Fast herrscht lockere Stimmung. Die Studentinnen Marta Nowak, Brook Jennings und Olivia Olivares aus der Annastraße sind vorbereitet, haben Chips, Pralinen und Cola dabei. Aus der Spiele-Box der Klinikums-Caféteria haben sie ein Würfelspiel geborgt. Die persönlichen Unannehmlichkeiten, sind sie sich einig, hielten sich in Grenzen. Andere sitzen entspannt vor ihrem Laptop, Damir Cor blättert in einer Zeitschrift. „Ich habe mich selbst evakuiert“, lacht der 54-Jährige und ergänzt: „Man sollte nichts riskieren“.
Dennoch, viele erinnern sich noch an die Bombenräumung mit tödlichem Ausgang im Juni vor einem Jahr. „Hauptsache, dass diesmal nichts passiert“, sagen die Schwestern Brigitte Lingnau und Elke Potthast, die schon zeitig am Abend von der Weender Landstraße ins Klinikum gekommen sind.
Relativ locker und entspannt zeigt sich gegen 22 Uhr auch die Situation in der zweiten Sammelstelle für die rund 12 000 Evakuierten. In der KGS-Sporthalle hat das DRK routiniert die Versorgung der Menschen – die meisten von ihnen mit Migrationshintergrund – übernommen. Kinder toben auf Turnmatten, einige Senioren haben sich auf Bänken niedergelassen und harren aus.
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Kommentare
Richtig! Verwunderter – 27.04.11
Das haben Sie ganz richtig erkannt. Für Sie als Mensch besteht also durchaus noch Hoffnung. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenMigrationshintergrund? Verwunderter – 27.04.11
Warum wühlt sich der Autor des Artikel genötigt darauf hinzuweisen, dass die meisten der Evakuierten einen "Migrationshintergrund" haben? Gibt es jetzt sogar bei Evakuierten eine Zweiklassengesellschaft? Ich bin verwundert. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenEvakuierung Brockenteufel – 27.04.11
@anonymUnseren "Kulturbereicherern" und "zukünftigen Fachkräften" darf doch um Himmelswillen nichts passieren,die brauchen wir ja noch so dringend! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
@anonym auch anonym – 27.04.11
das fragt man sich in der tat Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenArtikel Anonym – 27.04.11
Was bitte hat ein Satz mit "die meisten von ihnen mit Migrationshintergund" dort zu suchen? Wie ist das überhaupt relevant? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenKommentar schreiben
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