Und das bezieht sich keinesfalls nur auf die hohe Zahl der Aktiven. „Die Orte im Eichsfeld begeistern sich für das Ereignis und stellen etwas auf die Beine“, beobachtete Fleischer.
Auf dem Sportplatz in Obernfeld gab es eine große Verpflegungsstation. Frisch gestärkt dürften sich die Wanderer kurze Zeit später nach Südafrika versetzt gefühlt haben. Kinder begrüßten im Ortskern die Teilnehmer mit einem lauten „Trööt“ aus Vuvuzelas.
Für 260 Teilnehmer war der zweitägige Brockenaufstieg, der bei angenehmem Wanderwetter über 87 Kilometern führte und am Göttinger Kehr begann, eine Premiere. Dazu gehörte Walter Freye. „Ich habe mich wochenlang darauf gefreut und bin ganz begeistert von der Organisation“, meinte der Staufenberger.
„Ich wandere ganz gerne. Als ich den Prospekt gesehen habe stand für mich fest, da mache ich auch mit“, sagte Elias Knöchelmann aus Gieboldehausen.
Bereits zum sechsten Mal war Uwe Schaper aus Bovenden beim Brockenaufstieg dabei. Schmunzelnd lautete sein Kommentar: „Man muss sich quälen, man gönnt sich ja sonst nichts.“
Von Axel Artmann
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