Gieboldehausen . Wie Verwaltungsmitarbeiter Olaf Müller erklärte, hat das Erdbaulabor Göttingen die Vermutung geäußert, dass eine zu geringe Mächtigkeit der Tragschichten in diesen Straßen die Schadensursache sein könnten. Um die Frage endgültig klären zu können, wurde die Verwaltung aufgefordert, die Ergebnisse so genannter Plattendruck-Versuche anzufordern, die während des Straßenbaus vorgenommen worden sein müssten. Ein besonderes Problem, das Nachforschungen allerdings schwierig macht, liegt in der Tatsache, dass die damals ausführende Straßenbaufirma inzwischen nicht mehr existiert.
Mit Interesse hat der Bauausschuss eine Arbeit des Gieboldehäusers Ulrich Scheidel zur Kenntnis genommen, der sich mit diversen Aspekten zur Erhaltung des Schlossparks ausführlich beschäftigt und ein Aktionspapier angefertigt hat. Da sich die meisten Ausschussmitglieder mit diesem Papier noch nicht ausgiebig beschäftigt hatten, wurde vorgeschlagen und beschlossen, einen Rundgang durch den Schlosspark zu vereinbaren, an dem nicht nur die Ausschussmitglieder, sondern auch interessierte Bürger teilnehmen können. Der Termin soll noch bekanntgegeben werden.
Eine Insiderdiskussion entwickelte sich im Ausschuss zu der Frage der Gründung eines Realverbandes im Zuge der anstehenden Flurbereinigung. In diesem Zusammenhang stellt der Vorstand der Flurbereinigung die Frage nach einer Übertragung der gemeindlichen Flächen im Außenbereich. Hierzu beschloss der Bauausschuss, das Amt für Landentwicklung zu bitten, dem Gemeinderat als Verwalter des Wege-Eigentums die Gründung eines Realverbandes ausführlich zu erläutern. Außerdem soll die Bevölkerung vor der möglichen Übertragung des Eigentums eingehend über die Konsequenzen informiert werden.
Von Sebastian Rübbert
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