Platz drei der Prioritätenliste: Im Duderstadt des Jahres 2020 sollen Infoangebote optimiert sein.
Events und Kulturangebote sollen hier veranstaltet werden. Das mittelalterliche Stadtensemble soll erlebbar werden. Als wichtig wird die Steigerung der Aufenthaltsqualität durch Sitzgruppen und Spielgeräte angesehen. Kinderbetreuung während der Einkaufszeit soll Menschen in die Innenstadt locken. Das sind Ergebnisse des ersten Workshops zur Ausarbeitung des Masterplans Duderstadt 2020.
Rund 30 Teilnehmer haben einen Nachmittag lang in der Sparkasse intensiv über den Tourismus in Duderstadt und der Region nachgedacht. „Wir hatten uns an der touristischen Servicekette orientiert“, sagt Sebastian Tränkner vom Team der Göttinger Fachhochschule (HAWK), das den Masterplan-Prozess vorantreibt, zum Teilnehmerkreis. Vertreter der Gästeinfo, Busunternehmer, Hoteliers, Vermieter von Fremdenzimmern, Gastronomen und Partner aus dem Bereich Kultur haben teilgenommen.
„Es ging dabei nicht nur um das Kennenlernen. Uns war wichtig, ein gemeinsames Problembewusstsein zu schaffen“, erläutert Tränkner. In vier Arbeitsgruppen haben die Teilnehmer über touristische Potenziale, Marketing, Infrastruktur und Vernetzung debattiert. Nach zehn Minuten habe die Gruppenzusammensetzung jeweils gewechselt. „Das war schon anspruchsvoll, sehr dicht“, so Tränkner.
Entscheidend sei gewesen, dass nicht nur die Themen selbst, sondern eine Reihenfolge ihrer Wichtigkeit benannt worden seien. Nach der erlebbaren Innenstadt stehen nun die Stichworte Verkehrsinfrastruktur sowie die Optimierung der Informationsangebote auf den Plätzen zwei und drei. Weitere Themen folgen.
Teilweise seien Bereiche genannt worden, die von der Politik behandelt werden müssten. Für den Masterplan entscheidender seien aber die Punkte, bei denen die Akteure selbst gefordert seien, betont Tränkner. Nach der Analyse werde es also darum gehen, dass die Teilnehmer darstellen, wo sie selbst aktiv werden könnten, kündigt Tränkner an. Der nächste Tourismus-Workshop findet in vier bis sechs Wochen statt.
Der Auftakt-Workshop zum Thema Einzelhandel findet am 18. März im Couphus des Rathauses statt. Weitere Information unter www.duderstadt2020.de.
Kommentare
Zukunft Rembrandt – 03.03.10
Seit Duderstadt die Fußgängerzone eingeführt hat, ist Duderstadt ein totes Nest (geworden).Besonders für jüngere Menschen.
Die Innnestadt war mal, wie der Name schon sagt, MARKTstraße. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Fussgaengerzone.... klaus – 03.03.10
Man muss realistisch sein - Duderstadt ist zwar ein sehr wunderschoener Ort (Fachwerk/Rathaus/Stadtmauer/usw) aber die Touristen sind ja meistens Tagesbesucher. Sie kommen nicht zum Shopping. Und die Markstrasse wieder fuer den Autoverkehr zu oeffnen ware ein Fehler. Alles wuerde wieder in die Statdt fahren und verlangt Parkplaetze direkt vor den Geschaeften. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenFußgängerzone Bu. – 03.03.10
Gab es nicht erst kürzlich eine Abstimmung über die Beibehaltung der Fußgängerzone? Und hat sich da nicht die deutliche Mehrheit der Einwohner dafür ausgesprochen? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenTheo gegen den Rest der Welt Kalle N. – 03.03.10
Lieber Herr Bernards,versuchen Sie es doch einmal für 4 Wochen. Machen Sie die Markstrasse auf. In Duderstadt pulsiert das Leben und der Probst rockt! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
fußgängerzone theo bernards – 03.03.10
Duderstadt mit Bad Lauterberg zu vergleichen ist schwierig.Die Einkaufsstraße in Lauterberg ist viel schmaler als in Duderstadt, und das ist das Problem.Um in Duderstadt eine gefüllte Markstraße zu haben braucht man das 3-4fache an Fußgängern.Solange man in Duderstadt(wie schon jahrelang besprochen)nichts an der Ausgestaltung in der Marktstraße (Spielgeräte,zusätzliche Ruhezonen und ähnliches) wird sich das auch nicht ändern. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenWerden Touristen... XERXES – 03.03.10
Der Masterplan ist genau so ein totgeborenes Kind wie die Agenda 21. Viel Lärm um nichts. Zum Lobe von Otto Bock und zur Beschäftigung von Theoretikern und anderen Müßiggängern!Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
E.Som. Kalle N. – 03.03.10
Dummes Zeug. Offene Einkaufsstrassen wie z. B. in Bad Lauterberg bringen Bewegung und Leben in die Stadt. Ohne Autos kein Leben - tot - wie in Duderstadt!Das pralle Leben herscht auf dem Gelände der Feilenfabrik! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Tourist - Plan 2020 E. Som. – 02.03.10
Ohne Fussgängerzone, Kein Tourist!Wer mag schon spazierengehen wenn von allen Seiten, Autos,Buse ,Lkw entgegen kommen.Und die Stellplätze Drausen ,so Teuer sind das ,das Eis oder Cola,Wasser drei Euro kosten muss!Arme Gastronommie u. Eisbuden.Der Tourist bzw.Gast Sitzt nicht gern,im Dreck u. Staub.! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenKommentar schreiben