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Messungen auf der A 7

469 Raser an einem Vormittag


Die Göttinger Autobahnpolizei hat ihre Geschwindigkeitsmessungen auf der A 7 in Höhe der Anschlussstelle Göttingen fortgesetzt. Am Montagvormittag wurden von den Beamten insgesamt 469 Autofahrer geblitzt, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht unerheblich überschritten hatten. Für einen Autofahrer aus Hongkong wurde es besonders teuer.

In Höhe der Messstelle, die sich im Bereich des Baustelleneinlaufes befindet, darf nicht schneller als 80 Stundenkilometer gefahren werden. Eine Geschwindigkeit, die, wie die Ergebnisse von bereits in der Vergangenheit mehrfach durchgeführten Kontrollen belegen, vielen Verkehrsteilnehmern offenbar nicht genügt. Riskante Fahrmanöver und auch Unfälle sind oftmals die gefährliche Folge.

Am Montag kamen 315 Fahrzeugführer noch einmal mit einem Verwarngeld davon. Die restlichen 154 waren mit so hoher Geschwindigkeit unterwegs, dass sie eine Anzeige erwartet. 12 von ihnen müssen sich darüber hinaus zusätzlich auf ein Fahrverbot einstellen.

Zwei Autofahrer aus Frankreich fuhren mit 107 bzw. 108 Stundenkilometern in die Messung. Dafür wurde von beiden jeweils eine Sicherheitsleistung in Höhe von 120 Euro einbehalten.

Ein 36 Jahre alter Autofahrer aus Hongkong hatte es wohl besonders eilig. Mit seinem Mietwagen wurde er von den Beamten gegen 9.40 Uhr mit 143 Stundenkilometer geblitzt. Für das Fehlverhalten musste der Mann eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro bezahlen.
Die Strafe verhalf dem Fahrer aber offenbar nicht zur gewünschten Einsicht. Knapp eine Stunde stoppten die Ordnungshüter den 36-Jährigen an derselben Stelle erneut. Dieses Mal erwischte es den Mann mit gefahrenen 118 Stundenkilometern, statt den erlaubten 80 Stundenkilometern. Die zweite Geschwindigkeitsübertretung kostete den Fahrer weitere 260 Euro.

Die Autobahnpolizisten fertigten außerdem vier Anzeigen wegen verbotener Handybenutzung am Steuer und zwei weitere wegen Überholen im Überholverbot.

ots

Diese Meldung ist eine Pressemitteilung der Polizei Göttingen

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  • Mehr Kontrollen Herr Rossi – 08.09.10
    Man sollte auch die Gehirne der Menschen mehr kontrollieren, dann würden sie nicht so viel Blödsinn schreiben … Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Erziehungsfaktor Hansi – 07.09.10
    Bei Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit um mehr als 30 km/H sollte das Bussgeld dem aktuellen Neuwagenanschaffungswert des gefahrenen Fahrzeuges entsprechen. Das bringt Geld in die Kasse und sozial korrektes Verhalten auf die Straße! Besonders dicke Tränen der Fahrer sind dann in Tempo-30-Zonen zu erwarten. Aber wen juckt das? Mich nicht. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Geschwindigkeitskontrollen Gert – 07.09.10
    Kann man nur voll und ganz unterstuetzen. Bitte mehr Geschwindigkeitskontrollen auch in der Stadt. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Kontrollen bitte auch innerhalb Göttingens! Sorelio – 07.09.10
    Häufige oder überhaupt einmal Geschwindigkeitskontrollen in Göttingen selbst sind mindestens genauso dringlich. Hier erlebe ich Raser, die Schulkinder in Tempo-30-Zonen gefährden (z.B. Gosslerstrasse). Die Hannoversche Strasse wird von Auto- und Motorradfahrern auch gerne als Rennstrecke benutzt, mit deutlicher Geschwindigkeitsüberschreitung. Ich bitte die Polizei, hier dringend etwas zu tun und auch Raser innerhalb Göttingen zu stellen, die schließlich andere Menschen aufs Höchste gefährden! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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