Nach dem Debüt in Berlin im vergangenen Jahr soll auch das zweite Bundestreffen zur Stärkung der Eigeninitiative und Vernetzung junger Sinti und Roma beitragen. Gerade für die marginalisierte Gruppe der Roma seien Erfahrungsaustausch und Kooperation notwendig, um gesellschaftliche Ausgrenzung zu durchbrechen, betont das Roma Center Göttingen als Mitveranstalter, verweist auf „viel zu selten hinterfragte Stereotype“ und die aktuelle Abschiebepraxis.
Die Jugendlichen aus ganz Deutschland, aber auch aus anderen europäischen Ländern, nehmen von Freitag, 10. September, bis 13. September an Theater-, Musik- und Tanzworkshops teil, erstellen eine Jugendzeitschrift, diskutieren über Geschichte, Bildung, Menschenrechte und Antiziganismus. Als Höhepunkt der Begegnung wird ein öffentliches Roma-Kulturfestival am Sonntag, 12. September, ab 15 Uhr auf dem Wochenmarktplatz am Jungen Theater in Göttingen angekündigt.
ku
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Kommentare
husch husch das geht ja garnicht Heino – 10.09.10
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