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Eichsfeld

Gute Fahrt? Dünne Splittschicht statt Sanierung


Nach einem teilweise extrem heißen und dann extrem nassen Sommer sind die vergangenen Wintertage inzwischen fast vergessen. Aber eben nur fast, denn die Autofahrer bekommen hie und da immer noch die Frostaufbrüche, Schlaglöcher und nur provisorisch geflickten Fahrbahndecken in der Wirbelsäule zu spüren.

Ironie wider Willen: Autofahrer erwartet zwischen Gerblingerode und Tiftlingerode statt „Guter Fahrt“ eine Holperstrecke.

© Blank

Immerhin, die Stadt hat – entsprechend dem vom Bauausschuss erstellten Prioritätenprogramm – inzwischen zahlreiche kommunale Straßen wieder repariert, dennoch bleiben viele Löcher ungefüllt.
Ausbesserungen sind beispielsweise auf den Straßen in Mingerode und in den Bergdörfern erforderlich. Dabei reichen die zur Verfügung stehenden Sanierungsmittel mit 135 000 Euro nach den Worten von Bauamtsleiter Manfred Bause nicht aus, um grundlegende Straßensanierungen fachgerecht ausführen zu lassen. Die werden auf spätere Jahre verschoben, wobei sich die Frage stellt, ob „in späteren Jahren“ wieder ausreichende kommunale Mittel zur Verfügung stehen werden.

Vorerst muss sich die Stadt mit so genannten Dünnbettverfahren über die Runden helfen, so auch in Mingerode in der Bachstraße, im Mittelweg und am Wisperberg. Dort wird auf die vorhandene Decke eine feucht-klebende Schicht aufgesprüht, die ihrerseits mit Splitt bedeckt wird. Auf diese Weise sollen alle Risse in den Straßen abgedichtet werden, so dass der Frost nicht mehr eindringen und neue Schäden verursachen kann. Wie der Bauamtsleiter erläutert, wurde dieses Verfahren unter anderem auch schon in der Ohmbergstraße mit Erfolg angewandt. Eine Grundsanierung allerdings sei damit nicht zu vergleichen. Die sei ebenfalls „folgenden Jahren vorbehalten“.

Abwarten heißt es auch im Fall der überörtlichen Verbindungsstraße Gerblingerode-Tiftlingerode. Die Fahrbahn präsentiert sich trotz provisorischer Ausbesserungversuche immer noch als Holperstrecke. Die für eine eine grundlegende Reparatur notwendigen Mittel kann das Land in diesem Jahr aber nicht zur Verfügung stellen. Frühestens im kommenden Jahr ist diese Maßnahme im Landeshaushalt eingeplant.

Von Sebastian Rübbert

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  • Eichsfeld ist ein Entwicklungsland .... @pepeschreck von pepeshrek – 05.09.10
    ...und pepeschreck ist der Eingeborene !


    Der Troll sagt:
    Der Terminus "Drittweltland" diente nur der ironisierenden Bebilderung eines vernachlässigten Strassennetzes im Gegensatz zu den zu 95 % erneuerten Fahrbahnen im Osten.
    Man muss nicht weitgereist und besonders gebildet sein um das zu erkennen.
    Fahren sie mal in Richtung Osten und sie werden sehen was ich meine.

    Beschämend ist, das weder sie noch ihr Denken das Eichsfeld je verlassen haben und in den engen Grenzen des Eichsfeldes stecken geblieben ist, sonst hätten sie sich wenigstens einen anderen Namen ausgedacht !!

    So von einem Troll zum Anderen !!
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  • Eichsfeld ist ein Entwicklungsland pepeschreck – 04.09.10
    Mit "pepeshrek" meldet sich offensichtlich ein weitgereister, gebildeter Entwicklungshelfer ("Leider ist es so, dass der Fahrbahnzustand im Westen mittlerweile an ein Drittweltland erinnert.")
    Jammern auf hohem Niveau wäre zu nett umschrieben. In Anbetracht des infastrukturellen Zustandes in Entwicklungsländern ist eine solche Aussage einfach nur beschämend.
    (Aber das ist bei diesem Troll ja nichts neues!!!)
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  • Gute Fahrt? ZvE – 03.09.10
    Erich Honecker hatte die Zukunft der DDR treffend vorausgesehen. Die DDR wird die BRD überholen. Bei der jetzigen Infrastruktur hat die DDR es geschafft. Und wir haben das Wunder der blühenden Landschaften auch noch bezahlt. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Entwicklungsland pepeshrek – 03.09.10
    Leider ist es so, dass der Fahrbahnzustand im Westen mittlerweile an ein Drittweltland erinnert.
    Es wird Zeit die Finanzströme des Soli wieder vermehrt in die verlodderten und vernachlässigten Strassen hier zu lenken.
    Zumindest was die Infrastruktur des Ostens betrifft, haben uns die neuen Länder mittlerweile überholt.

    Es gäbe hier einiges zu tun.
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