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Reise auf Schienen

Bodenfelder Bahn grüßt mit Pfeiftönen die Natur


Was kann man in und um Göttingen herum so alles unternehmen? Die Tageblatt-Redaktion stellt 333 Dinge vor, die man in der Region gemacht haben sollte. Heute: mit der Bodenfelder Bahn fahren.

Idylle pur: Mit der Bodenfelder Bahn geht es bei langsamer Fahrt vorbei an Wiesen, Wäldern und schönen Dörfern.

© AFU

Sie ist nicht die schnellste, die Bodenfelder Bahn, und das ist auch gut so. Seit mehr als 100 Jahren verkehrt sie zwischen Göttingen und Bodenfelde, und die knapp einstündige Fahrt vom Leinetal durch das Harste- und Schwülmetal, durch den Solling und Bramwald bis ins Wesertal hat seitdem nichts von ihrem Reiz verloren. Kaum hat die Bahn Göttingen verlassen, befindet sich der Fahrgast auch schon mitten in der Natur.

Es geht vorbei an saftigen Wiesen und grünen Wäldern, an hübschen Dörfern und wilden Wasserläufen. Dann und wann scheint sich die Bahn gar selbst zu freuen ob dieser Idylle und gibt schrille Pfeiftöne von sich. In Wirklichkeit sind es Warnsignale, denn einige unbeschrankte Bahnübergänge liegen auf der Strecke.

Fünfmal hält der Zug, in Lenglern, Lödingsen, Adelebsen, Offensen und Verna-wahlshausen, bevor er Bodenfelde erreicht. Wer Zeit hat, sollte allerdings mindestens bis nach Bad Karlshafen weiterfahren. Dann sieht man die Weser nicht nur vom Zugfenster aus, sondern kann gleich noch an ihrem Ufer spazieren gehen. Auch ein Gang durch den besonders von März bis Oktober gut besuchten Kurort ist unbedingt zu empfehlen.

Die Bodenfelder Bahn fährt in Göttingen täglich ab kurz nach 7 Uhr etwa im Stundentakt. Der genaue Fahrplan im Internet unter bahn.de.

afu

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