In einem ist der Kindergarten untergebracht, und der Ortsrat setzt sich dafür ein, dieses unter Denkmalschutz stehende Gebäude abzureißen und durch einen funktionalen Neubau zu ersetzen. Würde das Realität, wäre dies ein schwerer Verlust für das in diesem Bereich noch recht intakte Ortsbild. Der Neubau sei aber für die Umsetzung einer modernen Kindergarten-Pädagogik notwendig, argumentiert Ortsbürgermeister Josef Nolte (CDU) und unterstreicht, in einem alten sanierten Gebäude mit Sprossenfenstern sei moderne Pädagogik kaum möglich. Wieso eigentlich nicht? Durch Sanierung kann auch ein Fachwerkgebäude so hergerichtet werden, dass moderne Lehr-und Betreuungsmethoden umgesetzt werden können. Ein wenig Flexibilität und Anpassungsfähigkeit kann schon gefordert werden. In Anbetracht der finanziellen Situation der Kommune erscheint ein Neubau nicht nur unnötig, sondern einfach eine Nummer zu groß – abgesehen davon, dass ein Abriss des Fachwerk-Kindergartens ein schwerer Verstoß gegen die bewahrenden Vorgaben der staatlichen und kirchlichen Denkmalpflege wäre.
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Kommentare
Nesselröder Volksfront Schnucki – 30.07.10
Ortsbild Nesselröden:Sehr gelungen die Ortseinfahrt aus Westerode kommend, erste Str. rechts, ein wahrer Augenschmaus.
Siggis halbes Haus als Umzäunung, auch nicht schlecht.
Zustand der Straßen, tiptop, könnte besser nicht sein.
Ja, das Ortsbild ist wahrhaft in Gefahr. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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