Duderstadt.
„Der Bauausschuss hat im Vergleich aller Feuerwehrhäuser der Stadt den Anbau als vordringlichen Bedarf eingestuft und dem Stadtrat vorgelegt. Dieser hat die Beschlussvorlage bestätigt“, erinnerte Krone. Tag und Nacht stehe mittlerweile ein Fahrzeug auf dem Hof und der Gerätewagen Logistik sei noch gar nicht da. Die Situation mit einem zweiten Standort hinter dem Stadthaus sei, so der Ortsbrandmeister, weder zeitgemäß, noch akzeptabel. „Ich weiß zwar nicht wie und auch nicht wie das finanziert werden soll, aber so wie im Moment geht es nicht weiter.“
Mit Blick auf den Tag der Niedersachsen sagte er, dass „wir als Schwerpunktfeuerwehr sicherlich einen großen Beitrag zu dieser Veranstaltung leisten oder leisten müssen“. Wie immer, wenn Duderstadt feiere, „machen wir unseren Job“. Krone warnte davor, das Ehrenamt zu überlasten. Die Wehr stehe an der Grenze ihrer ehrenamtlichen Leistungsfähigkeit.
Ein komplettes Wochenende solle in verschiedenen Schichten durchgehend wie bei einer Berufsfeuerwehr eine Bereitschaft gestellt werden. Dies sei rein ehrenamtlich ohne Aufwandsentschädigung nicht zu leisten.
Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) bedankte sich für die Bürger der Stadt und den Stadtrat bei der Wehr für ihr Engagement und die geleistete Arbeit. Er würdigte die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit den Folgen des demografischen Wandels entgegenzuwirken. In Hinblick auf die beengte Situation der Wehr sagte Nolte, er hätte sich gewünscht, „das zurecht auf Kindergärten und Grundschulen zugeschnittene Konjunkturprogramm hätte uns auch die Chance geboten, den Bestand solcher Einrichtungen weiterzuentwickeln“. Nolte: „Wir wissen, hier müssen wir etwas tun, und hier wollen wir auch etwas tun.“
Kreisbrandmeister Karl-Heinz Niesen berichtete von einem hohen Frauenanteil in den Wehren des Landkreises. Wichtig sei es, Kinder früh an die Feuerwehr heranzuführen. Sie könnten auch die Eltern für ein Mitwirken begeistern.
Von Axel Artmann
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