02.08.10
    Wenn ich schon höre, dass geplant ist, "unter allen Umständen einen Kindergarten-Neubau durchzusetzen", dann stehen mir die Haare zu Berge. Die Alten aus dem Dorf wählen CDU, weil ist halt Kirche und ist schon immer so gewesen und die Jungen, die bald Kinder haben, müssen die Entscheidung hinnehmen und die Suppe auslöffeln. Herzlichen Dank. Dass der Jupp im Notfall alles durchpressen will und auch leider kann, haben wir ja schön des Öfteren erlebt. Das neue demokratische Zauberwort heißt Bürgerentscheid. Vielleicht mal drüber nachdenken Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • pepe hasso – 01.08.10
    @pepe: langsam nervst du; entweder hast Du zu Hause nichts zu melden oder bist ansonsten beruflich eine kleine Leuchte, sonst müßtest Du dich nicht laufend so unsachlich äußern. Und im Übrigen bist du zu den meisten Sachen einfach nicht informiert oder schlicht überfordert. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Kurz und knapp Emigrant – 01.08.10
    Neue Gesetze = Schaffung neuer Gruppen = Platz für Kinder ab 1. Stadt bedient sich der Kirche als Durchführer. Jetziger Kindergarten zu klein und sehr baufällig = Bausubstanz für die nächsten 10 Jahre (!) zu erhalten - ohne Modernisierung und Ausbau(!) = 400.000 € (+ Summe X für Ausbau). Naubau = 600.000 € = sinnvolle Entscheidung im Sinne des Steuerzahlers !

    1 Kirche + 2 Häuser sollen welches Ortsbild prägen?...

    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Politiker zahlen nicht pepeshrek – 30.07.10
    Politricks geben das Geld das sie nicht haben und sie niemals erwirtschaften mit vollen Händen aus.

    Zum Kotzen das !!!

    Warum sollten Kids nicht in einem Fachwerkhaus pädagogisch erzogen werden können ?
    Das ist Politrick-Logik.

    Verfluchte Bande!
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • :-) hasso – 30.07.10
    "Klusen-Jupp und seine Ortsratskohorte" @Bärli, der war gut! Endlich mal was zum schmunzeln!
    PS
    Den Kindergarten sollte man auf gar keinen Fall abreißen; noch so einen häßlichen Funktionsbau braucht kein Mensch. Die Argumentation mit den Sprossenfenstern verstehe ich nicht. Soll ein Neubau her, weil der Bürgermeister Sprossenfenster nicht mag? Kann doch nicht sein???
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Nesselröder Volksfront Erklär-Bär – 30.07.10
    FÖRDERMITTEL - Das Zauberwort. Diese stehen ja unbegrenzt zur Verfügung und können mit vollen Händen ausgeben werden - Hört endlich auf die Steuerzahler zu verarschen. Fördermittel sind Steuergelder und fallen nicht vom Himmel.

    Und am besten Treffen diese einschneidenden Entscheidungen Klusen-Jupp und seine Ortsratkohorte!! Fragt doch mal Fachleute ihr Nichtskönner!!! Oder wenigstens Leute die mitten im Leben stehen und nicht in einer Scheinwelt leben.

    Solche Planungen laufen dann bei der Stadt immer schön unter der Hand damit keiner was mitkriegt. Warum laufen da keine Planungswettbewerbe um mal ne vernünftige Idee zu entwickeln?

    Funktioniert doch die alte Schule um oder reißt sie ab – die Einrichtung als Dorfgemeinschaftshaus ist eh ein Flop. Und ansonsten steht noch ein riesiger Schulhof zur Verfügung als Areal.

    Fakt ist: Wer nicht mit der Zeit geht, der muss mit der Zeit gehen!!

    PS: Das geschulte Auge hat vielleicht schon festgestellt, das die Hütte gar keine Sprossenfenster hat! – Oder ist das Puppenhaus gemeint, das vorne links in dem Raum steht?

    Und außerdem: Wurde in den Sanierungskosten wenigstens 10.000 € für das Aufstellen einer weiteren Kluß berücksichtigt? Die werden in Nesselröden nämlich knapp!!
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Kindergarten zeno – 30.07.10
    Es ist nicht zu glauben, da soll ein "altes" Haus abgerissen werden, weil in den Räumen keine "moderne" Pädagogik möglich ist! Diese Logik ist an den Haaren herbeigezogen und dient nur als scheinheiliges Argument um einen Neubau durchzudrücken. Dabei íst dem Bürgermeister das Ortsbild ebenso egal wie die Tatsache, dass der Neubau deutlich teuerer wird als die Sanierung. Aber Geld scheint ja genug da zu sein, schließlich gab es vor kurzem die Bedarfszuweisung für verschuldete Gemeinden. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und es ist völlig unverständlich wie der Ortsrat für einen Abriß stimmen kann! Zumal die Kirche als Besitzer sicher einen wesentlichen Anteil der Sanierungskosten übernimmt. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Kindergarte Ich – 30.07.10
    Wenn ich das lese kommts mir fast hoch. Weiss garnicht wo ich da anfangen soll.
    Wem gehört das Gebäude der Kirche oder der Stadt, dementsprechend muss derjeniege das auch Sanieren oder nicht. Normale Sache Mieter Eigentümer aber da ist wahrscheinlich auch alles verstrickt so das keiner durchsteigt!
    Weiss ja garnicht wie die Kinder bisher in Nesselröder überhaupt was werden konnten ohne nen modernen Funktionsbau. Ging doch früher auch und mit ein bisschen guten Willen geht auch was.
    Wird immer von Geldknappheit gesprochen und dann heisst es von heute auf morgen 750.000 € für nen Neubau. Wir sind doch nicht mehr in den Siebzigern. Bin auch der Meinung das für die Kinder was gemacht werden muss, aber mit Sinn und Verstand! Da ist meiner Meinung nach mehr Inhaltliches und Equipment gefordert als das der Raum Symetrisch ist und keine Sprossenfenster hat!

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