Schützenplatz am Nachmittag: Der Fundort wird für die Entschärfung der Bombe vorbereitet.
Um 21.30 Uhr erschütterte ein lauter Knall die Stadt. Zu diesem Zeitpunkt war bereits ein 300-Meter-Radius um den Fundort geräumt worden. Die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes waren zu diesem Zeitpunkt mit Vorbereitungsarbeiten beschäftigt, die eigentlichen Entschärfungsarbeiten an der Bombe sollten erst beginnen, wenn ein Umkreis von 1000 Metern evakuiert ist.
Sofort nach dem Unglück wurden alle Straßen im Bereich Schützenplatz „hermetisch abgeriegelt“, so Johannson. Die Verletzten wurden in die Unfallchirurgie des Klinikums gebracht. Sie sind außer Lebensgefahr.
Zuvor hatten sich rund 630 Helfer von Polizei. Feuerwehr und Hilfsdiensten um die Evakuierung des Quartiers rund um den Schützenplatz gekümmert. Der Krisenstab, der sich im Gebäude der Berufsfeuerwehr um den Ablauf kümmerte, war bei der „Lage“ – dem Zusammentreffen – um 19.45 Uhr mit dem Ablauf zufrieden. „Wir sind gut unterwegs“, sagte Stadtrat Hans-Peter Suermann. Die Einsatzkräfte bereiteten sich auf einen ähnlichen Einsatz vor wie am vergangenen Donnerstag. Thomas Bleicher vom Kampfmittelräumdienst: „Es handelt sich um einen fast identischen Blindgängertyp, er liegt in der gleichen Tiefe.“
Die Evakuierung der Bürger verlief weitgehend reibungslos. Die Verantwortlichen im Führungsstab berichteten von ersten Personen, die in den bereitgestellten Schulen angekommen waren. Feuerwehrchef Martin Schäfer stellte auch die Frage danach, was passiert, wenn die Bombe nicht mit dem Spezialgerät entschärft werden kann. Bleicher dazu: „Wenn wir nicht schneiden können, müssen wir sie zünden“. Auch darauf waren die Einsatzkräfte vorbereitet. Wie es zu der frühzeitigen Explosion kam, war gegen 23.20 Uhr nicht bekannt. Wie Stadtsprecher Detlef Johannson sagte, sei die Ursache für die Explosion „völlig unklar“.
Von Britta Bielefeld
Kommentare
THW paßt schon – 07.06.10
Si ! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenTHW Paßt schon – 07.06.10
Da mache sich mal niemand Sorgen um die Mitwirkung und öffentliche Erwähnung. So ein Ding schaukeln ALLE gemeinsam. Da bedarf es keiner gesonderten Behandlung ! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenTHW O – 03.06.10
Warum sollte man das THW besonders hervorheben? Das THW hat, wie die Polizei, Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr, Kampfmittelräumdienst, div. Rettungsdienste, GöVB, Ordnungsamt, Stadtverwaltung etc. seinen Dienst erfüllt...Vorbildlich! Aber andere haben nicht weniger engangiert dazu beigetragen! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Drei Tote: Bombe auf Schützenplatz explodiert PeterH. – 03.06.10
Es ist schade, das vor dem Bau einer Sportarena der Schützenplatz nach Bomben untersucht wurde. Die Göttinger haben hier schon seit Jahren Volksfeste, einen Zirkus oder andere Großveranstaltungen besucht, vor bzw. in dieser Zeit wurde leider nicht nach Bomben gesucht.Da mag man nicht dran denken, wenn eine dieser jetzt gefundenen Bomben während einer dieser Großveranstaltungen explodiert wäre. Ich finde es von der Stadt unverantwortlich, das hier nicht schon viel eher etwas unternommen wurde. Es kostet wahrscheinlich zu viel Geld seine Bürger in Sicherheit zu währen, aber für eine super Sportarena ist halt immer Geld da.
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Bombeneyplosion Burkhard Schmidt, Bad Sachsa-Tettenborn – 02.06.10
Fassungslosigkeit hat sich eingestellt.Am Nachmittag des 01. Juni hat der Einsatzleiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes noch eine Bombe im Bad Sachsaer Ortsteil Tettenborn entschärft. Ich habe viel mit Ihm und seinen Kollegen über die Luftbilder aus dem Jahre 1944/45 diskutiert. Als ich dann von der Bombenexplosion hörte hatte ich schon fast geahnt und es bestätigte sich auch dann auch leider. Mein Mitgefühl und Mitleid gilt den Hinterbliebenen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Opfer ....... – 02.06.10
Mein größtes Beileid den Familien der getöteten....Ich wünsche Ihnen alles Glück der Welt und hoffe sie überstehen alles bald...
Also noch mal alles gute!!! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Bomebenentschärfung noname – 02.06.10
Ich verstehe die Anteilnahme und habe ebenso Beileid für die Opfern. Jedoch rückgängig gemacht wird nun nichts mehr! Eine große Leistung wäre es, wenn wir uns ab und zu über die Dinge stellen. Ich stelle mir die Frage haben wir den Opfern und Angehörigen, damit geholfen wenn wir unsere Gedanken hier offen zeigen? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenBombenentschärfung noname – 02.06.10
Ich verstehe diesen Ablauf in den Foren nicht. Kommentare die die Welt nicht braucht findet man zu Hauf schon in der Presse von Politik und Wirtschaft. Warum müssen wir uns dann noch auf das Niveau herablassen, was die Presse von sich gibt? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenexplosion E.A.S – 02.06.10
plötzlich hörte ich einen knall und diskutierte mit meiner freundin ob der knall vom schützenplatz kam oder nicht?.......anscheinend schon Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
beileid sandra – 02.06.10
an alles mitarbeiter so wie die feuerwehr polizei und denn anderen helfern ein herzliches beileid und an die famililen der opferes ist nicht leicht ein kolgen gehen zu lassen aber gestern konnte mann es nicht mehr ändern (wein wein wein wein wein wein wein wein )MEIN BEILEID AN ALLE Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenösterreichisch wenn schon Tom – 02.06.10
Ja er war ein Schwein, aber was kann ich heute als Österreicher dafür, also bitte keine generellen Diffamierungen. Sonst könnt ich ja auch sagen: Ihr deutschen Schweine habt in erst groß gemacht, oder?Ich hab 8 Jahre in Berlin gelebt und mir dauernd diesen Schwachsinn anhören dürfen. Mit Verlaub, in Österreich war er nur ein obdachloser Postkartenmaler...
Beste Grüße und mein Beileid den Familien der Getöteten, ein Österreicher und Antifaschist. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Unfassbar Jens – 02.06.10
Unfassbar, dass das östereichische Schwein seine widerlichen Schatten selbst 60 Jahre nach seinem viel zu späten Ableben auf Menschen wirft, die sich in den Dienst der Menschheit gestellt haben. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenBombenexplosion Sergeant – 02.06.10
na dann wird sich ja Deutschland bald auch auf wiedergutmachungen für die Kolonialzeit in Afrika einstellen müssen..oder?Diese Forderung ist ja wohl dermaßen blauäugig... Wer A sagt muss dann auch B sagen! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Bomneexplosion Sergeant – 02.06.10
Tiefstes Mitgefühl für die Hinterbliebenen der drei Verstorbenen. Diese drei gaben ihr Leben für uns alle, damit wir sicherer Leben können. Höchster Respekt vor solchen Leuten... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenUnfassbar Lis Lis – 02.06.10
Ich total schokiert, kann es noch nicht so recht fassen und wenn ich bedenke, dass der noch mehr Blindgänger sein könnten, wirds auch nicht besser. Besonders schlimm ist für mich die Vorstellung einfach normal weiter zur Schule zu gehen (gehe auf die BBS II) während ca. 50 m weiter vor kurzem 3 unschuldige Menschen, die zuim wohle anderer nur ihrer Arbeit nachgehen wollten, getötet wurden. Es ist einfach unfassbar und ich hätte mir das auch nie vorstellen können, dass so etwas bei uns in Göttingen passieren könnte, man siet solche Ereignisse sonst nur im Fernsehen oder hört davon, man glaubt nie daran, dass dies einmal bei uns Geschehen würde. Hab Angst, dass das noch einmal geschehen könnte, wenn noch ein Blindgänger gefunden wird und wer weiß vielleicht wurde sogar durch die Denotation einer aktiviert, man weiß es nicht. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden-.- ja.. – 02.06.10
ich habe schon lange nicht mehr so etwas schwasinniges gelesen.als ob in england nicht auch unzählige bomben gefallen wären oder in frankreich, sollen die uns jetzt auch jedes mal wieder auf schadensersatz verklagen, wenn sie wieder einen deutschen blindgänger finden??? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Göttingerin24 – 02.06.10
Ich denke dieser Vorfall hat uns alle zum Nachdenken gebracht. Waffen, Krieg, Tod etc. Das sind Sachen, darüber haben wir gedacht, wir haben alle Kriege hinter uns und jetzt kann uns hier nichts mehr passieren . Vllt oder vllt nicht. Was mir die ganze Nacht Bauchschmerzen gemacht ist: Kriege auf der Welt und Millionen von Menschen, die das täglich durchmachen müssen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenmein Beileid MS – 02.06.10
mein beileid an die kollegen der polizei, der helfer vor ort und ganz besonder gilt dieser beileid der familien, der opfer. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenFassungslos JF – 02.06.10
Das soetwas wie eine Bombenentschärfung schief gehen kann ist klar das gehört leider dazu jedoch hoffe ich das der bau auf dem Schützenplatz ferner mit grösserer sorgfalt fortgefürt wird! Damit nicht noch mehr Menschen darunter leiden müssen!Aber nun mal ein anderer Blickwinkel.
Glaubt einer von ihnen das die Familien der Toten eine entschädigung bekommen von denen die die Bombe damals geworfen haben?
Nein!
jedoch muss das deutsche Volk bis heute für die Taten des dritten Reiches Grade stehen wobei wir alle nix mehr damit zu tun haben!
Ich glaube es wird Zeit die "Engländer / Amerikaner" Bei Spätvolgen des Krieges einzubeziehen oder alles zu unterlassen was mit dem krieg zu tun Hat.
Denkt mal darüber nach! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Schule Schüler – 02.06.10
Während die Bombe am Di freigelegt wurde, hatte ca. 1500 Schüler des OHG's in 50m Entfernung Unterricht! Nicht vorzustellen, was passiert wäre, wenn das Ding schon früher hochgegengen wäre... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenBoom K. Nall – 02.06.10
wenn man überlegt wie lange die Bombe da ruhig ghelegen hat und wieviel betrieb schon auf dem Schützenplatz war wenn Frühlingsfest war. konnte man nur froh seien das die Bonmbe nicht schon eher losgegangen ist. !Mein Beileid für alle Angehörigen der Verstorbenen.
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Bombenexplosion auf dem Schützenplatz onliner – 02.06.10
Erstmal mein Beileid an die Angehörigen.Dann hoffe ich, das unsere Stadt jetzt wach geworden ist und den Schützenplatz nochmal richtig absuchen lässt und nicht wieder nue einen Meter Schotter aufschütten lässt. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn vor drei Wochen die Bombe hochgegangen wäre (Frühlingsfest) Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenMein Beileid MK – 02.06.10
für die Familien der Opfer. Es ist traurig, dass so etwas passieren musste. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden. - – 02.06.10
Es tut weh zu sehen, dass Helfer für Menschen gestorben sind, die aus reiner Idiotie und Bequemlichkeit an der Notwendigkeit einer Evakuierung herumgenörgelt und die Arbeiten von Polizei und Feuerwehr nur unnötig erschwert haben. Das Wort Danke kommt leider noch immer viel zu wenig Menschen über die Lippen.Mein aufrichtiges Beileid an die Familien und Angehörigen der Getöteten. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Redaktion Göttinger Tageblatt Frau Bielefeld – 02.06.10
Sehr geehrte Damen und Herren,warum gerade das Technische Hilfswerk als größte Hilfsorganisation in Ihrer Zeitung nicht erwähnt wird, ist völlig unverständlich. Hier würde ich mir mehr journalistische Sorgfalt wünschen !
H.Großheide/Osnabrück Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Fassungslosigkeit Anwohner – 02.06.10
Fassungslosigkeit war mein erstes Gefühl als ich gestern gelesen habe, was passiert ist. Ich verneige mich vor diesen stillen Helden des Alltags, die auf so tragische Weise ihr Leben für die Sicherheit anderer gegeben haben. Mein herzliches Beileid an die Angehörigen der Toten. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenGrüner Spinat ... Reiner – 02.06.10
... wird auch irgendwann braun, zumindest unansehnlich. Und ein Knall kann auch mal leiser ausfallen, oder? ;-) Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenSchweigen ist Gold - – 02.06.10
Wenn es auf der Erde nur noch Gutmenschen und Lichtgestalten gibt, dann kann man vielleicht auf Waffen verzichten.Solange das aber nicht so ist, gilt mein Respekt den Leuten, die ihr Leben für andere riskieren und keinen Pazifisten, die sich für ethisch überlegen halten und die Augen vor der Welt verschließen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Räumung Andreas – 02.06.10
Unser Mitgefühl an die Familie und Angehörigen und allen Betroffenen. Wir sind in Gedanken bei Ihnen. Wir ziehen den Hut vor diesen Menschen die ihr Leben für unsere Sicherheit geben. Wir hoffen das diesen Menschen nicht in Vergessenheit geraten. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenirgendwie lief mir ein Schauer über den Rücken ./. – 02.06.10
als ich eine Detonation hörte und-von weit weg- merkwürdig spürte, dass wohl irgendetwas schief gegangen sein musste.
Offene Trauer, großes Beileid den
Mutigen, die zu Schaden gekommen sind, gute Genesung den Verletzten,
und auch bürgerlichen Dank für eine solche geleistete Arbeit, die immer wieder notwendig ist.
Ich würde mir als Bürger wünschen, dass die Angehörigen der Getöteten angemessen , schnell und unkompliziert versorgt werden .
Aber ich erlaube mir auch Kritik:
Tötungswaffen herstellen, Bomben, Granaten, Panzer, Schusswaffen sind, wie man sieht keine Kartoffeln.
Wir Bürger erlauben unserem "Staat" auch heute noch , solche Tötungselemente herzustellen und gegen Menschen einzusetzen, Firmen und Unternehmen, die derartiges produzieren, werden gefördert und
gefeiert, ich bezweifle dass das richtig ist. Ich würde nicht in einem Unternehmen arbeiten, dass Produkte herstellt, um Menschen zu töten. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Wann bekommen wir Michael – 02.06.10
endlich Kommentatoren, welche noch Deutsch können. Lauter Knall ist wie grüner Spinat! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenexplosion kribz – 02.06.10
mein beileid ;( Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenKommentar schreiben