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Feiern auf dem Höherberg

Pfarrer Kaminski: „Maria ist eine von uns“


Strömender Regen den ganzen Tag über: Am Sonntag drohte die größte Mariä-Himmelfahrt-Feier im Bistum ins Wasser zu fallen. Doch gegen Abend klarte der Himmel auf. Die Sonne schien. Der Fernsicht vom Höherberg aus war phantastisch.

Kerzenschein in der Abenddämmerung: Mehr als 50 Ministranten begleiten Messe und Lichterprozession am Höherberg.

© Walliser

Etwa 1500 Pilger feierten am Freialtar vor der Wallfahrtskapelle mit einer Hand voll Pfarrern und mehr als 50 Ministranten die Messe.
Die Katholiken gedachten der leiblichen Aufnahme der Gottesmutter in den Himmel. „Maria ist eine von uns“, erklärte Pfarrer Matthias Kaminski. Und: „Wir feiern unsere Zukunft.“ Der Pfarrer versicherte den Christen, dass gegen den Tod ein Kraut gewachsen sei – der österliche Glaube an den auferstandenen Christus. Die Gläubigen dürften darauf hoffen, nach ihrer „irdischen Pilgerschaft“ wie Maria in den Himmel aufgenommen zu werden. Das sei kein Ort über den Sternen, sondern Gott selbst sei der Himmel, stellte Kaminski klar.
Als Symbol für das Kraut gegen den Tod segnete der Pfarrer die kleinen Kräutersträuße, die der Mingeröder Chor Cantamus Jubilate vor dem Gottesdienst verkauft hatte. Noch vor wenigen Jahren hätten solche Sträuche in einer nüchtern orientierten Welt als altmodisch gegolten, erzählte der Geistliche. Doch die Ökowelle zeige, dass die „Künstlichkeit“ der modernen Welt den Menschen Angst mache. Die Ehrfurcht vor der Schöpfung wachse wieder.

An den Gottesdienst schloss sich eine Lichterprozession an. Mittlerweile war die Dämmerung hereingebrochen. Die Feuerzeuge klickten. Die Christen entzündeten ihre weißen Kerzen mit dem roten Windschutz. Das „Ave Maria“ singend umkreisten die Gläubigen die Kapelle. In der Mitte des Zuges trugen Herren mit weißen Fliegen die Prozessionsmadonna aus Bodensee. Die Feier endete mit dem Te Deum. Im Anschluss leuchtete die Feuerwehr mit Scheinwerfern den dunklen Berg taghell aus, damit alle ihre Autos fanden.

Von Michael Caspar

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  • Wallfahrt Christ – 18.08.10
    Oh Herr, verzeih ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun (schreiben)! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Wallfahrt zucker – 18.08.10
    Wie weit sind Sie eigentlich von der realen Welt entfernt. Gewürzsträuße gegen den Tod, das erinnert aber " hallo" stark an ABLASSBRIEFE.Was kostet eigendlich so ein scheiß? Strauß.Wo fließen denn die Einnahmen hin? Ich denke in die Kuttentasche!!!? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Lichterfest Socke – 18.08.10
    Erst kommen die ökologischen Gewürzsträuße gegen Entgeld. Nächstes Jahr kommt dann die ökologische Hexenverbrennung. Naturschutz hat nix mit Aberglauben zu tun. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • wat nen Scheiss frieda – 17.08.10
    Mal ganz ehrlich Geisteskrankheit Missbrauch
    eure Komentare sind mal echt für den Arsch
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • schreibt lieber über missbrauchsfälle Heinz – 17.08.10
    scheiss wallfahrt
    was ist denn mit den scheinheiligen missbrauchsfälle geworden,, es ist so ruhig in den medien,,, einfach schwamm drüber ihr schwarzröcke
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Maria nachdenker – 17.08.10
    Die radikalen Christen überall auf der Erde werden auch nicht die Wange hinhalten, sondern Ihre Überzeugung mit Gewalt verbreiten. sh. Die Kriminalgeschichte der Christenheit Band 1 - 9 (Karlheinz Deschner). Aber es fällt schon schwer zu akzeptieren, das 1500 "Gäubige" zum Höherberg pilgern um am Schluss von der Feuerwehr erleuchtet zu werden. Eigend lich müssten die doch so schon erleuchtet genug sein um das Auto zu finden. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • ebend! hasso – 17.08.10
    ...fragt sich nur, wie "ebend" geschrieben wird, mit "d" oder doch mit "t"?
    und weiter fragt man sich, wohin mit all den halsabschneidenden Islamisten in Duderstadt? Da bräuchten wir sicher eine Massenunterkunft; vielleicht am Euzenberg ein oder zwei Hallen?
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  • Unterschiede Helga Müller – 17.08.10
    Guten Tag,

    jeder definiert Religion unterschiedlich, die Frage ist wie wird sie unser Leben in den nächsten Jahren beeinflussen.

    Sag mal einem radikalen Christen das er Geisteskrank ist, er wird Dir sagen: "Na und, dann bin ich es ebend, es ist mein Leben lass mich damit tun und lassen was ich will"

    Sag mal zu einem radikalen Islamisten das er Geisteskrank ist. Er wird Dich erstmal töten und dann um Dich Ungläubigen noch besonders zu erniedrigen wird er Dir noch den Kopf abschneiden.

    Weil das wahrscheinlich noch nicht genug ist wird er dann noch Deine christliche Frau töten und Deine Kinder zum Islam zwangsislamieren.

    Die Frage ist, wie weit geht die Toleranz ?!

    Einen schönen Tag wünscht
    Helga
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • One-way-ticket in the sky Pirsig – 17.08.10
    "Leidet einer an einer Wahnvorstellung, so nennt man es Geisteskrankheit. Leiden aber viele daran, nennt man es Religion"
    Der Beispiele gib es viele dieser Tage, gleich welcher Religion!
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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