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Masterplan 2020

Masterplan auch für Bergdörfer

Neben der Duderstädter Kernstadt soll nun auch für die Ortsteile Breitenberg und Hilkerode ein Masterplan 2020 aufgestellt werden. Zielsetzung ist es, der dörflichen Entwicklung positive Impulse zu geben und einer Verödung der Dörfer zu reinen Schlafstätten entgegen zu wirken.
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Was tatsächlich getan werden kann, um die Entwicklung in Breitenberg und Hilkerode positiv zu befördern, darüber möchten die Betreuer des Masterplanes gerne mit den Bürgern ins Gespräch kommen. Zu diesem Zweck ist für Mittwoch, 15. September, ein gemeinsames Bürgergespräch terminiert worden, das um 18 Uhr im Forsthaus Hübental bei Breitenberg beginnen wird.

Wie die Ortsbürgermeisterin Hilkerodes, Hiltrud Rust (CDU), in der jüngsten Sitzung des Ortsrates betonte, seien die Bürger aufgefordert, selbst Vorschläge einzubringen, wie das Leben in den beiden Ortsteilen noch besser gestaltet und Fragen der zukünftige Entwicklung vorausschauend beantwortet werden können. Geleitet wird das Bürgergespräch von Prof. Ulrich Harteisen von der Hochschule für angewandte Wissenschaften und Kunst (HAWK). Er ist auch Mentor des Duderstädter Masterplanes 2020. Dem ersten Bürgergespräch für Breitenberg und Hilkerode sollen weitere folgen.

Ein weiteres Thema in der jüngsten Ortsratssitzung in Hilkerode war ein Sachstandsbericht mit Informationen über den Fortschritt der Sanierungsarbeiten in der örtlichen Paul-Maar-Grundschule. Bereits abgeschlossen sind die Erneuerungsarbeiten in den Toilettenanlagen, neue Fenster wurden eingebaut, ebenso ein Sonnenschutz angebracht. Gearbeitet wird derzeit noch an der Dämmung des Gebäudes, und in den Herbstferien muss noch eine neue Beleuchtungsanlage installiert werden. Was die Kosten anbetrifft, so geht es um eine Summe von rund 208 000 Euro. Davon tragen Bund und Land 75 Prozent. Die Stadt Duderstadt muss eine Restsumme von 52 000 Euro aufbringen. Wie Rust ausführte, ist inzwischen auch eine neue Schulküche eingebaut worden, die zu wesentlichen Teilen von einem anonymen Spender bezahlt wurde, die Restsumme konnte der Ortsrat zur Verfügung stellen. Zielsetzung ist es unter anderem, Gemüse und Obst zu verarbeiten, das im schuleigenen Garten gewachsen ist.

sr


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  • Bergdörfer.... amish – 05.09.10
    Welche Entwicklung soll hier "positiv befördert werden"? Was soll sich denn entwickeln, wenn bald keine Menschen mehr hier wohnen werden? Was soll denn das geschwollene Gequatsche? "...aus den Dörfern Hilkerode u. Breitenberg heraus gemeinsam eine Strategie erarbeiten, um den kommenden Veränderungsprozessen selbstbewusst begegnen zu können." Das hält man doch im Kopf nicht aus. Oder "Unter dem Motto 'Mitdenken, Mitreden, Mitentscheiden'...sind alle Bürger in Hilkerode u. Breitenberg aufgerufen,..." (es handelt sich um Zitate aus "hallo Eichsfeld").Wenn dieser ganze gequirlte Stuss in einigen Monaten vorbei ist, wird sich im Denken u. Handeln der Entscheidungsträger nichts geändert haben. Nichts mehr mit "Mitdenken oder Mitentscheiden". Das gilt im Moment nur für die Rechtfertigung dieses Projekts. Die bereitgestellten Fördergelder sind
    verbranntes Geld!
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Masterplan? Bergdörfer? buba – 04.09.10
    In erster Linie wollen sich die Ortsbürgermeister aus Breitenberg und Hilkerode darstellen. "Positive Impulse für die dörfliche Entwicklung"? Kennen wir doch: Neubaugebiete für Menschen, die im gläubigen katholischen Eichsfeld wohl vom Himmel fallen sollen?! - Herrgott lass Verstand regnen, Labernasen gibt es schon genug. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Masterplan cholsky – 18.08.10
    Das hatten wir doch vor 10 Jahren schon - nur hieß es "Agenda 21". Die Unternehmensberatung "BAUM" hat damals das Projekt betreut. Auch damals viel Wind, viele Aktionen, hochtrabende Begriffe. Ergebnis: mäßig bis null - eher null; nur BAUM hat daran verdient. Fördertöpfe damals wie heute, aus denen man sich bedienen konnte. Wie heute ging es um Förderung des ländl. Raums, um Zukunftsgestaltung u. Bevölkerungsrückgang. Es sieht so aus, dass hier in erster Linie Förderprogramme der EU/Leader-Initiative unters Volk gebracht werden sollen: zwei Mio Euro für den Landkrs. GÖ u. zusätzl. nationale öffentliche Mittel stehen zur Verfügung. Davon lassen sich Projektmanager, Regionalmanager, Aktionsgruppen etc. gut finanzieren. Scheint in erster Linie eine Darstellungsplattform für Vertreter aus Kommunen, Vereinen, Institutionen und Verbänden zu sein: viel heiße Luft und kaum Konkretes. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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