Navigation:
eShop Online-ServiceCenter
Taggi-Online: Nachrichten für Kinder

64 Seiten bieten Lesestoff für das ganze Wochenende


1192 Viertklässler aus 32 Schulen der Region beteiligen sich an der Tageblatt-Aktion „Zeitung in der Grundschule“. Ute Lawrenz und Björn Dinges waren in der Grundschule am Sonnenberg in Bovenden.

Szene am Rande des Tageblatt-Besuchs: Mit Freude flüstert eine Schülerin der 4 b ihrer Nachbarin eine Neuigkeit zu.

© Theodoro da Silva

Warum ist die Schrift in der Zeitung eigentlich nicht bunt?“ Das will Ashley, Schülerin an der Grundschule am Sonnenberg in Bovenden, wissen. Ihre Klassenkameraden aus der 4 c haben selbst gleich ein paar Antworten parat, so dass sich schnell eine muntere Diskussion entwickelt. Pia meint, die bunte Farbe würde in der Menge dafür nicht ausreichen.
An Farbennachschub mangelt es dem Tageblatt allerdings nicht: 500 Liter der zähflüssigen Masse werden täglich für den Zeitungsdruck verbraucht. Und regelmäßig werden neue, große Farbbehälter im Druckhaus angeliefert. Jonah hat schließlich die richtige Antwort parat: „Die bunte Schrift wäre nicht leserlich.“

Auf Yasmins Frage, warum das Tageblatt sonnabends teurer (1,70 Euro) ist als unter der Woche (1,30 Euro), findet Jonas die korrekte Antwort: „Samstags ist die Zeitung dicker.“ Richtig. Ungefähr doppelt so dick. Auf rund 64 Seiten – das sind im Schnitt 32 mehr als an den übrigen Wochentagen – finden die Leser zusätzliche Informationen wie einen Wochenendteil mit Kirchenseite sowie viele Kleinanzeigen. Außerdem sind in den vier Büchern (überregionaler Teil, Lokales, Magazin und Sport) zusätzliche Seiten vorhanden. Das ergibt Lesestoff für das gesamte Wochenende, denn sonntags erscheint kein Tageblatt.

Ina fragt, warum es vom Tageblatt keine eigene Kinderzeitung gibt. Das stimmt nicht ganz, denn jeden Mittwoch erscheint die Kinderseite (im Magazin) und unter www.taggi-online.de bietet das Tageblatt einen Internetauftritt extra für Kinder an. Jeden Tag eine komplette Zeitung nur für Kinder zu machen, würde sich dagegen wohl nicht rentieren.

Nachbarn aus Brasilien

Zauberpalmen haben die Schüler der Klasse 4 a aus dem Göttinger Tageblatt gebastelt, weil sie die „Zeitung von gestern“ nicht einfach wegwerfen wollten. Kaum können sie es abwarten, bis Tageblatt-Fotograf Alciro Theodoro da Silva da ist, und sie ihre Wunderbäume vorführen können. „Wir sind quasi Nachbarn“ stellen er und Schülerin Luisa schnell fest. Denn beide kommen aus Brasilien. Luisa stammt aus Sao Paolo. Theodoro da Silva ist in einem kleinen Ort 100 Kilometer entfernt aufgewachsen.
Der Tageblatt-Fotograf zeigt den Schülern auch, dass Fotografieren nicht so leicht ist, wie zumindest Ivan anfänglich glaubt. Kläglich scheitern die Viertklässler bei ihren Versuchen, ein druckreifes Foto zu machen. Theodoro da Silva erklärt ihnen so anschaulich, dass es für einen Fotografen nicht damit getan ist, einfach nur „draufzuhalten“. Auch die Einstellungen am Apparat müssen stimmen. „Wenn ich den Ball schieße und das Tor nicht treffe, ist es auch kein Tor“, bringt er den zur Fußball-WM passenden Vergleich.

Später aus dem Bett

Mit Bleilettern und Stempelkissen haben die Schüler der Klasse 4 b ihren Spaß. Längst wissen sie, dass die Zeitungstexte heute nicht mehr mit solchen Buchstaben gesetzt werden müssen und lernen das Prinzip des Offsetdrucks kennen. Wie die kleinen Zeitungsleser aus der Parallelklasse haben sie für den Besuch vom Tageblatt unzählige Fragen vorbereitet und erfahren, dass ein Redakteur in der Regel später aufstehen kann als ein Schulkind und dass es wie bei einem Aufsatz für die Schule manchmal schnell geht und manchmal lange dauert, bis ein Artikel geschrieben ist.

Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige

Die Tageblatt-Apps

Das Tageblatt gibt es für das iPhone, das iPad und Android-Endgeräte. Hier erfahren Sie, wie Sie sich die Apps herunterladen können.



Top