Von einer Gefährdung der Warmverarbeitung könne keine Rede sein, so Schermann.Traditionell hergestellte Spezialitäten werde es im gesamten Kreis auch weiterhin geben. Für das Hausschlachten seien – wie bisher – keinerlei Genehmigungen erforderlich. Er bedauere Irritationen, die aufgrund unzutreffender Informationen von politischer Seite entstanden seien. Lediglich wenn Schlacht- und Verarbeitungsbetrieb örtlich getrennt seien, sei für den ungekühlten Transport des Fleisches eine zusätzliche Genehmigung erforderlich.
Die SPD-Abgeordneten Thomas Oppermann und Ronald Schminke hatten Ausnahmen zur Warmeverarbeitung auch außerhalb des Eichsfelds angemahnt und Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen (CDU) zum Handeln aufgefordert. Die Sonderregelung für das Eichsfeld, der der Bundesrat noch zustimmen muss, bezieht sich auf die Produktion von Hackfleisch zum Rohverzehr. „Die Aufregung ist unseres Erachtens nach unangemessen“, sagte gestern Ministeriumssprecher Gerd Hahne.
Von Gerald Kräft
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