Haben eine Umfrage im Dorf gemacht: Louisa Malkowski (links) und Elisa Otzelberger.
Als Referatsthema hatten Elisa und Louisa ihr Dorf Angerstein in der Schule bekommen. Doch nur von der Geschichte der Ortschaft zu berichten, war den Zehnjährigen zu wenig. Sie entschieden sich, mithilfe einer Umfrage herauszufinden, wie die Angersteiner ihr Dorf finden.
Aufwendig war schon die Vorbereitungszeit. Mit etwas Hilfestellung ihrer Eltern haben sie Fragebogen entwickelt. Sie haben eine bunte Aktionsbox für die ausgefüllten Bogen gebastelt. Und schließlich sind sie durchs Dorf gezogen und haben einem nach dem anderen Bewohner ihre vier Fragen gestellt. An zwei Nachmittagen sind 36 Fragebogen ausführlich beantwortet worden. Viel Zeit hat noch einmal die Auswertung beansprucht.
34 von 36 Befragten gefällt es laut Umfrage der Mädchen in ihrem Dorf „sehr gut“ – vor allem wegen der Menschen und der schönen Umgebung. Geschätzt werde die gute Infrastruktur mit Kindergarten, Grundschule und dem Jugendkulturzentrum. Wichtig seien die gute Verkehrsanbindung und die Einkaufsmöglichkeiten. Was die Befragten nicht wollten, sei der neue Mobilfunksendemast. Negativ bewertet worden sei unter anderem auch die Busverbindung nach Göttingen, die Verkehrssituation an der Hannoverschen Straße und den Lärm durch Autobahn und Bahnstrecke. Als Minuspunkt nannten viele auch die Verschmutzung im Ort.
Weil die Ergebnisse so vielfältig waren, haben Louisa und Elisa sie im Ortsrat vorgestellt und wie in der Schule viel Lob dafür bekommen.
Von Ute Lawrenz