Über das Instrument eines Bebauungsplans soll die Erschließung im Friedensweg realisiert werden. Diesem Vorhaben stimmten die Mitglieder des Ortsrats in der Sitzung einstimmig zu.
Ein zunächst ins Auge gefasster Erschließungsvertrag mit den Anwohnern habe nicht die Chance auf 100-prozentige Zustimmung gefunden, stellte Ortsbürgermeister Josef Nolte (CDU) fest. Die Stadt solle nun den Ausbau des Weges prüfen, der den Spickenweg mit der Straße Am Grabentor verbindet und entlang des Friedhofs führt.
Auch der Spickenweg soll erschlossen und ausgebaut werden. Da der Weg im Außenbereich von Nesselröden und teilweise im Überschwemmungsgebiet liegt, kann hier kein Bebauungsplan aufgestellt werden. Einbezogen werden in die Überlegungen muss außerdem der Ausbau einer Brücke über die Nahte. Zurzeit stellt sich der Spickenweg als Art befestigter Feldweg mit zahlreichen Schlaglöchern und Pfützen dar.
Wie Ortsbürgermeister Nolte in der Ortsratssitzung mitteilte, hat inzwischen der Erörterungstermin im Zuge der Verlegung der Kreisstraße 119 stattgefunden. „Das Planfeststellungsverfahren läuft“, berichtete Nolte.
Von Heinz Hobrecht
Goettinger-Tageblatt.de Anmeldung