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Ehrenamtliche Arbeit

Kronenkreuz der Diakonie für emsige Näharbeit


Für unermüdliche ehrenamtliche Arbeit im Verborgenen sind nun drei Frauen mit dem Kronenkreuz der Diakonie ausgezeichnet worden. Alle drei gehören seit langer Zeit zu einer Nähgruppe im Christophorushaus.

„Ganz konkrete Form christlicher Nächstenliebe“: Gabriele Knigge, Ernie Franosch und Marianne Westendorf (v.l.) werden mit dem Kronenkreuz der Diakonie geehrt.

© EF

Woche für Woche kommen sie dort zusammen, um an Bergen von Wäsche die erforderlichen Flick- und Stopfarbeiten vorzunehmen. 120 Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen und einem entsprechend hohen Hilfebedarf profitieren von dieser ebenso unspektakulären wie wichtigen Arbeit. Als „eine ganz konkrete Form christlicher Nächstenliebe“ bezeichnet sie Till Heidlindemann, Vorsteher des Christophorushauses. Die Arbeit der Frauen „kommt wirklich ganz bescheiden daher, leistet aber Großes“.

Die Nähgruppe besteht seit 27 Jahren. Marianne Westendorf war von Anfang an dabei: Sie erhielt das Kronenkreuz in Gold für mehr als 27 Jahre Mitarbeit in der Gruppe. Gabriele Knigge und Ernie Franosch wurden für 23 beziehungsweise 20 Jahre Mitarbeit mit dem Kronenkreuz in Silber gewürdigt.

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