Sorgen machen den Sicherheitskräften zahlreiche aggressive Aufrufe zur Gegendemonstration im Internet und durch Plakatanschläge. Darin werde dazu aufgerufen, den Parteitag „mit allen Mitteln“ zu verhindern. Formulierungen, man wolle den Parteitag „wegbomben“ oder „zum Desaster werden lassen“, riefen unverblümt zur Gewalt auf. Blockadeaktionen, wie sie in Göttingen geübt wurden, seien „natürlich kein legitimes Mittel“.
Da es am kommenden Sonntag noch weitere Veranstaltungen in der Innenstadt gebe, darunter Konfirmationsfeiern in St. Sixti und danach in verschiedenen Innenstadtlokalen, müsse für Besucher mit leichten Einschränkungen oder Kontrollen gerechnet werden. Der Bereich rund um die Stadthalle werde abgeriegelt. Eine Liste von Personen, die in diesem Bereich wohnen, werde angefertigt. Diese müssten sich ausweisen, wenn sie ihre Wohnungen aufsuchen. Die Lokale am Münster müssten gegebenenfalls durch rückwärtige Eingänge betreten werden. Rusteberg empfiehlt Autofahrern, an diesem Tag zwei Straßen außerhalb des Innenstadtwalls zu parken.
„Ich kenne keinen, der darüber glücklich ist, dass die NPD hier tagt“, sagte Rusteberg in einer Pressekonferenz. Aber man müsse nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts davon ausgehen, dass der Parteitag stattfinde. Die Polizei werde die Rechte aller, auch der Parteitagsteilnehmer, schützen und Gewalt frühzeitig und konsequent unterbinden. Aber: „Wasserwerfereinsatz ist nicht geplant.“
Zu Gegendemonstrationen aufgerufen haben ein bürgerliches Bündnis, an der Spitze der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Verdi-Jugend. Letztere wollten auf den Münsterplatz, der aber wegen seiner Nähe zum Tagungsort gesperrt werde. Dem Anmelder werde ein alternativer Platz angeboten. Der DGB-Protest beginnt am Sonntag, 10 Uhr. Ab 11 Uhr wird ein Demonstrationszug die Innenstadt umkreisen und auf dem Marktplatz enden.
Stadt Northeim und Polizei haben zum NPD-Parteitag ein Bürgertelefon eingerichtet, das ab Donnerstag, 19. Mai, von 8 bis 18 Uhr und am Sonntag, 22. Mai, von 10 bis 22 Uhr erreichbar ist: 0 55 51 / 99 36 15.
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Kommentare
Kiene Distanzierung der NortheimerInnen Kollege – 17.05.11
Liebes GT. Es liegt vom Northeimer "Bündnis gegen Rechtsextremismus" KEINE Distanzierung vor. Dies war ein Querschuss des DGB Northeim. Die beiden Bündnisse lassen sich nicht spalten und werden bewusst und solidarisch gegen den NPD-Parteitag vorgehen."16.5.11 Original Aufruf des Northeimer Bündnisses enthält keine Distanzierungen / Anders als in einer Pressemitteilung des DGB enthält der Aufruf des Bündnisses keine Distanzierung. Der vorher veröffentlichte Aufruf wurde inzwischen als "Entwurf" bezeichnet und der aktuelle Entwurf liegt nun hiermit vor, aber weder Entwurf noch endgültige Fassung enthalten eine Distanzierung."
(Quelle: http://goest.de) Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
gegen Fanatiker von rechts und links die Stimme der Vernunft – 17.05.11
Lieber anti-antifa-man,das ist eine gute Idee. Vielen Leuten in Göttingen geht die Antifa mächtig auf den Keks. Am meisten stört mich, dass diese linke Clique hinterher in die höchsten Staatsstellen aufrückt. Siehe Trittin und Joschka Fischer. Die Polizei spielt mit, und alle linken Gesetzesverstöße sind nur eine Art "Mutprobe", eine Art Schattenboxen mit dem Strafgesetz. Sehr beschämend!
Eine Anti-Antifa-Demo, die sich aber glasklar ebenso gegen die NPD distanziert, wäre die beste Idee. Wenn wir Normalbürger in Göttingen schon nichts zu sagen haben, dürfen wir vielleicht in Northeim einmal öffentlich unsere Meinung sagen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
NPD Parteitag Angel – 17.05.11
An dieser Stelle wurde durch die Redaktion ein Kommentar gelöscht, da er nicht den Nutzungsbedingungen entsprach. Die Nutzungsbedingungen für Leserkommentare auf den Internetseiten des Tageblattes finden Sie hier: http://www.goettinger-tageblatt.de/Portal-Service/Nutzungsbedingungen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenda ich gegen die ... anti-antifa-mann – 17.05.11
... antifa bin, möcht ich an dem parteitag teilnehmen. was sind die vorraussetzungen oder geht das einfach so?bin zwar nicht rechts aber um ein zeichen, gegen die kriminelle vereinigung antifa, zu setzen würde ich gern mitmachen und dazu aufrufen das alle die genauso denken, es mir gleich zu tun. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Blender dosseposse – 17.05.11
Wenn es einen Grund gibt so zahlreich gegen die NPD zu demonstrieren, gibt es mindestens 10 Gründe gegen unsere derzeitige Bundesregierung zu demonstrieren. Die handeln gegen alle Bürger nicht nur gegen Ausländer.Wir werden verschaukelt, hingehalten, und abgezockt wo es nur geht. Wer demonstriert da gegen? Sind denn alle durch und durch verseucht vom Medienrummel um die „bösen“ Nazis? Der Feind ist in den eigenen Reihen! Buuu…“!
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vermummt Frank – 17.05.11
@uli-Egleiches recht für alle, der schwarze Block sieht genauso aus.
Warum zieht eigentlich niemand den linken Faschisten Ihre "Kaputzen" runter, ich dachte in Deutschland gibt es ein Vermummungsverbot ?
Dieser Staat ist einfach zu schwach sein Gesetze durchzusetzen und allen schwachen Staaten droht irgendwann das Ende. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Demokratieverständnis Kernkraft – 17.05.11
"Freilassen, erst wenn sie freiwillig CDU wählen. "Warst Du in der DDR-CDU? Da gab es sowas.
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Dunkle Seite Uli-E – 17.05.11
Wenn ich das Bild betrachte erinnert mich dann an Star Wars - Lord Vader.Die abgebildeten Polizisten scheinen auf der dunklen Seite der Macht angekommen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Immer mal wieder genervt – 17.05.11
Ja, immer mal wieder kommen so ein paar Kasper aus Ihren braunen Löchern und sofort haben wir die zehnfache Menge an Gutmenschen die dagegen kämpfen und unsere Polizei schägt sich reichlich unterbezahlt das Wochenende um die Ohren. Das finde ich so richtig sozial. Und sobald so ein verhüllter Antifa- Fuzzi wegen Fehlverhalten einen auf´s Maul bekommt dann nimmt er auch gleich die achso abgelehnten Staatsdienste in Anspruch und verklagt alles und jeden in Grund und Boden. Was soll man dazu noch sagen?! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenAntifa schlägt immer alles kaputt Göttinger (genervt) – 17.05.11
Meinetwegen kann Northeim die ganze Göttinger Antifa behalten! Nehmt euch ne hübsche Wiese, zieht einen fetten Stacheldrahtzaun drum herum, und da drin kann dann die Antifa auf Lebenszeit "Demo" spielen. Freilassen, erst wenn sie freiwillig CDU wählen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldennazigewalt ada – 17.05.11
ja nazis sind meist von natur aus total nett und friedlich, hat man ja auch kürzlich in berlin gesehen oder bei sonstigen anschlägen auf ausländer oder anders denkende. ich empfinde es als eine unverschämtheit das eine unmenschliche und holocaustleugnende bande wie die npd auf kosten der steruerzahler beschützt wird. ich hoffe göttingen rafft sich auf und zeigt courage gegen die nazis! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenmeinen segen haben elementalteilchen – 17.05.11
voll und ganz die Sheriff´s, haut auf beide seiten den gewalltbereiten idioten in die fresse, rechts und links ist gleichermaßen scheiße! um die ist es nicht schade!! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenBetreff Autor – 17.05.11
Rechte: 50 % verbale GewaltPseudolinke: 5 % dämliche Randale
Polizei: 45 % Körperverletzung im Amt Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
@Hansi ... – 16.05.11
Links= 10O % , Rechts: 0% , Mitte (Polizei): 0% Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenLassen wir uns überraschen ... Hansi – 16.05.11
... von wem mal wieder die Gewalt auf der Straße ausgeht. Die Wetten stehen zur Zeit:Links:Rechts=9:1 Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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