Immerhin durfte eine Arbeitsgruppe (AG), bestehend aus Bewohnern des Dorfes, jetzt ihr eigens erstelltes Verkehrskonzept Rosdorfs Bürgermeister Harald Grahovac (SPD) und Kreisrätin Christel Wemheuer präsentieren. Die Presse musste auf Wunsch der Behörden draußen bleiben.
Die AG, der Ortsbürgermeisterin Ute Fittkau-Sudbrack (SPD), Rita Reichler, Sandra Albrecht, Tom Mandelt, Thomas Wegener, Klaus Bauer, Andreas Spata und Jan Frieler angehören, hat in ihrem Konzept verkehrstechnische Brennpunkte in Obernjesa ausgemacht und Lösungen erarbeitet. Dabei geht es im Wesentlichen um fünf Bereiche, die die AG wie folgt einordnet.
Ortseinfahrt aus Dramfeld kommend: Viele Autofahrer fahren hier zu schnell. Die Folge: Lärmbelästigung der Anwohner und hohes Gefahrenpotenzial beim Überqueren der Straße. Lösung: Das Ortseingangsschild vorverlegen:
Ortseinfahrt aus Stockhausen kommend: Auch hier wird gerast. Besonders gefährlich, weil es in diesem Bereich mehrere Einfahrten gibt. Auch die Verkehrssituation am Bahnübergang ist unübersichtlich.
Ortseingang Steintorstraße: Auch hier sind Raser das Problem. Dabei ist der Bereich unübersichtlich und gerade für Fußgänger gefährlich. Zwei Bushaltestellen verschärfen die Situation. Die Lärmbelästigung für die Anwohner ist zudem immens. Lösung: Ortsschild vorverlegen, Übergang bauen.
Dramfelder Straße: Hier geschah im Dezember der Unfall mit dem Jungen, der von einem Auto angefahren wurde, als er aus dem Bus gestiegen war und auf die Straße lief. Dieser Bereich ist besonders unübersichtlich. Dabei muss laut AG jedes Kind, das in Obernjesa wohnt, mindestens zweimal täglich die Dramfelder Straße überqueren. Lösung: Dunkelampel oder Zebrastreifen.
Steintorstraße auf Höhe des Gemeindezentrums: Hier gibt es wegen Krippe, Kindergarten und anderer Einrichtungen dringenden Bedarf. Lösung: Dunkelampel.
Die Gespräche während der Präsentation seien positiv verlaufen, sagten alle Teilnehmer nach dem Treffen. Ihr Engagement sei gelobt worden, teilte die AG mit. Verbindliche Zusagen zu ihren Forderungen habe es aber noch nicht gegeben.
Bürgermeister Grahovac warb um Verständnis. Man habe sich die Präsentation aufmerksam angeschaut, jetzt gelte es, „im Detail zu prüfen“. Das benötige Zeit. „Man kann nicht einfach irgendwo Schilder aufstellen.“ Erste Schritte seien aber bereits eingeleitet worden. So würden noch vor den Sommerferien an den Ortseingängen Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt, um die Menge der Autos und die Zahl der Tempoüberschreitungen zu ermitteln, sagte Grahovac. Dies diene jedoch allein der Statistik, Radarfallen kämen nicht zum Einsatz.
Eine weitere Maßnahme betrifft die Bushaltestellen. Dort sollen Schul- und Linienbusse in Zukunft den Warnblinker einschalten dürfen. Dann ist das Überholen des heranfahrenden Busses verboten. Steht ein Bus mit eingeschaltetem Warnblinker an einer Haltestelle, dürfen andere Fahrzeuge nur mit Schrittgeschwindigkeit vorbeifahren. Das gilt auch für den Gegenverkehr.
In Sachen Ampel für die Steintorstraße bleiben die Fronten verhärtet. Die Bürger halten sie für unverzichtbar; der Landkreis schiebt der Gemeinde Rosdorf den Schwarzen Peter zu; und die will – Geld ist ohnehin nicht da – keinen Präzedenzfall schaffen. Die Landesverkehrsbehörde in Bad Gandersheim hält sich da doch lieber ganz heraus. Sie war zu dem Termin zwar eingeladen, einen Vertreter aber schickte sie erst gar nicht.
Von Andreas Fuhrmann
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Kommentare
Konformität Anwohner – 06.05.11
Guten Tag @irgendwer,je mehr man sich miteinander austauscht, umso mehr nähern wir uns einander an :).
Ich gehe 100% mit Ihnen konform wenn es um die Massnahmen in Obernjesa geht. Meine Familie und ich brauchen mit Sicherheit auch keine "Rundumgummizelle" ;) und das wir eine Autobahn haben glaube ich auch nicht.
Wie schwer es ist jedem gerecht zu werden sehe ich doch auch bei meinem direkten Nachbarn und mir.
Er möchte nur eine Tempo 30 für LKW, mir ist eine Querung für Kinder wichtiger. Obwohl wir beide Kleinkinder haben. Man einigt sich also auf beides und so weiter und so fort. Was rauskommt wird man sehen.
Das es hier auch um politische Ausseinandersetzung und persönliche Befindlichkeiten geht, ist denke ich , im Wahljahr klar.
Wie schwierig gerade der politische Aspekt in der Gemende und in Obernjesa ist hätte ich mir auch im Leben nicht gedacht !
Dazu werde ich mich sicher hier nicht äussern, ich hätte es mir auch ganz anders vor gestellt......
Sie haben, seit Jahren Ihre politisch, gefestigte Meinung die möglicherweise nicht so ganz meiner entspricht und so weiter und so fort.
Nichts desto trotz, sind Sie eingeladen bei der nächsten Aktion, z.b. für ein Zebrastreifen teilzunehmen !
Ein schönes Wochenende
Anwohner
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@anwohner irgendwer – 05.05.11
Meine Perspektive mag sich mit Kindern oder Enkelkindern in der Tat ändern, besonders was die Gewichtung des Problems angeht, denke ich. Dennoch hoffe ich, auch dann an gewissen Grundsätzen festhalten zu können, z.b. bei der Wahrheit zu bleiben, insbesondere wenn man gesellschaftliche oder politische Ziele hat.Einbremsende Verkehrsinseln in den Ortseinfahrten sind ja auch in der Umgebung recht verbreitet, Obernjesa hat nur eine davon, die aber ausfahrenden Verkehr bremst. Für ein Lachen immer gut, aber tatsächlich wären richtige Inseln dieser Art sicherlich eine vernünftige Maßnahme. Um hierfür zu argumentieren ist es aber absolut kontraproduktiv so zu tun, als hätte Obernjesa eine Art Autobahn im Dorf, die täglich das Leben unserer Kinder bedroht, und dieses mit vermeintlichen Fakten zu untermauern, die kaum einer Überprüfung standhalten. Eine klare Forderung nach einer Ampel oder einem Zebrastreifen auf Höhe der Bushaltestelle Dramfelder Str. währe wünschenswerter als eine Art Rundumgummizelle fürs Dorf zu verlangen. An der Bank wurde schließlich auch eine 30 Zone errichtet, und die Polizei blitzt dort sehr häufig. Aber alle Ampeln, Zebrastreifen und sonstige Maßnahmen schützen trotzdem nicht vor unaufmerksamen oder schlicht idiotischen Autofahrern oder auch vor Kindern ohne Verkehrserziehung (Und das ist absolut KEINE Anspielung auf das verunfallte Kind, sondern ganz allgemein zu verstehen).
@Tom:
Fakt? Können Sie mir Quellen nennen? Wissen Sie, ich habe immer Dörfer vor Augen, durch die Bundesstraßen laufen, die durch die Autobahnmaut entsprechend mit LKW's voll sind udgl....Und durch den Ausbau der Reinhäuser? Wie hängt das denn zusammen?
Und schauen Sie nicht immer nur neidvoll nach Rosdorf. Dass Verkehrsaufkommen dort vor der Umgehungsstraße war um ein vielfaches höher als es in Obernjesa je sein wird.
Und was ihren Erfordernissen dringend hinzuzufügen wäre: Sinn für die Verhältnismäßigkeit. Ferner erlaube ich es mir, auch ohne Ihr Einverständnis Kritik zu üben und darüberhinaus anonym zu bleiben.
Ich möchte Sie auch nur insofern untertstützen, indem ich Sie bitte, sachlich zu bleiben und nicht belegbare Behauptungen zu vermeiden.
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In genera Tom – 05.05.11
Fakt ist, dass mit dem Ausbau der A38, der Umgestaltung der Reinhäuser Landstrasse in Göttingen und mit dem Bau der Biogasanlage in Rosdorf der Verkehr in Obernjesa deutlich zugenommen hat.Es ist nicht die Frage, ob man Kindern das Verhalten im Verkehr beibringen kann, denn dass tun Eltern automatisch, sondern tatsächlich stellt sich die Frage, können Kinder die komplexe Situation im stets zunehmenden Verkehr mit steigenden Geschwindigkeiten noch bewältigen.
Hier zeigt der Unfall im Dezember ganz klar, dass sie es nicht können.
Genauso stellt sich die Frage, können Erwachsene und/oder Rentner mit dieser Situation langfristig klar kommen? Hier lautet die Antwort ganz klar nein. Als Anwohner und als Vater in Obernjesa bin ich es mittlerweile Leid, die beinahe Unfälle, die mir zugestossen sind, noch zu zählen.
Vergleiche mit vergangenen Zeiten zählen nicht, denn die Gesamtsituation hat sich massiv verändert und wird sich weiterhin negativ verändern.
Zudem stellt die Gesamtverkehrssituation in Obernjesa durch die stets zunehmenden Gefahren eine echte Gefahr für das dörfliche Leben und die Gemeinschaft dar. Dies mag wie ein Problem der "Landeier" erscheinen, aber fast alle Bewohner leben hier freiwillig und geniessen die dörfliche Umgebung. Diese wird jedoch durch zwei Hauptverkehrsstrassen in "Siedlungsgebiete" zerlegt.
Sieht man von hier nach Rosdorf, fragt man sich, warum ganz rosdorf eine einzige Verkehrsberuhigung ist, hier jedoch überhaupt nichts passiert.
Unsere Aktionen und Schilder mögen polarisieren, jedoch war und ist jeder Bürger eingeladen, sich einzubringen und konstruktiv an einer Verbesserung der Situation mitzuarbeiten. Das erfordert Ausdauer, Kreativität und Sinn für die Gemeinschaft.
Kritik kann dabei durchaus geäußert werden, aber sie sollte konstruktiv und vor allem nicht anonym sein.
In diesem Sinne, nocheinmal, alle Bewohner sind eingeladen, uns zu unterstützen.
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@irgendwer Anwohner – 05.05.11
Guten Tag,sicher haben Sie an manchen Stellen recht mit Ihrer Kritik !
Manche Schilder (Texte) sind
Geschmacksache, meiner ist auch anders. Möglicherweise sind manche Sachverhalte auch übertrieben dargestellt.
Es ist aber eine Frage des Blickwinkels.
Schaue ich mir die Sache als 58jähriger Frührentner,der die Verkehrserziehungsphase lange hinter sich hat, wohnhaft im Südring (Rotweinviertel)
ODER als Elternteil eines Kleinkindes das täglich zum Kindergarten/Schule/Spielplatz muss ODER als Anwohner der nachts um 23:30 vom gewackel der Staße genervt ist, an ?
Ziel der Arbeitsguppe war es, soweit ich weiss, ein überzeugendes Konzept zu erstellen das, den Verkehrsbehörden klar macht das es ein Problem mit Verkehr gibt UND das möglichst vielen Obernjesaer Bürgern gerecht wird.
Vielleicht haben sie keine eigenen Kinder oder Enkel, deswegen ist ihnen das alles möglicherweise egal. Spätestens wenn Ihr Enkelkind mal angefahren worden ist oder wenn Sie mit 85 von einem huppenden LKW von der Strasse vertreiben worden sind sollten wir uns nochmal unterhalten.
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alter.... Irgendwer – 04.05.11
...Ihr habt doch alle nen Rad ab. in dem Artikel heißt es, das Kind rannte auf die Straße. Also mir hat man mal beigebracht, nach links und rechts zu schauen vorher. Wäre nicht das ganz vielleicht auch ein Teil der Geschichte?Die völlig bekloppten Schilder ("Raser sind negativ") erinnern ein wenig an Unterschichts-TV nach dem Motto "malt ma auf was ihr doof findet".
Und dieser Bericht...sagenhaft. Raser sind überall das Problem, schau an. Ortseingang Steintorstraße? Da sind eigentlich keine Fußgänger, da das Dorf dort aufhört. Die Bushaltestellen sind ca. 250m weiter innerorts.
Ferner musste ich als Kind nie die Dramfelder Straße überqueren. Die erwähnten Haltestellen der Steintorstr....da fahren, glaub ich, auch immer noch Busse. Naja.
Die Ortseinfahrt von Stockhausen aus ist übrigens sehr übersichtlich.Hier gibts sicher auch Spaziergänger. Ein Glück, dass man in beide Richtungen ewig weit sehen kann und Raser früh erkennen.
Schlimm ist nicht die Verkehrssituation, schlimm ist der Unfall zweifellos, aber direkt danach kommen auch schon diese hochnotpeinliche AG-Ergebnisse. Mit den Fakten ließe sich aber auch kaum was erreichen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Missverständnisse Anwohner – 04.05.11
@Fridolin Guten Morgen,Missverständnisse gibt es nicht darüber, dass Verkehrssicherungsmassnahmen für junge und alte Menschen manchmal notwendig sind.
Missverständnisse gibt es auch nicht darüber, dass an solchen Projekten verschieden Behörden beteidigt sind.
Scheinbar gibt es aber Missverständnisse darüber wie Sie die Verantwortlichkeit definieren.
Wenn im Bauauschuss oder in der Rosdorfer Verwaltung die Finanzierung einer Ampel, aus BEGEHRLICHKEITSGRÜNDEN abgelehnt wird oder eine Verkehrsmassnahme auf der Dramfelderstrasse nicht thematisiert wird haben natürlich alle Beteildigten Verantwortung.
Da ist es egal welcher Partei sie angehören Grüne, CDU, FDP und SPD.
Aber, warum müssen Bürgeranfragen nur an Parteien und Ratsvertreter gerichtet werden ?
Ist der Chef einer Verwaltung, der gleichzeitig sicher auch Mitglied der SPD Fraktion ist, NICHT berechtigt ebenfalls einen Antrag zu stellen ?!
Das hier "politischen Dreck verbreitet" wird sehe ich so nicht.
Es bleibt lediglich die Frage zu stellen:
Warum wurde in den letzten 15 Jahren trotz Anträgen des Ortsrates bisher NICHTS für die Landesstrasse L 564, da wo der Unfall passiert ist, getan ?
Und genau da fehlte auch beim Verwaltungsgespräch die wichtige verantwortliche Bad Gandersheimer Behörde die vom Bürgermeister eingeladen worden ist.
Wer Verantwortung trägt können sie selbst entscheiden, ich finde der Bürgermeister sollte seinen Fokus nicht nur auf den Kernort Rosdorf legen.
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nanu Fridolin – 04.05.11
Um da mal Missverständnisse auszuräumen: Ich habe natürlich nichts gegen Sicherheitsmaßnahmen für Fußgänger, insbesondere für Kinder. Und ich weis auch, wie schwierig und langwierig die Umsetzung derartiger Maßnahmen ist (Stockhausen, Klein Schneen, Friedland, etc.)Es sind ja i. d. R. diverse Behörden usw. zu beteiligen. Nur kann man dafür nicht einzelne Personen (Bürgermeister) verantwortlich machen - auch wenn manch einer gern politischen Dreck verbreiten möchte. Die tlw. wirklich berechtigten Bürgerforderungen müssen an die Parteien und Ratsvertreter gerichtet werden. Von denen wären dann -wenn die das einsehen - entspr. Anträge zu stellen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Kein Geld für eine Ampel in Obernjesa Zebra – 03.05.11
Wenn ich die Aussage des Bürgermeisters lese, dass kein Geld für eine Ampel da wäre, dann könnte ich k.....Aber Solarzellen auf den Dächern der Gemeindeverwaltung, dafür ist Geld da.
Eine Bussspur in Rosdorf, die EINMAL in 60 Minuten und nur ca. 20 Mal am Tag genutz wird, dafür hat Herr G. Geld gefunden. Das waren nur zwei Beispiele die mir spontan einfallen. Wenn alle Bürger mal nachdenken, finden wir bestimmt noch mehrere Punkte wo Geld verpulvert wird. Sollen die Rosdorfer doch mal die Ampel an der Kreuzung Schlachthof Götzenbreite abbbauen und dann in Obernjesa aufbauen. Die Ampeln an der viel zu schmalen Umgehungsstraße sind sicherlich weniger freqentiert als die Straßen in den Ortsteilen. Also Prioritäten setzen.
Gemeinderäte schaltet mal eure Parteiraison aus und handelt für eure Bürger Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Obernjesa 21 Nachbar – 03.05.11
Liebe Leute aus Obernjesa,Gratulation zu Ihrem Konzept! Ich fand schon die Schilder toll, die in fast jedem Garten stehen und mit wenigen Worten die Autofahrer zum langsamer fahren motivieren. Und viele fahren tatscählich langsamer. Wenn die Politiker sich nicht rühren, muss man halt selbst aktiv werden. Ich finde, Sie haben sich richtig gute Gedanken gemacht und hoffe, dass ihr Konzept Anklang bei den politisch Verantwortlichen findet. Es ist wirklich sachlich und zielorientiert - von Wutbürgern kann man da nicht sprechen, sondern von Mitdenker-Bürgern. Möglichst viele Einwohner solten sich auch bei den Gemeinderatssitzungen blicken lassen und zu Wort melden. Sie wissen ja - steter Tropfen höhlt den Stein(kopf- oder herz).
Viel Erfolgt wünscht Ihnen ein Nachbar, der leider auch oft durch Obernjesa fahren muss. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Massnahmenlawine Göttinger – 03.05.11
wenn man Friedolin liest meint man er hätte mehr Angst vor seiner "Massnahmenlawine" wie vor dem Unmut der Bürger. Legen Sie sich ruhig wieder zurück Herr Bürokrat,in der selbst gestrickten Verwaltungshängematte schläfts sich doch am besten. Hoffentlich klopft bloß nicht jemand aus Obernjesa an. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
auweia der Ungläubige – 03.05.11
Die Oma auf dem Foto dreht sich überhaupt nicht um, ob ihr 2. Enkelkind auch sicher hinter ihr die Straße überquert! Wenn das Kind verunglückt, ist die Oma schuld. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden@ Anwohner Sorgenreich – 03.05.11
Volltreffer !Friedolin versenkt.
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sechs setzen ?! Anwohner – 03.05.11
Hallo Friedolin,da Sie ja alle Vorposter mit der Note sechs angesprochen haben, fühle ich mich jetzt mal angesprochen.
KEINER der Vorposter hat sich mit der Thematik des Genehmigungsverfahrens
beschäftigt, also darf sich der Herr Oberlehrer wieder setzten.
Sicher stellt sich die Frage des Genehmigungsverfahrens, für Sie möglicherweise anders als für mich.
Wie Sie ja auch geschrieben sind unterschiedliche Behörden für verschiedene Strassen zuständig. DAS ist mir, und einigen anderen interessierten Bürgern, NICHT GANZ neu.
Lesen sie mal den vorletzten Satz des Artikels: "Die Landesbehörde Bad Gandersheim hält sich da lieber ganz raus" ?!
DAS muss man sich mal vorstellen, ein Vertreter der Landesbehörde wurde von der Arbeitsgruppe, repektive Herrn Bürgermeister G. AUSDRÜCKLICH zu dem Gespräch mit eingeladen um eine Lösungsmöglichkeit zu finden !
Es ist, meiner Meinung, ein Hohn, dass es unserem Bürgermeister, für seine Bürger, nicht gelungen ist einen Vertreter diese Behörde mit an den Tisch zu bringen.
Dafür haben nicht wir, sondern er eine sechs, setzen verdient.
Einen Satz zum Genehmigungsverfahren: Wenn es bei der Biogasanlage innerhalb von ein und einem halben Jahren vom Genehmigungsverfahren bis zu ersten Spatenstich möglich ist, warum dauert dann eine Querung/Tempo 30 für LKW, 15 JAHRE ?
Meine Meinung: Weil Steuerzahler die auch noch was Kosten keine Lobby haben.
Wie das Genehmigungsverfahren z.b. bei der Biogasanlage genau gelaufen ist möchte ich, im Detail, lieber nicht erfahren.
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au weia Friedolin – 03.05.11
Allen Vorpostern: Setzen, sechs. Thema verfehlt.Die Leute, die sich hier so am Gemeindebürgermeister austoben, haben offensichtlich noch nichts über die Zuständigkeiten in der Gemeindepolitik und die Zuständigkeiten bei den verschiedenen Straßenklassen gehört. Bei Bundes-, Landes- und Kreisstraßen müssen zunächst die zuständigen Behörden eingeschaltet und um entspr. Genehmigung (wenn der Gemeinderat das mehrheitlich so will) gebeten werden. Das entspr. Verfahren können sich die "Experten" ja mal in stiller Stunde von der Verwaltung erläutern lassen.
Die Finanzierung der folgenden "Maßnahmenlawine" ist dann eine andere Sache. Bei der Beschaffung der Finanzen sind die besorgten Herrschaften sicher gern behilflich. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Deutsch ist so out wie Nordic Walking Tifa – 03.05.11
Bürgermeister Grahovac.... na das liest man doch gerne. Ein Migrant als Bürgermeister! Wo kommt er her? Bosnien, oder Albanien?Die Zukunft gehört uns Ausländer. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
alles besser Göttinger – 03.05.11
das nach der nächsten Wahl alles besser wird glaubt auch nur ein Landei. Der jahrzehntelange politischen Filz ist da so dicht da hilft auch keine Neuwahl, nicht mal ein, nicht zur Wahl gehen. Vielleicht könnte eine ungültig Stimmabgabe helfen ;) Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenObernjesa21 Jühnder – 03.05.11
Auch in der Gemeinde Rosdorf formieren sich Wutbürger, wenn die etablierten Politiker_innen und Politiker am Wohle der Einwohner vorbei regieren. Bgm. Grahovac wollte die Sache offensichtlich mit vorgeschobenen Argumenten in Kohlscher Manier aussitzen, die grüne Landratskandidat_in will nun auf den Zug aufspringen und sich profilieren, geht doch den Grün_innen eine Biogasanlage vor die Sicherheit der leidgeprüften Obernjesaer!Die Obernjesaer BürgermeisterIn hingegen scheint auf Anweisungen aus Rosdorf zu warten und nicht auf ihre Wähler zu hören.
So ist es richtig, dass die Obernjesaer ihr zivilgesellschaftliches Engagement demonstrieren und nun selber aktiv werden, eine Demokratie lebt von der aktiven Mitgestaltung der steuerzahlenden Bürger, ob in Stuttgart oder in Obernjesa.
Viel Erfolg den Obernjesaer Wutbürgern, setzen Sie Zeichen, die über die Gemeinde Rosdorf hinaus im Landkreis Göttingen wirken!
Und wer von Dramfeld morgens ins Büro nach Rosdorf fährt, der muss eben bei Bedarf einmal an einer „roten“ Ampel eine Minute warten, der Farbe des Parteibuchs!
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@ Anwohner Sorgenreich – 02.05.11
Sie haben leider Recht.20 Autos die durch Stockhausen Richtung Obernjesa fahren ergeben in Obernjesa nur noch 15. So jedenfalls könnte ein Ergebniss aussehen. In Rosdorf wurde in 2010 in der Göttinger Straße in Rosdorf eine Verkehrsmessung durchgeführt. Ergenis NULL. So wird es auch in Obernjesa und anderen Orrtsteile gehen. Erst die Ängste der Menschen aufgreifen, damit die Stimmung abflaut, dann muss ja erst mal ausgewertet werden, dann die möglichen Lösungen diskutiert werden. Die verbleibenden Lösungen auf Ihre Gesetzeskonformität prüfen, und dann feststellen das kein Geld da ist. Und schon hat sich das Übel mit dem Wähler sozusagen totgelaufen.
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Messungen Anwohner – 02.05.11
Guten Abend @sorgenreichIhren Ausführungen muss ich mich, auch zu später Stunde, doch noch einfach anschliessen!
Aber, noch besser ist das Thema, der geplante und schon durchgeführten Verkehrszählung in Obernjesa. Ob nämlich Obernjesa den WIRKLICH genug Verkehr für eine Verkehrsmassnahme hat ?!
Die Ortschaft Stockhausen, wohl gemerkt, die gleiche Durchgangsstrasse nach Verkehrsaufkommen UND Trägerschaft bekommt gerade eine Querungsmöglichkeit !
Kann die Gemeinde Friedland(Stockhausen) besser zählen wie die Gemeinde Rosdorf (Obernjesa) ?! Oder sind die einfach nur........
Möge sich jeder seinen Teil denken, vielleicht auch mal in Rosdorf.
Mal sehen, wie es nach der Kommunalwahl hier weiter geht, ich hoffe zügiger, 15 Jahre warten reicht !
Ein Anwohner
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Radarfallen wird es nicht geben Sorgenreich – 02.05.11
Warum Herr Grahovac wird es nur Geschwindigkeitsmessungen geben, die der Statistik dienen? Anschließend beraten die Gremien einige Monate, dann wird es 2012 und nichts ist geschehen! Haben sie Angst vor den Wahlen am 11.9.2011? Wenn Sie ein wenig mehr Mum haben, lassen Sie doch richtige Blitzer aufstellen, oder haben sie Angst das das Ihre Wählerstimmen kosten kann? Genau das Gegenteil könnte eintreten, wenn Sie hier mal ein wenig mehr Rückrad beweisen und sich vor die schwachen der Gesellschaft stellen. Also Courage zeigen auch wenn es schweer fällt. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenKommentar schreiben
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