Duderstadt am Brehme-Strand: Der Beachvolleyballplatz am Rathaus war der Anziehungspunkt des Zukunftstages mit Zeltstadt und Mitmach-Aktionen.
Wer einen Blick in die Zukunft der Brehmestadt wagen oder eigene Ideen zur Gestaltung beisteuern wollte, der war am Sonnabend in der Fußgängerzone genau richtig: Das rund 40-köpfige Team der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) kitzelte beim Zukunftstag im Rahmen des „Masterplans Duderstadt 2020“ die Fantasien der Besucher nur so heraus. In der Zeltstadt gab es jede Menge Anregungen durch die Studenten, weitergesponnen wurden die Fäden von den Eichsfelder Generationen, die Rahmenprogramm der Geschäfte, Strandfeeling vor dem Rathaus und afrikanisches Essen gleichermaßen genossen.
Im Zelt von Thorsten Ramus griffen die Eichsfelder zu bunten Stiften und verewigten ihre Verbesserungsvorschläge für einzelne Bereiche gleich auf den entsprechenden Fotos. „Da kommen schon außergewöhnliche Ideen ans Licht“, freute sich Student Ramus. Ob Ikea-Kinderparadies (als Symbol für Kinderbetreuung während des elterlichen Einkaufs) mitten in der Marktstraße, Begrüßungsschilder an der Stadtmauer im Bereich des Großraumparkplatzes, Bäume und Beete am Durchgang zur Sackstraße oder mehr Spielgeräte, und Kommunikationsecken in der Fußgängerzone, die Anregungen waren vielfältig und bunt, wie die Stifte. „In der Marktstraße müssen viel mehr Bänke stehen. Und zwar welche über Eck. Da sitzt man dann nicht nur stumm nebeneinander, da muss man sich anschauen und kommt zwangsläufig ins Gespräch“, haben sich Erika und Neidhard Paul schon Gedanken darüber gemacht, wie sie ihr Duderstadt zukünftig gern präsentieren und genießen würden.
Lieblingsorte in der Stadt und im Umland waren ebenso gefragt, wie Ideen zur zukünftigen Gestaltung: Mit Fähnchen hinterließen Besucher ihr Votum. Und das bewies eindeutig: Der LNS-Park steht bei Groß und Klein ganz hoch im Kurs, dicht gefolgt von Gut Herbigshagen und dem Naherholungsgebiet Pferdeberg. Buchstäblich ein Loblied auf ihre Heimatstadt konnten die Eichsfelder im Musikzeit singen: Student Nico Schnipkoheit bot die nötige Technik, während die Nachwuchs-Talente ihre ganz eigenen Verse für den „Duderstadt-Rap“ komponierten.
Von Anne Eckermann
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