Im Sinne eines transparenten Verfahrens wollen die Christdemokraten als nächsten Schritt eine Ausschreibung vornehmen. „Grundsätzlich können sich neben Auswärtigen auch Nicht-Parteimitglieder bewerben“, sagt Norbert Leineweber und rechnet mit einer endgültigen Entscheidung bis zum Jahresende: „Wir wollen ausreichend Vorlaufzeit, damit sich der Kandidat bekannt machen kann.“ Es gebe bereits mehrere Interessenten aus Reihen der CDU, bestätigt Leinweber.
Die weiteren Schritte des komplexen Auswahlverfahrens nennt Verbandsvorsitzende Birgit Hundeshagen. Nach der Ausschreibung werde die Findungskommission aus den Bewerbern mindestens zwei und maximal drei favorisierte Kandidaten auswählen, die sich dem Gesamtvorstand und den CDU-Fraktionsmitgliedern vorstellen. Nach der gemeinsamen Entscheidung von Gesamtvorstand und Fraktion für einen Kandidaten solle dieser in einer Mitgliederversammlung vorgestellt und „in Urwahl von den anwesenden Mitgliedern mit hoffentlich gutem Ergebnis bestätigt werden“, teilt Hundeshagen mit.
„So wird in demokratischer Art und Weise die Basis mit einbezogen, und wir werden einen von der Basis getragenen Kandidaten erhalten“, sagt Hundeshagen: „Wir können dann mit guter Zuversicht der Kommunalwahl entgegensehen.“
Von Kuno Mahnkopf
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