Kreuz und quer durch die Tierwelt: vom Ozean zur Steppe, von Afrika bis Südniedersachsen, vom Schwamm bis zum Affen. Im Zoologischen Museum der Universität sind Präparate der unterschiedlichsten Tiere zu bestaunen – viele davon, wie der Riesen-Alk oder die Wandertaube, sind inzwischen ausgestorben.
Der Star der Sammlung ist ein etwa 17 Meter langes Pottwalskelett, das große Teile der Ausstellungfläche überspannt. Darüberhinaus sind auch Kuriositäten aus der Fauna zu sehen, wie etwa ein Rattenkönig, der aus mehreren an den Schwänzen zusammen geknoteten Ratten besteht.
Zu sehen sind in den Ausstellungsräumen rund 400 Exponate. Ein verschwindend kleiner Bruchteil der gesamten Göttinger Sammlung, die es nach der Schätzung von Kustos Dr. Gert Tröster auf rund 120 000 Exponate bringt. Sie geht auf das Königlich Academische Museum Göttingen mit dem Naturforscher Johann Friedrich Blumenbach als erster Kurator zurück. Georg Christoph Lichtenberg hielt die Einrichtung für das erste richtige Museums Deutschlands.
Das Zoologische Museum der Universität befindet sich beim Göttinger Bahnhof in der Berliner Straße 28. Es ist sonntags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Führungstermine können unter Telefon 05 51 / 39 54 63 vereinbart werden. Im Internet ist das Museum unter zmgoe.de vertreten. Das Walskelett soll voraussichtlich in vier Wochen wieder zu sehen sein.
mib
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