Obernfeld . „Große Sprünge können wir zurzeit nicht machen“, sagt Karl-Bernd Wüstefeld (CDU), der neue Bürgermeister der Hahlegemeinde. Doch von Klagen keine Spur. Die 1000-Einwohner-Gemeinde sieht sich seinen Angaben zufolge gut aufgestellt.
„Die intakte Infrastruktur ist unser Plus“, erläutert der Bürgermeister und verweist darauf, dass es im Ort neben der Schule und diversen Betrieben auch noch einen Bäcker, Schlachter und weitere Geschäfte gibt. Sogar ein Museum könne die Hahlegemeinde vorweisen, sagt Wüstefeld. Und mit dem Museumskrug gebe es auch einen gastronomischen Betrieb, der als Begegnungsstätte von entscheidender Bedeutung für die Einwohner von Obernfeld sei.
„Nach den Investitionen in den vergangenen Jahren müssen wir jetzt erst einmal etwas kürzer treten und uns haushaltsmäßig zurückhalten“, deutet Wüstefeld auf die finanzielle Situation der Gemeinde hin. Nach der Neugestaltung der Gartenstraße und der Sanierung der Hahlestraße werde es nun zunächst um kleinere Vorhaben gehen. „Beispielsweise ist eine energieeffizientere Straßenbeleuchtung ein Thema“, berichtet Wüstefeld.
Wie sieht es mit Baugebieten aus? „Am Knickweg haben wir ein Gebiet, das bereit steht“, sagt Wüstefeld. Falls sich genug Interessenten meldeten, werde die Gemeinde das Gebiet erschließen lassen. Noch in diesem Jahr könnten dann die Bauplätze zu günstigen Quadratmeterpreisen öffentlich beworben und angeboten werden.
Von Heinz Hobrecht
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