Das monieren die Duderstädter Sozialdemokraten. Die stellvertretende SPD-Ortsvereinsvorsitzende Doris Glahn bemängelt, dass ein innovatives Konzept für die Innenstadt und damit auch die Grundvoraussetzung für eine mögliche Förderung und Zuschussanträge fehle.
„Es ist völlig unverständlich, dass die Stadt versucht, über die Quartiersinitiative Niedersachsen Zuschüsse zu beantragen, da das Programm im Zuge der Sparmaßnahmen des Landes ersatzlos gestrichen wurde“, stellt Glahn fest: „Seit dem Start 2007 haben viele Städte Fördergelder aus diesem Programm erhalten und ihre Innenstädte von den Zuschüssen profitiert. Leider kommen die Bemühungen der Stadt Duderstadt jetzt zu spät.“ Die Entscheidung, die Quartiersinitiative nicht fortzusetzen, sei noch nicht endgültig, zeichne sich aber als Tendenz ab, bestätigt Angelika Evers vom Koordinierungsbüro für das Förderprogramm. Bislang seien für 2011 noch keine Ausschreibungen angedacht.
Ohne das Projektergebnis des Masterplans 2020 vorwegzunehmen, könnte schon mit geringen finanziellen Mitteln die Attraktivität der Fußgängerzone gesteigert werden, meint Glahn. Die SPD fordere deshalb konkretes Handeln jetzt: „Der Masterplan darf auf keinen Fall zur Vertagung sinnvoller Maßnahmen zur Aufwertung der Innenstadt missbraucht werden.“ Ein Stillstand sei nicht akzeptabel.
Zurzeit bereite die SPD einen Antrag mit konkreten Vorschlägen vor. In einem ersten Schritt stehe der Bereich um die St.-Servatius-Kirche im Fokus. Mit dem über die Stadtgrenzen ausstrahlenden beliebten Wochenmarkt und dem Bereich um den Pferdebrunnen könne dort ein zentraler Treffpunkt entstehen. „Hier ist ausreichend Fläche für einen Kinder- und Familienbereich mit möglicher Kinderbetreuung während des Einkaufs“, sagt Glahn: „Mit einigen Spielgeräten und einer geschickten Anordnung weiterer Sitzgelegenheiten und Bepflanzungen kann der Platz zu einem Kommunikationsbereich für Anwohner und Besucher der Stadt werden.“
ku
Kommentare
Innenstadt Bürger – 10.09.10
Gut das es hier in Duderstadt Leute in der SPD gibt die denen(CDU) mal ein wenig Feuer untern Hintern machen und aus ihrer Schlafmützigkeit aufwecken.Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Bänke Innenstädter – 10.09.10
Ich hatte gehört, das auf Betreiben des Bäckers R. eine Bank entfernt wurde und er (angeblich) zugesagt hattte, diese wieder woanders aufzustellen. Passiert ist aber nichts. (Weiß ich aber auch nur vom Hörensagen) Es müßte mal einer bei der Stadt nachfragen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenloslegen? Archie – 09.09.10
@duxi:das versuch mal! loslegen? eher "Los, legen!" Der Bürgermeister versucht doch nur, den masterplan - in einer Zeit also, in der nichts passiert - zu überstehen, soll doch dann sein Nachfolger sich mit den uneinsichtigen Geschäftsleuten rumärgern, die von vorgestern träumen und ihn unter Druck setzen. Anstatt das die sich mal an die eigene Nase fassen und loslegen :-)PS was war das mit der Parkbank und Risse? Da hab ich wohl was verpasst? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
loslegen buxi – 09.09.10
Ich höre immer: "Wann wird etwas für die Bürger getan?" Die Zeiten der kommunalen Geschenke sind lange vorbei! Wer etwas verändern will, der suche sich ein paar Mitstreiter und mache sich an die Arbeit. Ist gar nicht sooo schwierig. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenInnenstadt klara – 09.09.10
Ist es Unwissenheit oder doch Unfähigkeit, dass die Stadtverwaltung knappe und teure Personalressourcen in die Erarbeitung von Unterlagen investiert für Programme, die nicht mehr existieren? Wieso wird nur an Leutchtturmprojekten gearbeitet, die vorrangig für Touristen interessant sind, aber nicht für die Anwohner? Das trifft auch auf die Supertoiletten zu. Wann wird etwas für Anwohner und Bürger getan???? Die hier geschilderten Ideen sind eine gute Ausgangsbasis! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenIddenlosigkeit Melanie – 09.09.10
Nolte und Co haben doch noch nie Ideen gehabt.Deswegen haben sie ja den Harteisen geholt. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenIdeenlosigkeit Melanie – 09.09.10
Nolte und Co haben doch noch nie Ideen gehabt.Deswegen haben sie ja den Harteisen geholt.Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Innenstadt Ilka – 09.09.10
Es ist schon erschreckend wie wir Duderstädter von Herrn Nolte verschaukelt werden und wie wenig Ahnung die in der Stadtverwaltung haben!Sehr gut SPD. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Ideen für Innenstadt zeno – 09.09.10
Und jetzt kommt noch eine hypermoderne Toilettenanlage bei der Sackstrasse hinzu. Also hierfür wird gesorgt, alles andere bleibt liegen. Für die Toiletten sind mindestens 100.000 EURO da.Duderstadt wird mit dieser Untätigkeit im Wettbewerb mit anderen Städten abgehängt. Aber unsere Toiletten sind spitze! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
80er??? Dörfler – 09.09.10
@wiesemann: ganz offenbar bist du deiner Zeit so ungefähr einer Generation hinterher; Die 80er, das sind 30 Jahre her! Bei deiner Argumentation bekommt man ja in 5 min graue Haare!Es geht hier auch nicht um pro und contra Fußgängerzone, sondern wie man diese attraktiver gestalten kann. Das macht jeder Hausbesitzer, ab und zu mal neue Fenster. Und da die Stadt hier alles verlottern läßt finde ich es völlig ok, wenn Glahn und die SPD sich der Sache annehmen, ist doch wahr! Muss man sich am frühen morgen schon aufregen. Lass mal ein Kind angefahren werden in der Fußgängerzone! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
I hope Wiesemann – 08.09.10
Ich warte darauf, dass endlich diese unselige Fußgängerzone zumindest ansatzweise geöffnet wird. Dann würde ich auch wieder anfangen, hier etwas zu kaufen.Noch in den achziger Jahren war Duderstadt eine tolle attraktive Einkaufsstadt, hier war etwas los. Seit Einrichtung dieser Fußgängerzone verbreitet sich mit Ausnahme der Tage Mittwoch,Freitag, Samstag Friedhofsatmosphäre. Schade. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Bürgerfreundliche Innenstadt Stadtfreund Nr. 1 – 08.09.10
Herr Nolte, wie konnte das passieren? Hat Herr Koch im Landtag nicht aufgepasst?Zu den Vorschlägen der SPD - ich finde es gut, dass in Sachen Innenstadt endlich etwas in Bewegung kommt. Der Vorschlag von Frau Glahn familienfreundliche Bereiche mit Spielgeräten in der Innenstadt zu installieren, die die Menschen zum Verweilen und zum Austausch einladen sind meiner Meinung nach ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
Einen herzlichen Dank an die SPD, dass sie die Ärmel hochkrempelt.
PS. Es gibt nichts Gutes; außer man tut es! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Richtig so Innenstädter – 08.09.10
Richtig so! Nichts ist seit der Befragung passiert, alle Spielgeräte sind abgebaut, auf die Parkbank bei Risse warten wir immer noch, der Autoverkehr fließt immer zügiger. Ok, die Toilette im Rathaus ist Spitze, aber ein Klo macht noch keine interessante Fußgängerzone, die auch Kundschaft von außerhalb anlockt.Weiter so! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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