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Termin mit Umweltminister Sander steht

2500 Unterschriften zur Rettung des Wendebachstausees

Von Ulrich Schubert

Zur Rettung des Wendebachstausees sind bereits mehr als 2500 Unterschriften eingegangen – und die Aktion geht weiter. „Jede zusätzliche Stimme erhöht den Druck und zeigt, wie bedeutend die Anlage für unsere Region ist“, sagt Manfred Kuhlmann, Vorsitzender des Zweckverbandes für die Freizeitanlage und SPD-Ortsbürgermeister von Reinhausen.

Die Fachabteilung für Wasserwirtschaft im Niedersächsischen Umweltministerium will den Wendebach-Damm zwischen Niedernjesa und Reinhausen abtragen und den großen und beliebten Stausee auf zwei Teiche reduzieren (Tageblatt berichtete). Dagegen regt sich Protest. Eine Initiative aus Gleichen und Friedland hat laut Kuhlmann bereits gut 1500 Unterschriften gesammelt. Beim Göttinger Tageblatt sind nach einem Aufruf fast 1000 Protest-Coupons eingegangen. Vertreter der Initiative wollen die Unterschriften am 18. August Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) übergeben – bis dahin wird weiter gesammelt.

Die Wasserexperten des Landes wollen den in den 1960er Jahren gebauten Damm abtragen, weil er nie richtig als Hochwasserschutzwall funktioniert hat. Ihre Sorge: Bei sehr viel Niederschlag könnte der Damm brechen und Wasser Niedernjesa fluten. Im Laufe der Jahre hat sich das See-Areal aber zu einem Biotop mit vielen seltenen Tieren und Pflanzen entwickelt und ist als Badesee beliebtes Ausflugsziel. Betreut wird die Freizeitanlage von einem Zweckverband. Der hat mit Ingenieuren auch längst eine eigene Lösung entwickelt, die den Damm sichert und einen Bruch bei Hochwasser verhindern könnte. Eine Lösung, die nicht teurer sei als der geplante Rückbau.

Inzwischen hat Sander sein Ministerium angewiesen, eine Lösung zu finden, die den Stausee sichert und Niedernjesa vor Hochwasser schützt. Weitere Schritte will er jetzt mit den Landtagsabgeordneten aus Göttingen sowie Vertretern des Zweckverbandes diskutieren. Bis dahin werden weiter Unterschriften gesammelt. Eine Liste gibt es auf der Seite der Gemeinde unter www.gleichen.de. Oder: nebenstehenden Coupon ans Tageblatt schicken.

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  • Oller Tümpel Max – 12.08.10
    Lasst den Wendebachstausee doch einfach ab. In der dreckigen Brühe schwimmt doch eh kein normaler Mensch! Da lieber die Südumgehung bauen und das Kiessee - Areal aufwerten und endlich den Sandweg sperren. Außerdem ist das Wasser am Baggersee in Rosdorf viel sauberer. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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