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Hardegsen

Brenntage sollen bleiben


„Wenn Du merkst, dass das Pferd, auf dem du sitzt, tot ist, steig ab.“ Mit diesem Sprichwort wollte Wolfgang Schlemme (CDU) die Diskussion um die Brenntage in Hardegsen beenden. Schon seit Jahren beschäftige sich der Rat mit der Brenntagsregelung. Bei der Bürgerbefragung sei herausgekommen, dass die Mehrheit die Brenntage beibehalten wolle.

Von den Bürgern aus der Kernstadt allerdings hatten sich 53 Prozent derer, die abgestimmt hatten, gegen die Brenntage ausgesprochen. Anlass genug für die Sozial-ökologische Partei Hardegsen (SPH), sich für die Kernstadt für eine Alternative stark zu machen. Die Stadt solle Schreddertage anbieten. Die Stadt aber hat derzeit gar keinen Schredder und will angesichts der desolaten Haushaltslage auch nicht in ein neues Gerät investieren.

Durchsetzen konnte sich die SPH in der aufgeheizten Diskussion nicht. Die sieben Anwesenden unterlagen der Hardegser Ratsgruppe mit 13 Stimmen. Sie modifizierte die Brenntagsregelung noch insoweit, dass die Ortschaften zusätzlich Schreddertage in eigener Verantwortung anbieten können. Die Kosten sollen dabei die Nutzer tragen. Bei der Biomasse Verwertungsgesellschaft Leinetal (BVL) solle man sich um die kostenlose Abnahme des Schredderguts bemühen.

Von Ute Lawrenz

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  • Brenntage senkelsohle1 – 15.03.10
    Verbrennen von Gartenabfällen ist so ein Schwachsinn und eine unnötige Belastung der Umwelt.
    Komposthaufen, schreddern oder beigrößeren Mengen auf der Deponie abgeben. Wann lernen unsere Abgeordneten was Umweltschutz heißt?
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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