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Immer mehr Autodiebstähle

Am Stück geklaut, in Teilen nach Polen

Die Polizei sorgt sich um die zunehmende Zahl von Autodiebstählen in der Region, vor allem in der Stadt Göttingen. Und: Im Gegensatz zu früheren Zeiten interessieren sich die Diebe nicht mehr vorwiegend für Fahrzeuge der Luxusklasse, sondern haben Familienkutschen der mittleren Preisklasse im Visier.

Neuer Trend: Auch Familienkutschen werden bei Autodieben immer beliebter.

© dpa
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Für eine aussagekräftige Statistik, sagt Polizeisprecherin Jasmin Kaatz, reichten die Zahlen zwar noch nicht aus. Dennoch beobachteten die zuständigen Ermittler in den vergangenen Monaten eine stetige Zunahme von Autodiebstählen. Auffällig sei, dass in jüngster Zeit vermehrt jüngere Gebrauchtfahrzeuge der Mittelklasse in der Preiskategorie zwischen 10000 und 15000 Euro das Interesse der Autodiebe finden. So verschwand in der Nacht zum Freitag ein drei Jahre alter VW Golf auf dem Holtenser Berg, Dienstagnacht wurde ein fünf Jahre alter VW Passat Variant gestohlen, zuvor vom Gelände eines Autohauses ein nagelneuer Honda CR-V.

Wie die Ermittler in anderen bundesdeutschen Polizeiinspektionen vermuten auch die Göttinger Fahnder, dass die Abnehmer der gestohlenen Fahrzeuge vorwiegend in Polen sitzen. So fiel vor zwei Wochen in Brandenburg der Fahrer eines in Göttingen gestohlenen Volkswagen Bora wegen seiner merkwürdigen Fahrweise auf. Kurz vor der polnischen Grenze ließ der Mann den Wagen stehen und flüchtete.

Erst Mitte der Woche nahm die Polizei in Görlitz zwei Männer aus Polen fest, die mit einem Lkw einen VW Polo, einen Seat Altea und einen Seat Ibiza komplett zerlegt in ihr Heimatland schaffen wollten. Alle drei Autos waren in Spanien gestohlen worden. Meist jedoch werden die gestohlenen Autos am Stück über die Grenze gebracht und erst dahinter in ihre Einzelteile zerlegt.

Von Matthias Heinzel


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  • verengte Sichtweise Oleg – 23.03.10
    Zum eigentlichen Thema: Dass Autos geklaut werden, ist eigentlich eine alte Geschichte. Mal ist es Versicherungsbetrug, und der Eigentümer steckt dahinter (Gründe sind vielfältig), mal sind es dumme Jungenstreiche. Immer öfter jedoch werden die Diebstähle von Mafiastrukturen organisiert und die Ausführenden sind nur kleine "Handlanger" aus sozialer Not. Auf kleine und mittlere Autos wird zurückgegriffen, weil die großen, teuren Autos inzwischen nur schwer zu knacken sind. Und inzwischen gibt es einen großen Markt in Osteuropa für Ersatzteile.
    Schuld sind jedoch nicht Politiker, sondern das bestehende soziale Gefälle zwischen Staaten auf unserem Kontinent. Würde das Gefälle ausgeglichen, dann würden einige bei uns ihre Autos auch los...
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  • Diebstahl Beobachter – 23.03.10
    Grad gestohlen, schon in Polen.
    Lustiges Inserat:
    Ehrlicher P..., mit eigenem Auto, sucht Arbeit.
    Das sind ja gleich drei Dinge auf einmal, aber kein Überaschungsei !!!
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  • Unterwanderte Gesellschaft r2d2 – 22.03.10
    http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-12-2010-tuerkischer-geheimdienst-in-einbruchserie-bei-berliner-behoerden-verwickelt_aid_491572.html

    Armut als Ausrede?
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  • @Steuerzahler auch desselbst – 22.03.10
    ja, grundsätzlich trifft Ihr Vortrag zu.
    Sieht man am nächsten Morgen nach dem Sperrmüll, isses wirklich mehr nur noch ein Chaotenrest. Auch dass da manchesmal etwas mitgenommen worden ist, was eigentlich garnicht bei Sperrmüll lag, hört man gelegentlich.

    Ich habe -bitte es ist nur meine persönliche Meinung - jedoch den Eindruck, dass die Herrn Sperrmüllbeschäftiger einfach nur "sauer" sind, dass Jemand vor ihnen den Wohlstandsabfall geplündert hat.

    Sie rennen denn zur Verwaltung, weinen sich aus und damit die Motivation der Beschäftigten erhalten bleibt, wird dann eben die
    Entnahme verboten.
    Sorry, aber das ist meine Meinung oder Annahme.
    Die Herren angestellten und verbeamteten städtischen Sperrmüllentsorger sollen doch dankbar sein, dass sie nicht mehr soviel wegräumen müssen, sie müssen sich nur ein wenig mehr bücken, das stimmt, weil die wirklichen Reste dann etwas unorthodoxer am Boden verteilt sind. Und dann gibt es
    irgendwie Ärger, es bleibt aber bei meiner Meinung, besser diesen Leuten kostenfrei geben als wegwerfen.
    Find ich besser.
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  • auch gebeutelter Steuerzahler Steuerzahler – 22.03.10
    Sehr geehrter Herr "auch gebeutelter Steuerzahler",
    sie haben da bedauerlicher Weise etwas mißverstanden. Es sind nicht nur Polen beim Sperrmüll, da sind alle Nationalitäten vertreten. Aber im Ostblock werden damit Geschäfte betrieben und genau das ist das Verbot vom Landkreis. Ohnehin greift dabei auch der Zoll ein und das in jeglicher Form zu Recht. Egal wer in den Haufen wütet, was Ihrer Meinung ja von den Verwöhnten Leuten weggeworfen wird, sieht dieser Haufen aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Und das ist nur eins der Probleme. Ursprünglich verhält es sich rein rechtlich nämlich so, das es Eigentum des Entsorgers ist und sofern es zum Sperrmüll gestellt wurde, Eigentum des Landkreises. Es müsste gefragt werden, ob etwas mitgenommen werden dürfte. Ich habe diese Fragen schon erlebt, aber nur äußerst, aber sehr äußerst !!!, selten. Ich habe aber auch schon erlebt, dass Sachen, welche nicht zum Sperrmüll gehören, auch einfach mitgenommen wurden. Aber das war sicherlich nur versehentlich, nicht wahr ?
    Genau hinschauen !!!
    Im Normallfall sieht der Bürgersteig am nächsten Morgen wie ein Bombenanschlag aus.
    Und sagt man zu den Leuten etwas, wird man angepöbelt und zählt als Rassist. Oder will irgendwelchen armen Hartz IV ern an die Persönlichkeit.
    Und ganz so ist es nun wirklich nicht.
    Aber schreibt man hier die Wahrheit, wird der Kommentar gelöscht.
    Traurig und arm.
    Resultat:
    WER MIT BANANEN BEZAHLT, BRAUCHT SICH NICHT ZU WUNDERN, WENN ER NUR VON AFFEN UMGEBEN IST !!!
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  • gelöschter Kommentar AVE – 22.03.10
    Sehr geehrter mr.
    da in letzter Zeit sich die löschung unliebsamer Kommentare beim Tageblatt häuft, habe ich zu diesem Thema meinen Kommentar gleich von vornehinein mitgelöscht....
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  • Ich sehs auch mehr kritisch auch gebeutelter Steuerzahler – 22.03.10
    zu Sperrmüllabfahrzeiten sieht man in der Stadt viele alte Sprinter/Lieferfahrzeuge mit polnischen Kennzeichen, die den Sperrmüll auflesen, den wir als Überflussgesellschaft wegwerfen und es gibt Stadt/Kreisverwaltungen, die es verbieten, dass Sperrmüll von diesen armen Menschen aus Polen oder sonstwo mitgenommen, repariert, verwertet wird.
    Die Mitarbeiter der Verwaltungen möchten, dass der Sperrmüll im Schredder des Müllfahrzeuges landet, dafür habe ich null, null Verständnis. Das ist nicht nur menschenverachtend und hochnäsig und arrogant, solch eine Meinung oder Vorschrift gehört getadelt.

    Ich denke auch, geklaut wird,
    wenns den Menschen schlecht geht.
    Dieses Ammenmärchen von schicken Klamotten, fetten Parties, das gehört nicht zum Thema.

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  • Kommentar gelöscht mr – 22.03.10
    An dieser Stelle wurde durch die Redaktion ein Kommentar gelöscht, da er nicht den Nutzungsbedingungen entsprach. Die Nutzungsbedingungen für Leserkommentare auf den Internetseiten des Tageblattes finden Sie hier: http://www.goettinger-tageblatt.de/Portal-Service/Nutzungsbedingungen.


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  • Andere Meinung zum Autoklau Garagenparker – 22.03.10
    Schuldig für den Autodiebstahl oder Teilen davon sind
    die von uns gewählten Politiker.

    Es gelingt ihnen offenbar nicht, für diejenigen Menschen, die stehlen, eine Lebens-Situation zu schaffen, die ihnen ein "Überleben" sichern.

    In aller Regel klaut, wer keine Arbeit hat.
    In aller Regel klaut, wem es wirtschaftlich schlecht geht.
    In aller Regel klaut, wer Geld zum Überleben braucht.
    Klauen ist kein Volkssport, nicht angeboren oder vererbbar, sondern meist klauen diejenigen, die ansonsten wirtschaftlich oder persönlich in der Gesellschaft benachteiligt sind.
    Wären die Politiker/innen in der Lage, (vor Ort) für Lohn und Brot und für ein lebenswertes Leben für alle zu sorgen, kämen "die Klauer" garnicht auf die Idee, zu klauen, deshalb weil es ihnen und ihren Familien eben gut geht.

    Hätten "die Klauer", die man meist aus den östlichen Ländern vermutet,
    Lohn und Arbeit in ihrem Heimatland, bräuchten sie nicht hunderte Kilometer "zum Klauen" zu fahren.
    Aber leider versorgen sich die Politiker bevorzugt selbst, höchste Diäten, gesüsste Nebeneinkommen, beste Versorgung, -Politiker klauen selten.

    Auch spielt die Wohnsituation (der Klauer) oft eine Rolle. Es gibt Wohnghettos, schrecklich, Wohnsituationen und Häuser, die man beenden und abreissen sollte.

    Architekten, die sowas wie "Halle Vorstadt" oder "Holtenser Berg" planen, sollte man aus Präventivgründen den Schw.nz abschneiden. Zugelassen von "der Politik".Wer in sowas wohnen muss,
    weil er/sie eben keine andere Wahl hat, ist benachteiligt.
    Mir sind viele Polen bekannt, die liebste und herzlichste Menschen und ehrlich sind. Also diese
    pauschale Verunglimpfung empfinde ich als nicht angemessen.
    Her mit Kriik und Gegenmeinungen.
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  • Echt schlimm ... Europäer – 22.03.10
    ... all die schönen Grenzen sind weg. Ja, früher, da wären die bösen Autodiebe aus Grone und Hessen an den Göttinger Stadttoren gescheitert, da war die Welt noch in Ordnung. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Autodiebstahl Die drei ??? – 21.03.10
    Das haben wir nun von der Eu ohne Grenzen. Danke an euch Politiker. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Kommentar gelöscht mr – 21.03.10
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