Mehrere hundert Anhänger der linken Szene sind am Sonnabend, 30. Januar, „gegen die Kriminalisierung antirassistischer Politik“ und „für linke Politik und Alltag“ in Göttingen auf die Straße gegangen. Die Polizei sprach von rund 400 Demonstranten, die Veranstalter von mehr als 500. Bis auf einige Rangeleien sei es friedlich geblieben, sagte Einsatzleiter Gerd Hujahn gegenüber dem Tageblatt. Die Polizei sei mit mehreren Hundertschaften im Einsatz gewesen. Mitglieder der „Wohnprojekte Rote Straße“ teilten hingegen mit, dass „Polizeiübergriffe“ eine „vorzeitige Auflösung“ der Demo erzwungen hätten. Es habe „fast 20 Verletzte“ unter den Demonstranten gegeben. Die Demo endete am Abend in der Roten Straße.
Ein Video ist hier zu sehen.
„Kampf der Gewalt“: Rund 500 Demonstranten ziehen am Sonnabend durch die Göttinger Innenstadt.
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Heller
Zuvor hatten sich die Demonstranten um 17 Uhr vor dem Alten Rathaus versammelt. Flugblätter wurden an Passanten verteilt. Über Lautsprecher wurde dazu aufgerufen, „gegen staatliche Repression und mediale Hetze“ vorzugehen. Gegen 17.30 Uhr setzten sich die Demonstranten in Bewegung und zogen, begleitet von mehreren hundert Polizisten, durch die Innenstadt.
Immer wieder forderten die Demonstranten die Polizei auf, das Spalier von Beamten aufzulösen. Die hingegen bot weitere Polizisten mit Hunden auf. Kurze Zeit später dröhnte das Lied „Who let the dogs out?“ (Wer hat die Hunde rausgelassen?) aus den Lautsprechern. In der Gotmarstraße warfen linke Sympathisanten rote und schwarze Luftballons aus den Fenstern eines Hauses. Vereinzelt wurden Böller gezündet. Ansonsten blieb es ruhig.
In der Roten Straße kam es dann jedoch zu Auseinandersetzungen. Man habe die Demonstration daraufhin „zum Schutz der Teilnehmer“ abbrechen müssen, sagte Sonja Meier, Sprecherin der linken Wohnprojekte in der Rote Straße. 14 Demonstranten seien „bei mehreren massiven Pfefferspray-Einsätzen der Polizei verletzt worden, vier weitere durch Knüppel- und Faustschläge. Einer Person wurde dabei das Nasenbein gebrochen.“ Die Polizei hingegen teilte mit, dass die Einsatzkräfte provoziert worden seien. Einsatzleiter Hujahn sagte, dass zwei Beamte durch Fußtritte leicht verletzt worden seien. Gegen drei Demonstranten seien Strafverfahren eingeleitet worden.
In der Roten Straße hatte die Polizei am vergangenen Mittwoch im Zuge ihrer Ermittlungen zu dem Brandanschlag auf das Göttinger Kreishaus in einem von vornehmlich Linken bewohnten Gebäude vier Wohnungen durchsucht. Dabei waren vier Verdächtige ermittelt worden, wie die Polizei später mitteilte. Beweise für eine Beteiligung der vier Personen an dem Brandanschlag konnte sie aber bisher nicht liefern. Auf die Spur hatten die Ermittler zwei sogenannte Mantrailing-Hunde gebracht.
Von Andreas Fuhrmann
Kommentare
Demo DasIch – 04.02.10
Leider muss man ja mal sagen das im moment die Aggressionen eher von der Polizei ausgehen als von der Linken Szene, es ist mir aufgefallen das die Herren der Polizei selbst normalen Passanten gegenüber ein Aggressionpotenzial an den Tag legen das man nicht mehr von Freund und Helfer sprechen kann....ist schon traurig Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenantifa m bvj – 03.02.10
http://www.youtube.com/watch?v=t249k-PlAV4 Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenEndlich Kritik Zygmund F. – 02.02.10
Schön, dass es hier langsam mal um die Sache geht. Das ist jedenfalls besser, als diese verdruckste Pogromstimmung mancher.@SPDler
Die eigene Strömung hier als den einzig wahren Antifaschismus zu präsentieren, ist borniert und zeugt davon, dass Sie, wie der Rest Ihrer rotgrünen Veranstaltung, offensichtlich den Sinn für die Wirklichkeit eingebüßt haben. Wir sprechen hier nicht von Kinkerlitzchen, sondern von Leuten, die Auschwitz organisiert haben. Ich mag Sie wahrscheinlich nicht besonders, aber ich werde mich jederzeit mit Ihnen in eine Reihe stellen, um zu verhindern, dass sie es wieder tun.
@BgL<BKA<Tatütata
Ich persönlich verabscheue Gewalt, daher kann ich Ihren Standpunkt verstehen. Aber die Gewalt der Nazis ist so abscheulich, dass sie mit allen Mitteln unterdrückt werden muss. Ja, unterdrückt. Nennen Sie mich meinetwegen einen Faschisten, es ist für mich nichts dabei, intolerant zu sein. Aber für jeden Menschen der ein Herz hat gibt es eine Grenze, und die bestimmt er/sie selbst. Ich würde beispielsweise niemals einen Kriegsgefangenen anrühren, eben weil nicht mein Gegner meine Prinzipien bestimmt, sondern ich selbst. Wie die Nazis das sehen, brauche ich Ihnen wohl nicht zu erklären. Dass die Nazis Anfang der 30er möglicherweise und wenn nur mit Gewalt hätten aufgehalten werden können, ist eine gängige wissenschaftliche Analyse. Dass es nicht gelang, ist eine bittere Lehre und es sollte uns zu denken geben, dass es an derselben Borniertheit (der SPD wie der KPD) lag, die der Genosse von der SPD oben zur Schau gestellt hat. Insofern darf man Legalität nicht mit Legitimität verwechseln. Man darf aber auch nicht seine Menschlichkeit verlieren, denn um die kämpft man ja.
P.S.: Faschistoid ist ein total blöder Begriff, wenn man eigentlich faschistisch sagen will. Ich mache das auch ständig.
@Corpsstudent
Normalerweise vermeide ich es, mit Ihresgleichen zu verkehren. Aber wo wir grad so schön beisammen sind:
Burschenschaften sind wie 1/Lafontaine (ich nehme an, sie verstehen das, weil sie Wirtschaft oder sowas studieren). Irgenwann mal fortschrittlich, 100 Jahre lang alle an sich vorbeiziehen lassen, bis man ganz rechts angekommen ist, und sich dabei kein Stück selbst bewegt. Männlichkeitsriten, Antisemitismus, Konservative Revolution, Begeisterung für den Nationalsozialismus: Es trifft vielleicht nicht alles davon auf jeden Einzelnen zu, aber das meiste. Oder wollen Sie leugnen, wes Geistes Kind ihr Verein im weiteren Sinne ist? Sagen Sie doch wenigstens ehrlich, was Sie denken.
Und mit dieser Hindenburgtruppe vom Steiffenberg können Sie mir gestohlen bleiben. Zwar hat in diesem Fall das kleinere Übel tatsächlich mal etwas für sich, aber dann wäre mir die ganze Chose lieber von vornherein erspart geblieben, dann wäre die Gesellschaft hierzulande in Sachen Emanzipation nicht um 100 Jahre zurückgeworfen.
Und was diese Intellekthuberei angeht: Mein Gott, sind Sie eingebildet. Das kann ich auch:
Ich bin der Geist, der stets verneint! Und das mit Recht, denn alles, was entsteht, Ist wert, daß es zugrunde geht;
Eins zu Null für Ihre Mama und mich, würde ich sagen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Etikettenschwindel Antifaschist und SPDler – 02.02.10
Die Göttinger Antifa ist das Gegenteil von "Antifaschismus".Die Grünen und die linkeren SPDler sind die wahren Antifaschisten in Deutschland.
Die Linkspartei ist eine populistische Stasi-Partei und von CDU & FDP muss man nicht reden.
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menschenjagd BgL > BgE – 02.02.10
Die Antifa hat zweifellos dazu beigetragen, dass Nazis in Göttingen (glücklicherweise) nicht mehr offen agieren.Aber wirklich wichtig und methodisch korrekt ist es allein, grosse, friedliche Demos zu veranstalten, die einen grossen Konsens Göttingens gegen Rechts zeigen. So ist es ja auch passiert, als die NPD hier provozieren wollte.
DAS ist korrekt und gut!
Aber die Menschenjagd, die die Antifa veranstaltet, geht natürlich nicht! Menschen im Internet mit Namen und Adresse zu nennen und sie so öffentlich - wie der autoritäre Staat im Mittelalter - an den Pranger zu stellen, Demos vor Privatwohnungen abzuhalten und Gewalt anzudrohen, das geht nicht, weil es zeigt, dass man auch so etwas wie "untermenschen" kennt.
Nazis = keine Menschen????
Nazis = schlechte Menschen, klar!
Aber so, wie man seine Gegner behandelt, nur so verdient man, selbst behandelt zu werden.
Wer Menschen ausgrenzt und verfolgt und ihnen ihre Grundrechte aberkennt, ist selbst faschistoid.
Schade ist das, denn Antifaschismus ist eigentlich konsens!
Vielleicht sollte man auch eher ein
BÜNDNIS GEGEN EXTREMISMUS gründen, gegen LINKS und RECHTS.
Das soll ja kein nationalkonservativer Club werden, sondern eher so etwas wie "Amnesty National", Menschenrechte für alle, für Sinti und Roma, für Linke und für Rechte.
Erst dort, wie kriminell gehandelt wird, ist eben schluß!
Egal ob krimineller Nazi, Antifa, Ausländer oder sonst was.
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Halbwahrheiten Corpsstudent – 02.02.10
Die Verbindungen wurden 1935 zwangsaufgelöst. In der Nähe der Stadthalle befindet sich übrigens auch ein ehemaliges Corpshaus und dort befinden sich Namenstafeln, die auf bekannte Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 hinweisen.Einige der Widerständler waren nämlich im Göttinger Corps Saxonia aktiv.
Dieses abgenutzte Verbindungsfeindbild ist sowas von undifferenziert und inkorrekt. Aber so sind ja leider fast alle Ideen, Positionen und Devisen der Links-außen-Vertreter.
Die Göttinger Linken sind wirklich sowas von verblödet und unintellektuell, fast schade, dass es so nie zu inhaltlich anspruchsvollen Diskussionen kommen kann.
Aber Farbbeutel sind eben leichter geworfen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Wann bitte schön, Interessierte – 02.02.10
erfahren wir Bürger und Bürgerinnen denn, ob es eindefekter Teekessel oder eine kaputte Kaffeemaschine war ?
Da die Mitarbeiter der Polizei zweifelsfrei als befangen eingestuft werden können, ist die Frage, wer damit zu beauftragen ist,
die Brandursache zu erforschen ?
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Korrektur Zygmund F. – 02.02.10
Entschuldigung, der Kommentar bezieht sich auf den Burschi ganz am Anfang. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenGedächtnislücken Zygmund F. – 02.02.10
Wer genau war das nochmal, der die Nazis aus der Stadt ferngehalten hat? Mir scheinen sich da Lücken aufzutun. Und wo wir gerade beim Thema sind: Wer genau stand damals nocheinmal in einer geistigen und manifesten Reihe mit den Nazis? Waren es vielleicht die Konservativen und die Verbindungen, die sich schließlich selbst auflösten, weil ihr Werk möglicherweise vollbracht war? Waren die Verbindungshäuser an der Stadthalle schon damals Verbindungshäuser - möglicherweise der selben Verbindungen wie heute? Ich stelle mir diese Frage jedenfalls jedes Mal, wenn ich an der Gedenktafel, die an die Bücherverbrennungen erinnert, vorbeikomme, die unweit dieser Häuser angebracht ist. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenBgL? ja bitte! abdafüa – 02.02.10
ein bisschen Realsatire schadet nie. Mir ist eh grad langweilig! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldeneinstellen ... – 01.02.10
"keine öffentliche Förderung von linksradikalen Projekten (sollten die linken Wohnprojekte und z.B. das Juzi von Steuergeldern oder Studiengebühren profitieren, muss dies umgehend eingestellt werden"Sarkasmus *on*
Ja! Die Zahlung von Studiengebühren und Steuergeldern muss unbedingt und umgehend eingestellt werden!!!
Sarkasmus *off*
Meine Güte ist das dumm hier!!!
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Genau! Saubermann – 01.02.10
Ja genau! únd weil wir schon so schön beim aufräumen sind, verbieten wir auch gleich alle "linken" Zeitungen, die Partei die LINKE, die Grünen natürlich auch, sowie Teile der SPD, die sich immer noch links nennen. Antrassistische Initiativen sind links, gehören also verboten. Antiatom-Initiativen ebenfalls, weg damit. Proteste gegen HartzIV - verbieten, zu links. Den DGB nehmen wir in Schutzhaft, wenn er nicht endlich wieder Deutsche Arbeitsfront wird.Dann ist es endlich wieder schön in Deutschland und wir leben im Land der Glückseligkeit. Die Linken sind einfach an allem Schuld, sogar am langen Winter! Wird Zeit, dass da mal endlich aufgeräumt wird! Sabber, Geifer.
VORSICHT, SATIRE (muss man ja heute dazu schreiben) Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
BgL BgL-Befürworter – 01.02.10
Fein fein! :-)))Erste Forderungen könnten sein:
- keine öffentliche Förderung von linksradikalen Projekten (sollten die linken Wohnprojekte und z.B. das Juzi von Steuergeldern oder Studiengebühren profitieren, muss dies umgehend eingestellt werden)
- möglichst Schließung aller linken Projekte, sofern dies rechtlich möglich ist
- konsequente Kriminalisierung der "Linken Szene" (Ausschöpfen aller rechtlichen Mittel), sprich zero tolerance auch bei Verstößen gegen das Versammlungsrecht etc
- v.a.: strafrechtliches Verbot von linksradikalen Symbolen (nicht nur Hakenkreuze und SS-Runen sind Symbole eines Verbrecherregimes, sondern auch alle kommunistischen Symbole; Stalin hat auch viele Millionen Menschen auf dem Gewissen, die Stasi hat auch in D gefoltert usw.; an der innerdeutschen Grenze wurden Flüchtlinge erschossen usw usf..; in Osteuropa sind konsequenterweise teilweise auch "linke Symbole" strafbar)
- Verbot linksradikaler Vereinigungen wie z.B. der Roten Hilfe
- weiterhin Überwachung der SED-PDS-Linkspartei durch den Verfassungsschutz
Das wäre doch schon mal ein Anfang...und sollte eigentlich Konsens bei allen demokratischen Kräften von CDU über FDP bis zur SPD sein.
;-) haahaaaaaaaaaaaa Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Jaaaa!!!!!!!!!! - – 01.02.10
Au ja. Bitte, bitte, bitte macht ein Bündnis gegen Links. Da habe ich dann endlich mal wieder etwas zu lachen wenn die Stammtischredenklopfer der Göttinger Burschenschaften mit der JU zu zehnt vorm DGB-Haus stehen und sich wegen ihrer Machtgeilheit mal wieder untereinander in die Wolle bekommen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenBündnis gegen Links BgL – 01.02.10
Last und zusammen gegen Links vorgehen und ein demokratisches Bündnis gegen Links gründen... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenTerrorismus niemand von belang – 01.02.10
Man kann es nennen, wie man will.Es bleiben undemokratische und menschenverachtende Methoden!
Vielleicht ist "Terrorismus" der passendere Begriff. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Schockierend was hier für Kommentare stehen! SPDler – 01.02.10
Unglaublich, dass es Menschen gibt die Sachbeschädigung oder eine Keilerei mit der Polizei (die übrigens auch nicht immer Lämmer sind) mit Faschismus gleichsetzen. Knapp 65 Jahre nach der Befreiung Deutschlands von der Nazidiktatur ist das Vergessen also schon so weit fortgeschritten, dass der Faschismus zum Kaugummibegriff reduziert wird. Es ist nicht auszuhalten wie manche GT-Leser hier die 50 bis 55 Millionen Tote des durch Nazi-Deutschlands begonnen Krieges mit ihrer Beliebigkeit verhönen.Schämen sie sich! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Der Zweck heiligt die Mittel? Alle Jahre wieder – 01.02.10
Die Faschisten aus dem "Anti"fa-Umfeld gehen nach der Devise vor:"Der Zweck heiligt die Mittel!"
Das war schon immer die Devise von autoritären Faschisten, die menschenverachtend ihre Ideologie um jeden Preis durchsetzen wollten.
Wenn das Volk zu dumm ist, die "Wahrheit" zu erkennen, muss man eben mit Gewalt nachhelfen....
Autos im Ostviertel abfackeln, Fensterscheiben einwerfen, Farbbeutel werfen, Versammlungen Andersdenkender "sprengen" und inhaltlichen Diskurs verhindern, Bedrohungen aussprechen und nun vielleicht auch noch die direkte Gefährdung von Menschenleben (Kreishaus?).
Als das ist FASCHISMUS!
Kein Respekt vor den (Grund-) Rechten Anderer!
Auf inhaltliche Diskussionen können sich die Links-Psychotiker natürlich auch nicht einlassen, hat die Geschichte sie doch eindrucksvoll widerlegt.
Vielleicht hilft ein Erasmus-Semester in Nordkorea weiter.
Wahrscheinlich hilft aber am Ende nur ein Besuch beim Psychiater und die Einnahme potenter Anti-Psychotika.
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Kosten P.Sch. – 01.02.10
Was die Demonstrationen der linken wohl an Steuergeldern verschlingen?Polizeieinsätze kosten Geld...
und alles nur, weil Linke meinen Sie fühlen sich von der Polizei belästigt. Ich würde sofort einem bündnis gegen Links beitreten. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Kriminalisieren zum Ausforschen jüngste Vergangeheit – 01.02.10
Es kommt regelmäßig vor, dass die Polizei linke Sturkturen ausforscht indem sie sie vorher kriminalisiert:Am 9. Mai 2007 durchsucht die Polizei 40 linke Projekte in Berlin und Hamburg unter dem Vorwurf „Bildung einer terroristischen Vereinigung“ §.129a
Ein Ermittler dazu ausnahmsweise ehrlich:
„"Wir haben in den Busch geschossen, nun sehen wir, was und wer sich dort bewegt." Mit diesen Worten umschrieb ein Ermittler die Großrazzien gegen die linksradikale Szene.“ (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,482222,00.html )
Die Verfahren werden am 24. September 2008 nachdem tausende private E-Mail gelesen, Dateien von privaten Computern durchforstet und ein unbekannte Anzahl von Personen abgehört Briefe geöffnet und Privatwohnungen durchsucht wurden, eingestellt. Es wird nicht einmal ein Gerichtsverfahren eröffnet, weil es schlicht keine Beweise für die Konstruktion gibt. Bereits am 20.12.07 stellt der Bundesgerichtshof fest, dass es für Ermittlungen nach 129a keine Grundlage gibt.
In Göttingen gab es im September 2009 ein Hausdurchsuchung in einer linken WG, in der die Polizei nur die Gunst der Stunde genutzt hat. Diese wurde inzwischen als rechtswidrig erklärt. (http://monsters.blogsport.de/2009/09/30/chemikalien-der-anderen-polizei-durfte-nicht-durchsuchen/)
Zur Brandursache im Kreishaus gibt es bisher nichts konkretes. Auch hier gibt es parallelen, wie die Polizei die unklare Sachlage nutzt um eine ihr opportune Interpretation zu setzen. ( http://www.goest.de/brand_socio_oec.htm ; http://www.goest.de/afroshop.htm#afro ) Warum spielt das GT da immer wieder mit?
Der politische Zusammenhang wird über ein „Flugblatt, das in Tatortnähe gefunden“ wurde hergestellt. Es gab in den letzten Tagen Protest genau an diesem Ort, bei denen auch Flugblätter verteilt wurden.
Es gibt laut Polizei kein Bekennerschreiben, trotzdem nimmt sie als einziges Belastungsmaterial Computer und Klebstoff mit. Was will die Polizei auf den Rechnern finden? Wird als Belastungsmaterial ausreichen, um Leute zu verfolgen, dass auf den Computern Inhalte zum Thema Abschiebung gefunden wurden, was bei linken Menschen nicht unwahrscheinlich ist? (Nach diesem Muster schon passiert in folgenden Fällen: http://de.wikipedia.org/wiki/Andrej_Holm ; http://de.indymedia.org/2008/10/228881.shtml )
Außerdem gibt die Polizei nicht bekannt, was der Geruchsträger ist, der die Hunde angeblich in die Rote Straße geführt hat. Wie genau die sog. „unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung“, beschaffen sein soll, wird auch nicht gesagt. Die Hunde haben angeblich Zimmer identifiziert, können aber keine Personen identifizieren.
Selbst wenn es zu einem Freispruch kommt oder Verfahren gar nicht erst eröffnet werden, hat die Polizei ihr Ziel erreicht. Sie wird in der Zeit weiter Daten sammeln. Was sie mit diesen Daten machen wird, wird nie zu klären sein, selbst wenn sie behauptet sie zu löschen. Siehe für Göttingen den sog. SpuDok Skandal (http://www.cilip.de/ausgabe/64/spudok.htm)
Politisch wird jetzt über angebliche Brandanschläge gestritten und nicht darüber, dass die Ausländerbehörde Behörde Menschen ins Elend Abschiebt und dabei ihren Tod billigend in Kauf nimmt. Es wird nicht darüber gesprochen, wer eigentlich den Kosovo bombardiert hat und die Menschen so gezwungen hat nach Deutschland zu fliehen. Es wird nicht darüber gesprochen, wer diejenigen, die jetzt die Roma im Kosovo verfolgen mit an die Macht gebracht hat.
Und die CDU kann derweil noch ein härteres Vorgehen gegen „linksextreme Brandstifter“ fordern. Wenn die Verfahren dann in 2 Jahren eingestellt werden oder mit Freispruch enden wird kein Hahn mehr danach krähen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Bündnis gegen Links BgL – 01.02.10
Ich rufe hiermit alle Interessierten auf, sich an einem demokratischen Bündnis gegen Links zu beteiligen und gegen die Linken und ihre Taten zu demonstrieren und endlich etwas zu unternehmen Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenwar ja klar... nicht linker... – 01.02.10
beim Kommentar mit dem Betreff "blub" sieht man es mal wieder: Die linken können nur provozieren...Meiner meinung nach war der Polizeieinsatz gerechtfertigtg und es sollte noch viel öffter einsätze bei den Linken geben, wer weiß, was man da so alles findet... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Ostviertel denkmal denkt – 01.02.10
An dieser Stelle wurde durch die Redaktion ein Kommentar gelöscht, da er nicht den Nutzungsbedingungen entsprach. Die Nutzungsbedingungen für Leserkommentare auf den Internetseiten des Tageblattes finden Sie hier: http://www.goettinger-tageblatt.de/Portal-Service/Nutzungsbedingungen.Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Angst??? C. – 01.02.10
Angst vor Euch Linken??? Mit Menschen, die geistig dermaßen eingeschränkt und verbohrt sind (dies gilt genauso für Rechte), muss man eher Mitleid haben...Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Kritik am Polizeieinsatz Leser – 01.02.10
Zum Thema ob sich die Polizei immer korrekt verhält: "Die niedersächsischen NS-Gedenkstätten haben einen Polizeieinsatz am vergangenen Mittwoch in Göttingen kritisiert. An diesem Tag seien rund 250 Besucher einer Gedenkveranstaltung mit der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano gefilmt worden, erklärte am Montag die Interessengemeinschaft niedersächsischer Gedenkstätten und Initiativen zur Erinnerung an die NS-Verbrechen." Komplette Nachricht hier: http://www.ad-hoc-news.de/polizeieinsatz-ns-gedenkstaetten-kritisieren--/de/Polizeimeldungen/20910059 Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenblub ... – 01.02.10
hihi, na habt ihr Angst vor uns?Seit einiger Zeit ist das hier richtig witzig geworden im Dörfchen.
Bitte mehr davon.
ein böser Linker Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Glaube an die Obrichtkeit xyz – 01.02.10
Es ist schon ziemlich erschreckend, was hier alles zu lesen ist. Der Glaube, alles was die Polizei so treibt, sei gerechtfertigt, ist mehr als Naiv. Wie blind muss man sein. Kleiner Tip: Man kann sich ja mal anschauen, was Amnesty International von der deutschen Polizei hält:"Amnesty International hat seit mehr als zehn Jahren immer wieder Fälle von unverhältnismäßiger Polizeigewalt und anderem polizeilichen Fehlverhalten in Deutschland recherchiert. Wie häufig Polizeibeamte im Amt Straftaten begehen, wissen wir nicht. Denn bis heute gibt es keine Statistiken darüber, wie viele Anzeigen gegen Polizisten erstattet und wie viele Polizisten wegen Straftaten im Amt verurteilt worden sind.
Amnesty International hat in ihren Recherchen immer wieder feststellen müssen, dass Polizeiübergriffe und polizeiliches Fehlverhalten nur unzureichend aufgeklärt werden."
im Ganzen Nachzulesen:
http://www.amnesty.de/2008/12/10/oury-jalloh-ein-einzelfall?destination=node%2F2904%3Fcountry%3D77%26topic%3D227%26node_type%3D%26from_month%3D0%26from_year%3D%26to_month%3D0%26to_year%3D%26submit_x%3D63%26submit_y%3D6%26submit%3DAuswahl%2Banzeigen%26result_limit%3D50%26form_id%3Dai_core_search_form Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
@bla ilq – 01.02.10
informier dich doch mal über die autonome antifa(m) und Ermittlungen im zusammenhang mit §129a.Und DANN sag bitte nochmal, dass die Polzizei kein Haus nicht einfach so durchsucht... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Die Können nicht reden! Tw.z. – 01.02.10
Du musst wissen: Die Linken können nicht reden, sie können sich nur mit der polizei prügeln, randalieren oder Gegenstände anzünden. So sind die eben und keiner traut sich etwas gegen die zu unternehen, da man ja Angst haben muss, mann wird selbst zum Opfer. und dann soll noch mal einer sagen, die linken demonstrieren gegen die Methoden der Rechten... Die sind doch genausoschlimm! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenLinke raus! bla – 01.02.10
Linke sind verbrcher, fast schlimmer als Nazis... Bestraft sie!Und glaubt ihr echt, die Polizei durchsucht nur mal so aus Spass ne Wohnung?? Wo lebt ihr denn? So etwas muss von nem Richter angeordnet werden und der wird ja wohl wissen, was er tut. Also, denkt nicht immer, ihr seid die armen kleinen Opfer!! Ihr seid Verbrecher und Tyrannen!! Niemand braucht euch in Göttinegn!!!
Verschwindet!!!
und dann auch noch das GT beleidigen... aber da sieht man mal wieder: nur auf Streit aus diese Leute! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Immer diese linken... ich – 01.02.10
Immer diese Linken: tyranisieren die Bürgen von Göttingen, zünden Autos und andere Gegenstände an und prügeln sich mit anderen. Alles das, was die Rechten nicht tun...Man sollte endlich mal was gegen die LINKEN unternehemn und nicht immer nur gegen Rechts demonstrieren!! Links ist genausoschlimm und einen Schande für Göttingnen!!! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
@leser ... – 01.02.10
Ihnen scheint die feine Ironie dieser Aussage entgangen zu sein, denn so wie ich das verstehe, soll das nicht heißen, dass die Polizei die Presse (das GT) steuert. Die Aussage bezieht sich auf die oft unzureichende journalistische Arbeit der Schreibenden des GT. Wer die Pressemitteilungen der Göttinger Polizei mit den Berichten im Göttinger Lokalteil vergleicht, wird erstaunlich oft erstaunliche Ähnlichkeiten wahrnehmen.Das ist dann nicht recherchiert, sondern abgeschrieben! Insofern ist die Modifikation des Demonstrationsberichtes (Beleuchtet ja jetzt auch andere Blickwinkel) die logische Konsequenz aus berechtigter Kritik an der Art der Berichterstattung. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Herr, wirf Hirn vom Himmel! Leser – 01.02.10
Billige Verschwörungstheorien (Polizei steuert die Presse), Nazigeschwurbel und ähnlicher Mist.Ist das das Niveau einer Universitätsstadt?
Herr, wirf Hirn vom Himmel! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Oh nein, es ist schon wieder passiert! Brockenteufel – 01.02.10
Schon wieder hat der Teufel in mir für kurze Zeit die Oberhand über meine Gedanken gewonnen und hier so einen unsäglichen, für mich selbst unfassbaren, Kommentar abgegeben. Ich bitte das erneut vielmals zu entschuldigen, es ist mir wirklich sehr unangenehm. Natürlich ist das alles Mist, was ich geschrieben habe. Ich bin ja noch nicht einmal deutscher.Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Kommunisten in der Roten Straße Brockenteufel – 31.01.10
An dieser Stelle wurde durch die Redaktion ein Kommentar gelöscht, da er nicht den Nutzungsbedingungen entsprach. Die Nutzungsbedingungen für Leserkommentare auf den Internetseiten des Tageblattes finden Sie hier: http://www.goettinger-tageblatt.de/Portal-Service/Nutzungsbedingungen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldendie Polizei und Justiz ist jetzt doch mit der Druckvorstufe klar ? – 31.01.10
des Rechners in der Druckhalle verbunden und sie übertragen Beiträge und Zeitungsmeldungen sofort und unmittelbar ins Drucklayout, ohne dass die Redaktion eingreiffen kann.Die Redakteure des GT braucht demnächst kein Mensch mehr, weil es doch so schön praktisch ist, da die
Mitarbeiter der Polizei und der Justiz
unmittelbar die Berichterstattung vornehmen. Das macht denn ja auch ein Beamter und zwar nach Recht, Gesetz und Gewissen und da kein Beamter irgendetwas unzutreffendes oder irgendetwas nicht rechtmäßiges schreiben würde, ist jede Kritik auch entbehrlich.
Das geht ausserdem viel schneller, wozu brauchen wir denn noch Redakteure ? Die denken sich doch selbst weg.
Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Polizei und Justiz sind doch direkt mit dem Redaktionsrechner oha – 31.01.10
rechner verbunden und übertragen Beiträge und Zeitungsmeldungen sofort und unmittelbar ins Drucklayout.Die Redakteure des GT braucht demnächst kein Mensch mehr, weil es doch so schön praktisch ist, da die
Mitarbeiter der Polizei und der Justiz
unmittelbar die Berichterstattung vornehmen. Das macht denn ja auch ein Beamter und zwar nach Recht, Gesetz und Gewissen und da kein Beamter irgendetwas unzutreffendes oder irgendetwas nicht rechtmäßiges schreiben würde, ist jede Kritik auch entbehrlich.
Das geht ausserdem viel schneller, wozu brauchen wir denn noch Redakteure ? Die denken sich doch selbst weg.
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JUZI schließen! Jetzt! Nase voll – 31.01.10
Ich habe die Nase voll davon, daß ich diese Idioten immer weiter mit meinem sauer vedienten Steuregeld finanzieren muß.Dichtmachen diesen ganzen ekelhaften Sumpf! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
@Dransfelder @ – 31.01.10
Herr "Dransfelder", ich empfehle dringenst einen Geschichtslehrer aufzusuchen. Wer allen ernstes behauptet, ein paar (fast noch) Jugendliche die sich gegen ihre Vorverurteilung wehren und sich gegen Abschiebungen einsetzen hätten irgendetwas mit der SA gemein, beweist dass er von den Verbrechen des NS-Faschismus nicht die geringste Ahnung hat. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenWorum geht es wirklich? Dransfelder – 31.01.10
Seien wir ehrlich:Das ersatzreligiöse Wohlfühlprogramm "Kampf gegen Rechts" ist in Wirklichkeit ein Kampf gegen das Bürgertum, wie es Hans-Olaf Henkel schon vor Jahren richtig formuliert hatte!
Die Antifa dominiert wie seinerzeit die SA das politische Klima in der Stadt, bestimmt, wer in Göttingen wie weit zu brisanten Themen Stellung beziehen darf, ohne im wahrsten Sinne des Wortes "gebrandmarkt" zu werden.
Das politische Göttingen macht brav mit, bald werden die ersten JU-Mitglieder gegen "Rechts" kämpfen, die Merkel-CDU löst sich auch gerade auf.
Ich sehe Hunderte Aufkleber gegen Burschenschafter, klare Volksverhetzung, aber Justiz und Verwaltung sehen feige weg!
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Kampf gegen das Bürgertum Dransfelder – 31.01.10
Seien wir ehrlich:Das ersatzreligiöse Wohlfühlprogramm "Kampf gegen Rechts" ist in Wirklichkeit ein Kampf gegen das Bürgertum, wie es Hans-Olaf Henkel schon vor Jahren richtig formuliert hatte!
Die Antifa dominiert wie seinerzeit die SA das politische Klima in der Stadt, bestimmt, wer in Göttingen wie weit zu brisanten Themen Stellung beziehen darf, ohne im wahrsten Sinne des Wortes "gebrandmarkt" zu werden.
Das politische Göttingen macht brav mit, bald werden die ersten JU-Mitglieder gegen "Rechts" kämpfen, die Merkel-CDU löst sich auch gerade auf.
Ich sehe Hunderte Aufkleber gegen Burschenschafter, klare Volksverhetzung, aber Justiz und Verwaltung sehen feige weg!
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@ Art. 5 GG Thomas Krauf – 31.01.10
"Wer die Antifa-Propaganda für seriöser hält, als die Polizei-Informationen, der wäre im dritten Reich sicher auch ein wortgläubiger Fan des "Völkischen Beobachters" gewesen."Das ist moralisch als auch argumentativ der größte müll der hier zu lesen. Drunter geht es wirklich nicht.
Ich will mich eigentlich nicht auf diese relativierende Ebene runterbegeben. ABER ich sehe weitaus mehr parallelen zwischen Völkischem Beobachter und der PM der Polizei als zwischen dem VB und "Antifa-Propaganda"
Ich glaube sie " Art. 5 GG " brauchen ganz dringend Nachhilfe in sachen Geschichte.
Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
modifikaion des ursprungsartikels kritiker – 31.01.10
Natürlich ist mir aufgefallen, dass der Ursprungsartikel modifiziert wurde. Dass deswegen gleich alle Kommentare verschwinden, ist traurig.Immerhin hat das GT auch die eigenwillige Überschrift "400 Menschen demonstrieren gegen Repression" (oder so) geändert.
Jetzt klingt die Überschrift nicht mehr wie direkt von der Antifa-Homepage übernommen.
;) Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
GT vs Web antimon – 31.01.10
GT vs Web2.0 - und das GT verliert. Man macht lieber erst einmal Tabula Rasa in der Kommentarspalte, anstatt auf Kritik zu antworten. Kein Wunder, wenn man sonst hauptberuflich mit dem Abschreiben von POL-GOE beschäftigt ist, um irgendwie den langweiligen Regionalteil vollzukriegen. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit Recherche? Vielleicht sogar mal selber zu so einer Demo gehen, und dann auch vor Ort bleiben, wenn es brenzlig wird, anstatt einfach auf das Fax der Polizei zu warten? Ist es Ihnen es nicht peinlich, sich von Blogs und Goest vorführen lassen zu müssen? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenNachhilfe Art. 5 GG – 31.01.10
Lieber Nachhilfelehrer, vielen lieben Dank für die hilfreiche Information!Wäre mir sonst gar nicht aufgefallen! ;)
Der alte Artikel wurde gelöscht und durch den neuen ersetzt. Inhaltlich sind sie weitgehend identisch, wenn man davon absieht, dass die linksradikale Gegenpropagande größeren Raum erhält. Aus Angst?
Immerhin ist die linksradikale Kampfparole aus der Überschrift verschwunden. Die Überschrift "400 Menschen demonstrieren gegen Repression" hätte so nämlich auch auf der Antifa-Homepage stehen können.
Wer die Antifa-Propaganda für seriöser hält, als die Polizei-Informationen, der wäre im dritten Reich sicher auch ein wortgläubiger Fan des "Völkischen Beobachters" gewesen.
;)
Wie auch immer, es ist schade, dass du die leichte Modifikation des Ursprungsartikels alle Kommentare verloren gegangen sind. Auch die linken. Denn Meinungsvielfalt ist Trumpf!
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Pressekodex Uli – 31.01.10
Ahoi,ich nochmal ;)
Liebes GT,
nachdem klar wurde das der deutsche Presserat direkt eingeschaltet wurde nehmt ihr euren Artikel vom Netz, schreibt ihn um und veröffentlicht ihn neu.
Ich sagte es schon dem HNA: Um eine Richtigstellung + paar Öcken für Anwälte, Porto und Abmahnung werdet auch ihr nicht drum herum kommen. Anders lernt auch ihr es nicht, es geht nur noch über den Weg des Geldbeutel.
Gewesen ist es das dann aber immer noch nicht, hat ein Durchbeisser erst mal ein Stück Wade im Mund, ist schluss mit lustig.
Dem Rest wünsche einen schönen Sonntag, achtet mal die nächsten Tage auf (Print) Medien im südlichen Raum Deutschlands.
piratige Grüße
Uli
P.S.: HNA hat ohne vom Netz zu nehmen umgeschrieben von (Überschrift): "Autonome randalieren bei Demonstration nach Brandanschlag" auf "Demo mit 400 Linken und einem Großaufgebot der Polizei"
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1. lesen 2.denken 3.schreiben nachhilfelehrer – 31.01.10
In deinem Wahn gegen alles, was anders ist (Autonomicum, Juzi etc.)ist und nicht in deine Streichholzschachtelwelt passt, ist dir wohl nicht aufgefallen, dass dies ein neuer Artikel ist, und daher noch keine Kommentare geschrieben wurden. Dass du den Artikel offensichtlich gar nicht gelesen hast, zu dem du ein "Kommentar" veröffentlichst (?!), spricht Bände in Bezug auf alles was du sonst schreibst (was sich zudem ja auch nur wiederholt). Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenBitte um erklärene Worte Wirklich Unwissender – 31.01.10
Weiss eigentlich jemand, worum es hier tatsächlich geht ?Hier werden Begriffe in den Raum gestellt und in der Zeitung geschrieben, die vielleicht kaum jemand kennt oder versteht.
Was bitte ist "Rechts", und was bitte ist "Links"?
Was bitte ist ein linksradikaler Buchladen und was ist ein linkes Wohnprojekt ? Was Antifaschismus ist weiss ich auch nicht und ein
rechtsfaschistisches Wohnhaus schon garnicht.
Also hier wird geschrieben und geschrieben und demonstriert und wohl kaum jemand weiss, wass, wofür und wogegen. Könnte man sich nicht einmal so ausdrücken, dass man auch
versteht, worum es eigentlich geht ?
Ich bin "nur ein Bürger der Straße" aber wenn ich meine Freunde frage,
verstehen die auch nur Bahnhof.
Also Leute, damit man weiss worum es geht, drückt Euch doch bitte mal
verständlich aus und nicht so.
Auch die Sprüche auf den Transparanten...sehr merkwürdig und
nur ein Rätsel, wobei ich auch gegen Polizeistaat bin, aber das sollte man verständlich transportieren. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
mehr Fakten, weniger Mutmaßungen aufmerksame Leserin aus Göttiungen – 31.01.10
Danke für diesen neuen Artikel, der endlich mal wieder als "seriöser Journalismus" bezeichnet werden kann. Besondere Beachtung - gerade bei denen, die den Meldungen der Polizei 100% vertrauen und ebenfalls die Bewohner der Roten Straße schon als Täter ansehen - sollte dabei der Satz finden: "Beweise für eine Beteiligung der vier Personen an dem Brandanschlag konnte sie aber bisher nicht liefern." Was die Polizei nämlich bisher nicht erwähnt hat, ist die Tatsache, dass diese vier Personen die einzigen Anwesenden (!) im Haus zum Zeitpunkt der Durchsuchung waren. D.h. die Polizei hat alle Anwesenden als Tatverdächtige eingestuft. Ein sehr großer Zufall, dass von 8-10 Bewohnern des Hauses ausgerechnet und nur diejenigen Vier zuhause sind, bei deren Zimmer der Hund (übrigens ohne Zeugen und bevor der Anwalt eintraf) angeschlagen haben soll. Auf der Pressekonferenz der Polizei wurde zudem ja auf Nachfrage bestätigt, dass die Hunde NICHT bei den Personen angeschlagen hätten, sondern nur bei den Zimmern - und das obwohl es sich ja explizit um "mantrailer"-Hunde handeln soll, also Hunde, die einer menschlichen Spur nachgehen. Für mich stinkt die ganze Geschichte und es sind zu viele Fragen offen. Es wäre eigentlich Aufgabe der Presse, diesen Fragen auf den Grund zu gehen.... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenGöttingen im Chaos? Art. 5 GG – 31.01.10
Na nu, wo sind denn die ganzen Kommentare hin, die hier eben noch zum Artikel standen?-------------------------------
Die Erfahrung des Dritten Reiches sollte uns eigentlich gegen Extremismus immun machen bzw. zumindest sensibilisieren.
Soweit es den Rechtsradikalismus betrifft, herrscht ín Deutschland glücklicherweise ein breiter Konsens.
Die gescheiterten Versuche der NPD, in Göttingen Präsenz zu zeigen, belegen dies eindrucksvoll. Große Gegendemonstrationen von Kirchen, Parteien und Gewerkschaften haben ein klares Zeichen gesetzt.
Erstaunlich ist nur, dass weite Teile Deutschlands (und vor allem Göttingens) auf dem linken Auge blind zu seien scheinen.
Da werden gemeinsame Demos mit der Antifa und anderen "Anti"-Faschisten organisiert, da werden linksmilitante Wohnprojekte geduldet (oder z.T. sogar mitfinanziert?), da gibt es ein JUZI, ein Autonomicum auf dem Campus, einen linksradikalen Buchladen und und und.
Mit anderen Worten: es gibt eine sehr ausgeprägte und offen agierende linksradikale Szene in Göttingen.
Gegen diese Szene macht niemand etwas. Sie wird geduldet.
Warum?
Aus Angst?
Aus Ignoranz?
Aus Sympathie?
Die linke Szene prangert politische Gegner an, sie bewerfen Verbindungshäuser mit Farbbeuteln, schmeissen Schaufenster in der Innenstadt ein, kleistern die Stadt mit Plakaten und Aufklebern zu, stören und "sprengen" Veranstaltungen von demokratischen Vereinigungen (DAF, RCDS, Verbindungen) ganz so, wie es die SA in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts mit ihren Gegnern tat.
Menschen werden aufgrund ihres Aussehens angepöbelt und beleidigt (Oberhemd, kurze Haare), Bundeswehroffizieren wird Gewalt angedroht, sie werden als Mörder beschimpft und nun wurde vielleicht sogar ein Anschlag auf Menschenleben im Kreishaus verübt.
Spätestens jetzt sollten die Göttinger Bürger aufwachen (und auch die Göttinger Presse) und etwas unternehmen gegen diese geistigen (und langsam tatkräftigen) Brandstifter.
Ein breites, demokratisches Bündnis sollte sich bilden, um entschlossen gegen die Extremisten vorzugehen.
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