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Reizvolle neue Radler-Strecke

Naturnaher Erlebnispfad begleitet die Rhume


Gleich drei Landkreise werden sich zukünftig um die Realisierung eines Projektes kümmern, das den Titel Rhume-Leine-Erlebnispfad trägt.

Geschichtsträchtige Erlebnisstation an der Rhume: das barocke Schloss Wollershausen, einst Sitz der Welfen, dann pädagogisches Heim – derzeit ungenutzt.

© Pförtner

Der Pfad wird an der idyllischen Rhumequelle beginnen und dann entlang der Rhume durch die Landkreise Göttingen, Osterode und Northeim bis zur Mündung in die Leine in Northeim führen. Das sind 48 Kilometer durch eine Landschaft, die bislang kaum zugänglich war. Doch auch nach dem Bau des Rad- und Fußweges parallel zur Rhume soll eine sanfte touristische Nutzung oberstes Ziel sein. Zu einem späteren Zeitpunkt ist auch an eine Befahrbarkeit der Rhume durch Kanus und Paddelboote – parallel zum Radweg – gedacht.

Auf der Strecke von Rhumspringe bis nach Northeim werden sehenswerte Ziele angeboten. Im Bereich der Samtgemeinde Gieboldehausen sind dies die Rhumequelle selbst, das Schloss Gieboldehausen, die St. Laurentius-Kirche, das Storchennest auf der alten Molkerei in Gieboldehausen, der dortige Kopf-Hainbuchen-Wald und das barocke Schloss Wollershausen.
Das überregional angelegte Projekt hat das Ziel, die Rhume als Naturschutzgebiet und landschaftsprägendes Gewässer der Öffentlichkeit zur Naturbetrachtung zugänglich zu machen. Diese Natur zeichnet sich durch eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen aus, so dass sie nicht ohne Grund in weiten teilen mit ihren Auen als Naturschutzgebiet deklariert wurde. Zusammen mit der Eller und dem Gillersheimer Bach ist die Rhume eine für den Naturraum Leinebergland typisches naturnahes Fließgewässer, aber auch eine reiche Kulturlandschaft mit reizvollen Städten und Dörfern, mit einer über die Jahrhunderte hinweg bewegten Geschichte: eine Region, die dem naturnahen Touristen insgesamt gesehen viel Reizvolles zu bieten hat.

Mit der Fertigstellung des Rhume-Leine-Erlebnispfades rechnen die Planer frühestens in den Jahren 2011/2012. Hinsichtlich der Finanzierung geht die projektbegleitende Arbeitsgruppe davon aus, dass jede beteiligte Stadt und Gemeinde für Arbeiten auf ihrem Gemeindegebiet selber verantwortlich sein müsse. Außerdem ist vorgesehen, die drei Landkreise mit einzubeziehen, Fördermöglichkeiten aus verschiedenen Quellen sollen ebenfalls geprüft werden.

Von Sebastian Rübbert

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  • Quatsch? Daniel Strotmann – 26.07.11
    Da ich mich lange Zeit um das Projekt als Regionalmanager bemüht habe, finde ich solche undifferenzierten Kritiken ohne jeglichen konstruktiven Vorschläge völlig daneben. Sicherlich werden sich die verantwortlichen nun weiterhin Gedanken machen, wie man auch didaktish ansprechend Inhalte vermitteln kann. Ohne ind er Materie drin zu stecken und solche Kommentare abzugeben: Bitte nicht! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Schulprojekt finde ich gut Lehrerin – 10.03.10
    Ich könnte mir vorstellen, dass wir mit unseren Schülern dann einen Unterichtsvormittag in freier Natur
    verbringen und Biologie hautnah
    erleben und Biologiestunden durchführen. Es kommt jedoch auf die
    Inhalte, Form und Gestaltung des Lernpfades und Erlebnispfades an.
    An geeigneter Stelle sollte dann jedoch auch ein überdachtes Waldklassenzimmer bereit stehen.

    Ich würde anregen, die Erlebniselemente in der Weise zu gestalten, dass sie auch für den Unterricht verwendet werden könnten.

    Welche Abteilungen welcher Verwaltungen sind denn hiermit befasst ? Wir würden dann gern Kontakt aufnehmen und unsere Vorstellungen vortragen.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Lehrpfad / Erlebnispfad Radler – 10.03.10
    Aktionen wie diese von den Verwaltungen sind vorbildlich. Es wird nicht nur ein Erlebnispfad Schritt für Schritt geschaffen, sondern auch eine wertvolle Ost-West-Verbindung zwischen zwei Radfernwegen (Leine-Heide-Radweg und Weser-Harz-Heide-Radweg). Solche Routen sind in unserer Region Mangelware. Ich kann nur allen empfehlen, die Interesse an diesem Projekt haben, sich mit ihren Ideen mit einzubringen. Die Verwaltungen schaffen die Grundlagen und Vereine und Bürger können positiv auf die Entwicklung einwirken. Kritiker hat es schon immer gegeben, Menschen, die aufgegeben haben. Alles soll so bleiben wie es ist... An die Verwaltungen ein dickes Lob und an die Interessierten der Aufruf: Beiteiligt Euch ! Besonders interessant wäre doch ein begleitendes Schulprojekt. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Wanderlehrpfade sind aber eine gute Sache Naturliebhaber – 09.03.10
    Wir sind eine Gruppe Naturiebhaber und waren kürzlich auf einem Lernpfad mit ganz vielen Erlebnisstationen , da waren Informationstafeln schön bunt gestaltet, mit Klappen und ein riesiges Ohr aus Holz wie so zwei Trichter, und
    Holzwildschweine, und ich glaub das heisst
    Weitspringgrube mit Tieren undso.

    Und dann war da noch so ein Spielelement,
    wo man Tiergeräusche hörn konnte, und
    eine grosse Station die wohl von den Jägern gemacht war, wo man mit dem Fernglas Tiere beobachten konnte.
    Hier bei uns gibt es wohl nur Tafellernpfade,
    die sind immer so mit viel Geschreibsel . Wir wünschen den Landkreisen aber viel Erfolg.

    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Vorschläge sind besser Pädagoge – 09.03.10
    ich find auch, dass anstelle oberflächlicher Kritik substantielle
    Vorschläge für die Gestaltung zielführender wäre.
    Meine Schüler/innen und ich
    sind z.B. der Auffassung, dass Informationen für einen Erlebnispfad
    heutigen Anforderungen und Ansprüchen entsprechen sollten.
    Es gibt Lehrpfade, die bestehen nur aus reinen Text-und Abbildungstafeln, das wird heute nicht mehr wahrgenommen oder ausreichend reflektiert. Lehrpfade heutiger Prägung sind Erlebnispfade, die auf spannende Art und Weise, selbsterläuternd und
    selbsterklärend auf spielerische und
    erlebnisreiche Weise Inhalte um Wissen der Natur, der Geschichte, der Kultur vermitteln durch Objekte,
    Spielmodelle, Sprachmodule mit Vogelstimmen/Tierstimmen, etc. , Duftstationen, Spiel-und Bewegungsrädern, Aquaperien, sonstigen Erlebnisstationen, die einfach spannend sind.
    Pädagogisch interessante oder wertvolle Beispiele gibt es im südniedersächsichen Raum leider keine, dieses 1 Million teure Goseplack- Naturerlebnis-Projekt im Solling ist leider ein
    totgeborenes Kind, die Inhalte kaum jemand versteht und auch nicht familienfreundlich ist. Selbst die Informationstafeln der Heinz- Sielmann-Stiftung sind leider unattraktiv.Aus Kostengründen werden dann Bild-und Texttafeln aufgestellt, die jedoch meist nicht ausreichend beachtet werden.

    Ich bin mal gespannt, was die MA der Verwaltung draus machen.



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  • @waldwanderer waldnörgeler – 09.03.10
    statt zu nörgeln, könnten sie auch konstruktive Vorschläge machen, tät sich jeder freuen! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Was die Planer der Verwaltung da so verzapfen Waldwanderer – 09.03.10
    interessiert doch keine Socke.

    Als begeisteter Naturbeobachter und Wanderer hab ich schon so manchen
    "Lehrpfad" ich würde eher sagen "Leerpfad" gesehen, langweilige quadratische praktische Tafeln mit viel Text und Tabellen und endlosen Monologen,
    da gehen die allermeisten Besucher einfach eh dran vorbei, weil das so wie das da präsentiert wird, einfach öde ist.Junge Menschen erreicht man mit dieser Gestaltungsform ohnehin nicht.
    Und für vernünftige Darstellungen und Erlebniselemente wollen die
    Verantwortlichen eben kein Geld ausgeben.
    Meist wird dann auch noch das Billigste vom Billigen genommen mit diesen altbackenen Holzträgern die so aussehen, als sind sie auch dem Mittelalter mit manchesmal geschnitztem Text und Aluminiumrahmen, und bei der Eröffnung beweihräuchern sich die Beteiligten und Texter meist selbst und die meisten Leute denken nur:
    bloss schnell weg hier.

    Wir schmeissen Milliarden für Kanonenkugeln raus aber für einen anständigen Lehrpfad habens kein Geld. Spart Euch den Aufwand für son Billigmist, mit dem die Natur nur verschandelt wird, da ist die Landschaft ohne sowas schöner.
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