Die drei Leiterinnen der Ferienaktion, Gisa Heinemann, Gisela Vogel und Kathrin Gersterding, geleiten das Dutzend Kinder in die oberste Etage des Museums. Erst einmal werden Fakten über die Echsen und ihre Welt gesammelt: Komplizierte Namen wie Euoplocephalus oder Diplodocus sind zu hören. Lennart weiß, dass die Saurier vor 65 Millionen Jahren ausgestorben sind. Till kennt Dinosaurier, „die hatten Zähne, bananengroß“. Die Kinder berichten von Fleischfressern wie dem Allosaurus oder dem Giganotosaurus, der noch größer als der Tyrannosaurus Rex war, von Pangea, dem Urkontinent, und von den Pflanzen die es früher gab. Einige von ihnen existieren noch heute: Der Gingko oder der Schachtelhalm sind solche alten Arten. Echte Pflanzenteile wandern durch die Kinderhände. Auch die Abgüsse versteinerter Knochen, einer Eierschale, eines schuppigen Hautabdrucks und eines Zahns folgen.
Größter Pflanzenfresser
Um einen Eindruck von der Größe der Dinosaurier zu vermitteln, haben Gersterding, Heinemann und Vogel auch das Modell eines Oberarms von einem Brachiosaurus, einem der größten Pflanzenfresser überhaupt, mitgebracht. Im Vergleich zu den nicht ganz 30 Zentimetern Oberarmlänge der Kinder, ist dieser mit 2,13 Meter schon ganz schön groß. Für den Sauropoden ist das aber nicht weiter verwunderlich. Konnte diese Art doch eine Höhe von bis zu 13 Metern und eine Länge von bis zu 23 Metern erreichen.
Stets wird bei der Diskussion auch eine Verbindung zu den heute lebenden Tieren hergestellt, um Ähnlichkeiten und Unterschiede aufzuzeigen. Schließlich erinnern der lange Hals einer Giraffe und die Körpermasse eines Elefanten sehr an die Körperformen der Urzeitgiganten, die vor 65 Millionen Jahren ausstarben.
Im Anschluss gab es noch einen praktischen Teil: Die Kinder schlüpfen in die Rolle eines Archäologen und bauen das Pappskelett eines Dinosauriers zusammen, der während der Kreidezeit tatsächlich einmal in Niedersachen zu Hause war. Zum Schluss dürfen sie sich noch aus Salzteig einen Dino basteln und diesen als Erinnerung mitnehmen.
Ein Video der Ferienaktion im Zoologischen Museum gibt hier.
mns
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