Einen besonderen Empfang hatten sich die Kinder der Paul-Maar-Grundschule für ihren Gast und Namensgeber der Schule ausgedacht. Sie präsentierten drei seiner eigenen Gedichte – musikalisch vertont und mit festen Stimmen. Der Schriftsteller dankte es ihnen und las Passagen aus seinen Büchern. Er erzählte von Herrn Bello, einem Hund, der sich auf wundersame Weise zum Menschen wandelt und bester Freund des Jungen Max wird. Mit mimischer Professionalität imitierte Maar die Stimmen seiner Hauptfiguren, was die jungen Zuhörer mehr als einmal zum Lachen brachte.
Anschließend löcherten die Kinder den 71-Jährigen förmlich mit Fragen. Welches ist dein Lieblingsbuch? (Lippels Traum und Kartoffelkäferzeiten), Wo bist du geboren? (Schweinfurt, Franken), Wieviele Bücher hast du geschrieben? (etwa 50), Welche Bücher wurden verfilmt? (Das Sams, Herr Bello, Lippels Traum). Als Paul Maar erzählt, dass er seine Liebe zum Schreiben als „eine Art Chefredakteur“ bei einer Schülerzeitung entdeckt hat, horchen die Hilkeröder Kinder auf. Auch sie machen eine Schülerzeitung.
Mit einer Signierstunde beendete der mehrfach ausgezeichnete Autor seinen Besuch. „Neue Punkte für das Sams“ ließen sich Pascal und Dennis beschriften, „weil es so witzig ist“. Chantal wählte den Gedichtband „Jaguar und Neinguar“, obwohl sie die Geschichten vom Sams und Herrn Bello am lustigsten und am spannendsten findet. Die Kinder erhielten nicht nur ein Autogramm in ihre Lieblingsbücher. Auch mit Zeichnungen seiner bekanntesten Charaktere verewigte sich Paul Maar, der Bildende Künste studiert hat.
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Von Björn Dinges
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